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    Serien

    Carl Hiaasen’s Bad Monkey

    Jan Wernervon Jan Werner14. August 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Carl Hiaasen’s Bad Monkey kombiniert schwarzen Humor mit Krimielementen – ein Rezept, das sich nur allzu gut bewährt hat. Aber ist es auch eine weitere gute Apple-TV+-Serie?

    Vince Vaughn als Andrew Yancy © Apple TV+

    Carl Hiaasen’s Bad Monkey – Die Story

    Carl Hiaasen’s Bad Monkey erzählt die Geschichte von Andrew Yancy (Vince Vaughn), der von der Polizei in Miami entlassen wurde und nun als Gesundheitsinspektor auf den Florida Keys arbeitet. Als Tourist:innen eines Tages einen menschlichen Arm aus dem Wasser fischen, wittert er einen Mordfall und will sich rehabilitieren. Er muss bei seinen Ermittlungen nur an einer Reihe von floridianischen Sonderlingen und einem bösen Affen vorbeikommen.

    Wundertüte Vaughn

    Vince Vaughn ist ein Darsteller, der sich immer wieder neu zu erfinden weiß. So war er einst nahezu im selben Atemzug mit der typischen Early-21st-Century-Comedy zu nennen, crashte Hochzeiten, mischte bei Mr. and Mrs. Smith mit bekam voll auf die Nüsse und kam als Lieferheld unverhofft oft. Doch dann kam er über den Umweg in der zweiten Staffel von True Detective in Kontakt mit S. Craig Zahler, der ihn in den Knast steckte, um dann die überraschend überzeugende Verrohung des einstigen Grinsegesichts zu begleiten. Nach Brawl in Cell Block 99 folgte noch ein weiterer Zahler-Dreh ehe es mit einer Rolle rückwärts zurück in die witzige Schiene ging – wobei in Freaky irgendwie doch beide Extreme exzellent in Einklang gebracht werden konnten.

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    Nun ist das Projekt Bad Monkey mit Vaughn in der Hauptrolle eine weitere Nuance des Repertoires, denn in einem Krimi mit Comedy-Anstrich hat man den Darsteller bislang noch nicht gesehen. Böse Zungen wurden nun behaupten, dass das schon seine Gründe gehabt haben wird, denn sehr häufig überlagert der Witzbold-Aspekt in derlei Filmen und Serien den seriösen Grundtun, sodass sämtliche Spannung des Krimiplots irgendwann auf der Strecke bleibt. Und ein Stück weit bekommen die Spötter hier auch Recht.

    Als Ausflug an den Strand ganz okay…

    Doch liegt es wirklich am Hauptdarsteller, dass der Funke hier über die zehn Folgen nie wirklich überspringen will? Ganz ehrlich: Eigentlich ist Vaughn womöglich sogar die Idealbesetzung für die Figur des in Ungnade gefallenen Ermittlers, der sich im Strandparadies rehabilitieren will. Sowohl sein Akzent als auch seine Art sich zu bewegen fällt hier schon mal komplett aus der Erwartung raus, wie sich die Einheimischen dort verhalten. Es hat einen angenehmen (irgendwie umgekehrten) Fish-out-of-Water-Effekt, an der Seite von Yancy die tropischen Locations zu erkunden. Die Musik ist dafür auch gut gewählt, denn Urlaubsfeeling vermittelt Bad Monkey noch am ehesten.

    Auch die anderen großen Namen im Cast haben Spaß an diesem lockeren Ausflug in die Touristenregion. John Ortiz, Michelle Monaghan, Jodie Turner-Smith oder Zach Braff – wer die Darsteller mag, freut sich bestimmt über jede Szene mit ihnen – auch wenn die Dialoge eher leere Wortgefechte sind und den kaum vorhandenen Plot selten voranbringen. Es ist vielleicht auch zu viel gesagt, dass die Geschichte nicht interessant sein könnte, aber sie ist es nun mal nicht in der Form, die man dafür gewählt hat. Zehn Folgen sind für ein minimal-komplexes Mysterium vieeeeeel zu lang. So viel Zeit in der Sonne sorgt am Ende eher für Sonnenbrand, wenn man vielleicht sogar in der Hängematte zwischen zwei Palmen eingeschlafen ist.

    … als Abenteuerurlaub unterwältigend

    Um sich etwas teurer zu verkaufen, hat man sich ein paar Gimmicks überlegt. Unter anderem gibt es einen Erzähler, der allwissend das Geschehen einordnet und mal mehr mal weniger lustig sarkastisch kommentiert. Es ist ja immer schwierig, Literatur-Stilelemente bei der Adaption umzusetzen, aber die Off-Stimme hier ist eher nervig als gelungen. Die Geschichte von Bad Monkey plätschert im Großen und Ganzen ohne Spannungsspitzen vor sich hin, hat aber immerhin ein paar brutale Momente, die dank des schwarzen Humors auch ins Konstrukt passen und nicht reingezwängt wirken.

    Man merkt, dass man sich hier an so etwa wie Lucky Number Slevin oder The Nice Guys orientiert hat, aber weder hat man die absoluten Witz-Höhepunkte der besagten Titeln noch deren Smartness innerhalb des Crime-Parts. So ist es schwierig Bad Monkey irgendwie zu verorten, was seltsamerweise auch ein bisschen für die Serie spricht. Doch kaschieren kann dies nicht, dass man sich, um bis zum Ende durchzuhalten, ganz schön quälen muss. Vielleicht wäre in der Vorlage auch ein guter Film gesteckt, aber für so viele Stunden Serien-Entertainment hat man viel zu viel Leerlauf, zu wenige Höhepunkte und steht zu sehr auf der Bremse.

    Zach Braff © Apple TV+

    Wer sollte sich Carl Hiaasen’s Bad Monkey nicht entgehen lassen?

    Bad Monkey steht in der Tradition von leichtfüßigen Krimis und Dramedies vor Traumkulisse, bei denen sich das Ermitteln wie ein Urlaubsvergnügen anfühlt. Death in Paradise, Royal Pains und Co. sind daher gute Anhaltspunkte, für diejenigen, die wegen der Location einschalten.

    © Apple TV+

    Unser Fazit zu Carl Hiaasen’s Bad Monkey

    3.0 Okay

    Eine große Enttäuschung ist Bad Monkey nicht, denn dafür hätte man vorher Erwartungen haben müssen -  und die hatte ich nicht. Vielmehr bin ich komplett unvorbereitet, wie auch Vince Vaugh über einen Großteil der Serie, hier reingestolpert und weiß am Ende noch immer nicht, was davon zu halten sein soll. Das Bauchgefühl sagt am Ende aber - trotz des Mutes hier Dinge zusammenzubringen, die man vielleicht so selten gesehen hat -, dass ich mich eher durchquälen musste und mich allenfalls am Urlaubsfeeling durch die zehn Episoden hangeln konnte. Der Krimi ist am Ende genauso uninteressant wie die Figuren und der Witz ist nicht halb so lustig, wie es sich die Macher wohl gedacht haben.

    Carl Hiaasen’s Bad Monkey streamt mit der ersten Staffel bei Apple TV+ und geht in 2026 weiter.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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