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    Startseite » A Killer Paradox [Erster Eindruck]
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    A Killer Paradox [Erster Eindruck]

    Jan Wernervon Jan Werner10. Februar 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    A Killer Paradox Son Suk-ku as Jang Nan-gam in A Killer Paradox Cr. SONG KYOUNG SUB/Netflix © 2023
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    Während sich bei anderen Streamingdiensten die Literaturverfilmung nur so aneinanderreihen gilt selbiges inzwischen bei den Südkorea-Formaten von Netflix für Adaptionen von Webtoons. Wie ist die Verfilmung von A Killer Paradox geworden?

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    Das Poster zu A Killer Paradox
    Das Poster zu A Killer Paradox © Netflix

    A Killer Paradox – Offizielle Handlungsangabe

    Lee Tang ist ein gewöhnlicher Student und arbeitet als Teilzeitkraft in einem Gemischtwarenladen. Doch eines Abends nimmt sein Leben eine dramatische Wendung, als er unabsichtlich einen Mann tötet. Lee Tang ist schockiert über seine Tat und hat große Schuldgefühle, während er die Konsequenzen seiner Tat fürchtet. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen Serienmörder handelte, dem es gelungen war, den Strafverfolgungsbehörden zu entkommen.

    Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf führt Lee Tang sein Leben mit einem etwas weniger schlechten Gewissen fort und merkt bald, dass er über eine besondere, übernatürliche Gabe verfügt. Er kann „böse Menschen“, die üble Taten begangen haben, auf einen Blick identifizieren, ganz gleich, hinter welcher unschuldigen Fassade sie sich verstecken. Dies führt letztlich dazu, dass Lee Tang zu einem Antihelden und Selbstjustizler wird, der selbst zum Serienmörder wird, um diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die in seinen Augen den Tod verdient haben.

    Sein Handeln bleibt jedoch nicht ohne Folgen, und Jang Nan-gam, ein gerissener und unnachgiebiger Ermittler mit hervorragender Intuition, heftet sich an seine Fersen. Er ermittelt Lee Tang als möglichen Täter und findet sich schon bald in einem Katz- und Mausspiel mit ihm wieder. Song Chon, ein ehemaliger Ermittler, ist ebenfalls hinter Lee Tang her und jagt ihn auf eigene Faust.

    Erster Eindruck zu A Killer Paradox

    Der Beitrag befasst sich mit den ersten beiden Folgen der Serie und soll Anhaltspunkte liefern, ob der Auftakt genug Lust zum Dranbleiben macht. Auf Spoiler wird verzichtet.

    Die Gefahr der Abnutzungserscheinung bei K-Dramen

    K-Dramen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch mit wachsender Popularität wird ein Stück weit auch die Auswahl der Stoffe, die es auch in Deutschland in synchronisierter Form zum Publikum schaffen, weniger aussagekräftig im Hinblick auf die Qualität. Waren es bis vor wenigen Jahren tatsächlich nur die absolut vielversprechenden Serien und Filme, die auch im Westen dann groß ausgespielt wurden, so gab es in den letzten Monaten auch einige Stoffe, die nicht mehr überdurchschnittlich, sondern allenfalls mittelmäßig waren. Wie jeder Markt hat auch Korea seine eigenen Gesetzmäßigkeiten, die sich in geringen Dosen hierzulande deutlich positiver einbetten lassen und die bei einer Überflutung dann ins Gegenteil umschlagen. Das, was man beim gelegentlichen Schauen noch als nette Eigenart für sich einordnen kann, wirkt dann im Übermaß und in der Redundanz nervig und irgendwann abgedroschen.

    Dementsprechend hängt es nun bei A Killer Paradox signifikant davon ab, wie tief man bereits ins K-Drama-Metier abgetaucht ist. Denn vieles, was man in dieser Geschichte vorgesetzt bekommt, war in vergangenen Produktionen aus dem ostasiatischen Land schon mal da. Hat man das alles nicht gesehen, dann wirkt die Webtoon-Verfilmung doch recht frisch und kann eine gute Einstiegsdroge sein, um Lust auf mehr Kost aus Korea zu bekommen.

    Schöner Einstieg, wilde Hatz und bekannte Tropes

    Es ist ein weiteres Mal ein eher langweiliger Student, der als Protagonist in eine parallele Welt reingezogen wird und dann dort seine besonderen Fähigkeiten entdeckt und weiterentwickelt. Wie uns Lee Tang aber vorgestellt wird und vor allem, wie er fantastisch gespielt wird, ist doch weit über vielen ähnlich gelagerten Stoffen. Seine Genese zum Vigilanten in der moralischen Grauzone verläuft einigermaßen plausibel, wodurch man sich trotz der Aktionen noch gut mit ihm identifizieren und eben die eigene Moral hinterfragen kann. Das Schauspiel ist natürlich auch hier wieder unter wesentlichen Gesichtspunkten leicht übertrieben, aber das gehört fest zum K-Drama. Man merkt jedoch in A Killer Paradox recht deutlich die Comic-Ausgangslage, da sich manche Szenen wie nachgefilmte Panels anfühlen. Das macht in gewisser Weise aber die Serie noch interessanter, denn die Welt wird damit eigenständig und losgelöst von der „echten“.

    Es braucht ein bisschen Anlaufzeit in der Pilot-Episode, um das Pacing zu etablieren und die „Regeln“ zu verdeutlichen, vor allem aber, um den Hauptcharaktere recht umfassend kennenzulernen. Fahrt nimmt die Story dann aber auf, wenn die Gegenspieler, also die Kommissare auf den Plan treten. Jang Nan-gam ist hierbei ein extrem spannender Charakter, der zwar auch wieder Erinnerungen an andere Ermittlerfiguren aus Filmen und Serien weckt, aber dennoch stark gespielt ist. Interessant ist auch, wie man es schafft mit den psychischen Problemen des Protagonisten zu spielen, wobei hier die Frage noch bleibt, ob das über die Dauer der Staffel hinweg nicht zu sehr ins Melodramatische abzugleiten droht.

    Choi Woo-shik in einem Bad in der Ecke angsterfüllt
    Choi Woo-shik als Lee Tang © Netflix

    Wer sollte sich A Killer Paradox nicht entgehen lassen

    Das Setting um einen Normalo, der zum Rächer wird und mit der Polizei in Konflikt gerät, ist schon in einigen Comics aus West und Fernost verhandelt worden. Wer also beispielsweise mit Death Note und Co. aus dem Manga/Anime-Bereich etwas anzufangen weiß, der wird hier auch gut reinfinden. Und wer generell Krimis aus Südkorea mit etwas härterer Gangart liebt, der darf auch einen Blick riskieren.

    Unser vorläufiges Fazit zu A Killer Paradox

    Je weniger man aus dem koreanischen Serien- und Filmbereich kennt, desto frischer und rasanter nimmt man A Killer Paradox war. Demnach ist es – ohne die Vergleiche zu sehr in die Wertung einfließen zu lassen – ein starker Beginn, der definitiv genug liefert, um wissen zu wollen, wie es nach den beiden ersten Folgen weitergeht. Die Zuversicht überwiegt, dass das spannende Katz-und-Maus-Spiel auch über die gesamte Staffel trägt.

    A Killer Paradox ist ab dem 9. Februar 2024 bei Netflix im Streaming-Katalog.

    © Netflix 

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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