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    Black Knight [Erster Eindruck]

    Jan Wernervon Jan Werner13. Mai 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Black Knight Esom as Seol-ah in Black Knight Cr. Kim Jin-young/Netflix © 2023
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    Der Webtoon, der Black Knight zugrunde liegt, hat weit über die Grenzen Koreas hinaus schon eine Fangemeinde für sich gewonnen. Nun kommt einmal mehr eine Realverfilmung einer Vorlage zu Netflix und muss den Spagat meistern, die Kenner zu befriedigen und neue Fans zu begeistern. Ist das in diesem Fall gelungen?

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    Das Poster zur Serie.
    Das Poster zu Black Knight © Netflix

    Black Knight – Die offizielle Handlungsangabe

    Black Knight spielt in der verpesteten Welt des Jahres 2071, in der Menschen nur noch mit Schutzmasken atmen können. Von der gesamten Menschheit hat nur ein Prozent überlebt. Auf der entvölkerten koreanischen Halbinsel leben die Menschen in strikter Trennung nach sozialen Schichten. In diesem System spielen die Auslieferungsfahrer eine extrem wichtige Rolle, und für Flüchtlinge ist dieser Beruf die einzige Hoffnung auf ein Überleben. Inmitten dieses Chaos geht es in Black Knight um den legendären Auslieferungsfahrer „5-8“, der die Kampfkünste außergewöhnlich gut beherrscht, und den Flüchtling Sawol, der davon träumt, in dessen Fußstapfen zu treten.

    „Der Sauerstoff wurde geliefert.“

    Die Serie basiert auf dem beliebten und gleichnamigen Webtoon, der auf dem asiatischen Filmmarkt mit einem E-IP Award ausgezeichnet wurde. Die Story erregte vor allem wegen ihrer Kreativität Aufmerksamkeit, mit der sich ein ganz normaler Beruf – wie hier Auslieferungsfahrer – zu einer Gruppe entwickelt, die plötzlich für das Überleben der gesamten Menschheit verantwortlich ist.

    Erster Eindruck zu Black Knight

    Der Beitrag befasst sich mit den ersten beiden Folgen der koreanischen Netflix-Serie und soll Anhaltspunkte liefern, ob der Auftakt genug bietet, um Zuschauer zum Dranbleiben zu motivieren.

    Postapokalypse nach dem Baukastenprinzip

    Es entbehrt schon nicht einer gewissen Ironie, dass diese Geschichte, die eine ziemlich vergleichbare Prämisse und sogar einen ähnlichen optischen Stil hat, nur eine Woche startet nachdem Apple mit Silo sich quasi einen Vorsprung erarbeitet hat, um das gleiche Zielpublikum abzugreifen. Man könnte tatsächlich copy -> paste Teile des Textes zum Dystopie-Pendant vom Apfelkonzern hier recyceln, und keiner würde es merken. Das ist jetzt vielleicht etwas zugespitzt formuliert, aber wer sich die ersten Folgen von Black Knight ansieht und einige der schon bei Silo angesprochenenGenre-Referenzen kennt, wird diese Versatzstücke auch hier wiederfinden. Vielleicht könnte man sich inzwischen gar zur steilen These hinreißen lassen: Die Endzeit-Science-Fiction ist langsam durchgespielt.

    Kuriere müssen stark sein. Sie müssen ihr Leben riskieren, um ihre Lieferung gegen die Jäger zu verteidigen.

    Blenden wir aber mal aus, das sich auch diese Serie (anfangs zumindest) nahezu komplett auf ausgetretenen Pfaden bewegt und wenden wir uns den konkreten Einzelschicksalen und Besonderheiten dieser postapokalyptischen Welt zu. Denn diese schaffen es nämlich doch schnell einen gewissen Sog aufzubauen. In der lebensfeindlichen und zerstörten Realität gibt es also verschiedene Klassen. Dazu gehören unter anderem die Kuriere, die in einer visuell starken Animation zu Beginn der Serie als die angesehenen Helden präsentiert werden, eine Form von Elite, die das Leben der restlichen Weltbevölkerung durch ihren Dienst sichern. Ihnen entgegen stehen die Jäger, die der „bösen“ Regierung unterstellt sind.

    Mad Max meets Snowpiercer meets Blade Runner meets…

    Weshalb der Webtoon, der der Serie zugrunde liegt, so ein Erfolg geworden ist, dass Netflix in dem Stoff die Basis einer neuen Prestige-Serie aus Korea ersonnen hat, können wahrscheinlich nur dessen Kenner beurteilen. Fest steht für den neutralen und Genre-erfahrenen Zuschauer allerdings, dass die Geschichte hier wirklich ein Potpourri aus nahezu allen bekannten Sci-Fi-Dystopien ist, die einem so in den Sinn kommen. Es gibt Fahrten durch die zerstörten Städte, die 1:1 als Mad-Max-Hommage gelesen werden können. Selbst der Held weckt Erinnerungen an Figuren aus Blade Runner. Das Klassensystem ist – mal wieder – dem aus Snowpiercer gar nicht so unähnlich, natürlich nicht im Zug sondern architektonisch separiert. Zum Glück hat man jedoch zumindest auch Eigenarten südkoreanischer Produktionen hier einweben können, wodurch zumindest die Koexistenz zu Silo ein Stück weit gerechtfertigt ist. Wer also mit Silo nicht warm wird, der hat hier direkt eine Alternative, die tonal etwas comicartiger daherkommt.

    Kim Woo-bin als 5-8 in Black Knight.
    Kim Woo-bin als 5-8 in Black Knight © Netflix

    Auch die Charaktere sind alles in allem weniger ernst gezeichnet. Das verleiht Black Knight eine leichte Melodramatik, während Silo doch sehr ernst und rau rüberkommt. Die Dialoge werden mit einer Prise zu viel Nachdruck vorgetragen, wodurch die Comic-Atmosphäre leider etwas unterminiert wird. Was jedoch positiv auffällt ist, dass man sich hier doch vielfach in echten Sets bewegt. Zum Glück, denn die animierten Bilder sind mit Sicherheit keine Stärke und wirken, wie auch schon im koreanischen Sci-Fi-Film Jung_E Anfang des Jahres veraltet und reißen sehr schnell aus der Illusion einer komplexen Welt raus.

    Unser vorläufiges Fazit zu Black Knight

    In den ersten Folgen macht Black Knight einen soliden Job, was World Building und Charaktereinführung anbelangt. Die Geschichte mag nicht sonderlich originell sein, aber speziell die Zuschauer, die vielleicht noch wenig Klassiker der Endzeit-Science-Fiction gesehen haben, werden hier doch einen guten Einstieg bekommen, um sich im Nachhinein dann nach und nach die unzähligen Vorbilder vorzunehmen. Der Auftakt hat ein paar gute Action-Momente und auch die Figuren wachsen schnell ans Herz. Dranbleiben kann sich also lohnen, aber einschalten ist mit Sicherheit keine Pflicht.

    Black Knight läuft ab dem 12. Mai 2023 bei Netflix!


    © Netflix

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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