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    Constellation

    Jan Wernervon Jan Werner9. Februar 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Mysteriöses zwischen Weltall und Erde verspricht die neue Apple TV+ Show Constellation. Der Grat zwischen Spannung und Langeweile ist in diesem Setting jedoch schmal. In welche Richtung schlägt das Pendel aus?

    Constellation – Die Story

    In Constellation spielt Noomi Rapace die Rolle der Jo, einer Astronautin, die nach einer Katastrophe im Weltraum zur Erde zurückkehrt – nur um festzustellen, dass wichtige Teile ihres Lebens zu fehlen scheinen. Das actiongeladene Weltraumabenteuer ist eine Erkundung der dunklen Seiten der menschlichen Psyche und der verzweifelte Versuch einer Frau, die Wahrheit über die verborgene Geschichte der Raumfahrt aufzudecken und alles wiederzufinden, was sie verloren hat.

    Routineeinstieg in Sci-Fi-Mysterybox-Serie

    Die neue Mystery-Serie startet mit einem Cold Opener, der bereits andeutet, dass man hier kein alltägliches Weltraum-Drama erwarten darf. Dann aber wendet sich die Pilotfolge erstmal der Mission auf der ISS zu und steigt direkt mit einem wirklich gut inszenierten Unfall auf der Station ein: Parallel dazu zeigt man den Alltag der Familie von Jo in Deutschland, ihren Mann als Lehrer und ihre Tochter und Jonathan Banks als wissenschaftlichem Missionsleiter auf der Erde im Austausch mit der Crew der ISS und anderen Verantwortlichen am Boden. Diese Eröffnung weckt auf jeden Fall etliche Erinnerungen an Thriller im selben Setting, was aber zu verschmerzen ist, da aufgrund der begrenzten Möglichkeiten auf einer Raumstation auch die Optionen, hier eine spannende Katastrophe zu zeigen, begrenzt sind. Im Vergleich kann sich aber der Beginn von Constellation durchaus sehen lassen und wird einmal mehr dem Apple TV+ Anspruch an qualitativ hochwertige Bilder gerecht.

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    Im Service-internen Sci-Fi-Ranking hingegen sieht sich Constellation herausstechender Konkurrenz gegenüber und hat deswegen keinen leichten Stand, da die Apple-TV+-Abonnenten durch Foundation, Infiltration und For all Mankind im Genre überaus verwöhnt sind. Da sich die Macher dessen durchaus bewusst waren, findet die Handlung nach dem Weltall-Auftakt doch überwiegend auf der Erde statt und so wird aus einem Space-Thriller ein klassischer Psychothriller mit irdischen (oder vielleicht auch übernatürlichen) Rätseln. Immer wieder wechselt man mit der Protagonistin den Schauplatz, vom Raumschiff in die eisige, vereinsamte Landschaft irgendwo in Nordeuropa. Die zeitliche Verortung bleibt ebenso nebulös wie die Frage nach der Wahrhaftigkeit. Wie so oft in Psychodramen entsteht erst durch die Leerstellen, die vagen Andeutungen und die Möglichkeit einzelne Bilder metaphorisch zu interpretieren der Sog der Produktion.

    Noomi Rapace als Astronautin Jo in Constellation.
    Noomi Rapace als Astronautin Jo © Apple TV+

    Herausragende Protagonisten tragen durch den langatmigen Plot

    Ohne zu viel zu verraten, sollte zumindest angemerkt werden, dass sich die Serie sehr viel Zeit nimmt, bis die eigentliche Ausrichtung klar wird. Wer jedoch Shining Girls, die vormalige Regiearbeit von Michelle Maclaren gesehen hat, dem wird das Tempo und auch die Tonalität vertraut sein. Der Regisseurin geht es um menschliche Dramen. Diese werden dann in verschachtelte Sci-Fi-Plots gepackt, die mit Horror-Elementen, Mindfuck-Momenten und teils auch hanebüchenen Twists aufwarten. Constellation ist aber schon eine Geduldsprobe, selbst für Genre-Fans. Nimmt mans positiv, spricht man von slow burn, will man es kritisieren, unterstellt man Langatmigkeit. Je langsamer eine Geschichte erzählt wird, desto wichtiger ist es durch die Ambivalenz und Sympathie der Charaktere interessiert zu bleiben – und im besten Fall von einem Ende, das alle Fäden zusammenlaufen lässt und zu verblüffen vermag, belohnt zu werden. Das jedoch muss in diesem Fall jeder für sich selbst entdecken…

    Die Reise über die nicht immer kurzweiligen acht Folgen mit Science-Fiction-Einschlag, wird in erster Linie aber dank des Spiels von Noomi Rapace, Jonathan Banks und den Coleman-Schwestern leichter auszuhalten. Speziell Banks als resigniert und müde wirkender Wissenschaftler und dann in bestimmten Szenen wahnsinniger Forscher, sorgt darstellerisch für Glanzmomente. Dem stehen auch die beiden Mädchen, die Jos Tochter spielen in nichts nach. Rapace spielt gewohnt stark auf und ist mal wieder in allen Stimmungslagen überzeugend. Die Schwedin fügt ihrer Filmografie zwar mit dieser Rolle keine neuen Aspekte hinzu, aber sowohl die Mutterrolle als auch die Astronautin nimmt man ihr vollends ab.

    Wer sollte sich Constellation nicht entgehen lassen?

    Constellation ist eine dieser Serien, bei denen Vergleiche schon fast etwas zu sehr spoilern könnten. Dementsprechend sei lediglich festgestellt, dass die Apple-TV+-Produktion, die spannenderweise zu einem Großteil in Deutschland entstanden ist und mit einer Rekordsumme vom deutschen Staat gefördert wurde, schon sehr viele Dark-Vibes versprüht. Hier wie dort werden Rätsel aufgebaut, dem Publikum obskure Szenen, meist ohne direkte Erklärung vorgesetzt, und erst peu à peu der Gesamtzusammenhang hergestellt. Hier sind es nicht die Wechsel zwischen den Jahren, aber mit der Frage nach der einen Realität spielt auch diese Story.

    © Apple TV+

    Unser Fazit zu Constellation

    3.0 Okay

    Constellation ist einer der Fälle "Hätte als Film auch gereicht". Zwar kann man den beteiligten Stars stundenlang zuschauen, wenn sie immer mehr einer Form des Wahnsinns verfallen bzw. die Realität anzuweifeln beginnen, aber das Grundgerüst des Plots trägt nur schwer insgesamt 8 mal eine knappe Stunde Laufzeit. Dementsprechend ist zwar die Auflösung am Ende befriedigend und auch der Weg konsequent und mit wenig logischen Schwachstellen, Längen und Durststrecken kann man jedoch nicht leugnen. Die Miniserie ist ein gelungener, aber deutlich zu langer Psychothriller, der das Genre nicht neu erfindet und auch nicht zwingend mit frischen Ansätzen bereichert, aber bekannte Versatzstücke handwerklich solide zusammenbringt. Kein großer Wurf und schon gar keine Mondlandung, aber auch keine komplett vergeudete Zeit.

    Constellation streamt bei Apple TV+. Nach einer Staffel wurde die Serie beendet.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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