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    Startseite » Wyrmwood: Apocalypse
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    Wyrmwood: Apocalypse

    Tobias Theißvon Tobias Theiß14. September 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    | Wyrmwood: Apocalypse © Capelight Pictures
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    Der australische Regisseur Kiah Roache-Turner tränkt mit seiner Zombiefortsetzung Wyrmwood: Apocalypse den Outback-Sand erneut mit reichlich Blut.

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    Das Mediabook zu Wyrmwood: Apocalypse zeigt verschiedene Zombies, im Hintergrund Explosionen und in der Mitte den Schriftzug des Titels.
    Das dt. 3-Disc-Mediabook inkl. Vorgänger. | © Capelight Pictures

    Die Handlung von Wyrmwood: Apocalypse

    Brooke (Bianca Bradey) und Barry (Jay Gallagher) streifen weiter durch das von Zombies verseuchte Australien. Die Besonderheit: Brooke ist ein Zombie-Mensch-Hybrid und kann via Gedankenkraft andere Untote manipulieren und fernsteuern. Diese einzigartige Fähigkeit lässt sie aber auch zur Zielscheibe des skrupellosen „Doctor“ (Goran D. Kleut) werden. Söldner wie Rhys (Luke McKenzie) versorgen ihn in aller Regelmäßigkeit mit neuen Versuchskaninchen.

    Eines Tages wird dieser der beiden Schwestern Maxi (Shantae Barnes-Cowan) und Grace (Tasia Zalar) habhaft und will sie beim „Doctor“ abliefern. Dort stellt sich jedoch heraus, dass Grace von Brooke gebissen wurde und ebenfalls zum Hybriden mutiert. Rhys entdeckt kurzerhand sein Gewissen und möchte nicht nur die Schwestern wieder vereinen, sondern auch seine Seele reinwaschen. Zu allem Überfluss muss stets der Vorrat an Zombies erneuert werden, dienen deren Methanausdünstungen doch als Äquivalent für Benzin…

    In Wyrmwood: Apocalypse steht Luke McKenzie als Rhys in martialischer Kampfmontur und bis an die Zähne bewaffnet vor seinem modifizierten Geländewagen.
    Blickt der Gefahr ins Auge: Rhys (Luke McKenzie). | © Capelight Pictures

    Wahnsinnige Endzeit

    Die Beschreibung der Handlung erscheint euch spanisch und ihr versteht nur Bahnhof? Dann kennt ihr aller Wahrscheinlichkeit nach den abgefahrenen australischen Zombiestreifen Wyrmwood – Road oft he Dead aus dem Jahre 2014 nicht, der seinen Anfang mit einem knapp 8 minütigen Kurzfilm nahm, um als 90 minütiger Spielfilm zu einem Kultstreifen zu avancieren. Doch keine Angst, komplex ist dessen Nachfolger beileibe nicht. Nur ist das hier gebotene Szenario eben doch etwas spezieller, als es der übliche Zombie-Einheitsbrei ist.

    Ganze 7 Jahre später erblickt mit Wyrmwood: Apocalypse die lange geplante Fortsetzung das Licht der Welt, führt die Geschichte bestehender Charaktere wie Brooke und Barry fort, reichert die Figurenkonstellation aber auch mit neuen Personen an.

    Wie schon beim Vorgänger ist es einerseits die für sich genommen bereits herrlich absurde Prämisse um Methan ausstoßende Zombies, die deshalb als Treibstoff für Autos oder Generatoren herhalten müssen, die bei Laune hält. Andererseits natürlich der charmante Independent- und Trash-Charme, der immer wieder durchblitzt.

    Dazu gehören natürlich neben einem ganz klassisch overactenden Mad Scientists (mitsamt seiner Schar bitterböser Schergen) auch ein martialisches Weltdesign. Schießprügel hören deshalb auf den Namen „War Stik“ oder die zombiefi…äh modifizierten Karren werden kurzerhand auf den Namen „War Pig“ getauft. Rüstungen, Helme und sonstige Accessoires lassen jedes Paintballteam vor Neid erblassen.

    Kurzum: das Drumherum ist noch genauso stimmig, wie man es aus Wyrmwood: Road oft he Dead in Erinnerung behalten hat und garantiert eine archaische Endzeit, ohne dabei das Augenzwinkern zu vergessen.

    Eine Horde modriger Zombies schlägt sich bei strahlendem Sonnenschein durch hüfthohe Gräser.
    Herrlich modrig: die Zombies. | © Capelight Pictures

    Spritziges Vergnügen

    Nach einem fetzigen Einstieg, der Rhys’ Morgenroutine im selbst gezimmerten Lager mitsamt zombiebetriebener Bewässerung des Gemüsebeets demonstriert, schraubt Wyrmwood: Apocalypse das Tempo etwas herunter, aber tritt dabei nie völlig auf die Bremse. Dennoch verfliegt die erste Stunde wie im Fluge und wenn im letzten Drittel die Fronten geklärt sind, geht es erneut actionreich und rasant zur Sache.

    Ebenso unterhaltsam sind die zahlreichen splattrigen Einlagen und Effekte, die mal mehr, mal weniger offensichtlich aus dem Computer stammen. Dennoch würzen einige schmucke handgemachte Effekte und Kunstblut die Szenerie. Besonders schön sind hierbei die sehr variantenreich und herrlich moderig designten Zombies anzusehen.

    Dabei haben sich die beiden Turners in ihrem Drehbuch Dinge einfallen lassen, die man so mit Sicherheit noch nicht einem Zombiefilm gesehen hat. Dass Brooke Zombies ihrer Gedankenkraft unterwerfen kann, ist ja bereits seit dem Wyrmwood: Road of the Dead bekannt. Zu was für (selbst)mörderischen Leistungen sie ihre Untertanen aber im Nachfolger antreibt, sollte bis dato ein Unikat darstellen. Als genauso abgefahren stellt sich ein besonderer Zombie dar, der als eine Art Zwischenboss fungiert und auf ebenfalls einzigartige Art und Weise gesteuert wird.

    In Wyrmwood: Apocalypse schlägt die zombiefizierte Grace, gespielt von Tasia Zalar, auf ihr am Boden liegendes Opfer ein und zerfleischt es blutrünstig.
    Verliert die Fassung: Hybride Grace (Tasia Zalar). | © Capelight Pictures

    Unser Fazit zu Wyrmwood: Apocalypse

    Wyrmwood: Apocalypse bietet mehr von allem, was den Vorgänger anno 2014 ausmachte: Indie-Charme, eine gehörige Portion schräger Ideen und eine ordentliche Packung saftiger Action. Zwar sieht man dem Film noch immer an, dass kein Hollywood-Budget zur Verfügung stand, aber das machen reichlich Herzblut und Hingabe wieder wett. Allem Anschein nach hatten alle der hier Beteiligten Spaß an ihrer Arbeit – und das überträgt sich auf das Publikum.

    Wyrmwood: Apocalypse ist ab dem 19.08.2022 als Mediabook erhältlich. Neben dem Hauptfilm auf UHD-BD und BD wartet der Vorgängerfilm Wyrmwood: Road of the Dead als Bonus auf einer weiteren Blu-ray. Das perfekte Angebot, um in die Filmreihe einzusteigen!


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    © Capelight Pictures

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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