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    Die Schlange von Essex

    Jan Wernervon Jan Werner12. Mai 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Claire Danes und Tom Hiddleston vor einem weiten Sandstrand.
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    „Loki“ Tom Hiddleston und Homeland-Star Claire Danes zieren die Besetzungsliste der nächsten hochklassigen Apple-TV-Miniserie. Erfahrt in dieser kompakten Serienvorstellung, ob auch Die Schlange von Essex wieder ein Treffer ins Schwarze ist.

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    Das Banner zu Die Schlange von Essex zeigt den Titel groß in weißen Buchstaben und rechts davon die Hauptrollen, Tom Hiddleston und Claire Danes
    Das Banner zur Miniserie © Apple TV+

    Die Schlange von Essex – Die offizielle Handlungsangabe

    Die Schlange von Essex erzählt die Geschichte der Londoner Witwe Cora Seaborne (Claire Danes), die nach Essex zieht, um Berichten über eine mythische Schlange auf den Grund zu gehen. Sie knüpft eine unerwartete Verbindung zum Pfarrer des Dorfes (Tom Hiddleston), doch als ein Unglück geschieht, beschuldigen die Dorfbewohner:innen sie, die Kreatur geweckt zu haben.

    Nach dem Roman von Sarah Perry.

    Was zeichnet die Miniserie aus?

    Die Miniserie Die Schlange von Essex ist ein willkommenes Kontrastprogramm zur Twist-reichen und schnellen, letzten Serie, die bei Apple kürzlich gestartet ist, Shining Girls. Hier wie da gibt es zwar eine ambivalente und kantige Frauenfigur in der Hauptrolle, aber dann gabeln sich die Wege der beiden Geschichten doch schon auf, obgleich beide Serien auf ihre Art durch einen rätselhaften Aspekt im Plot die Spannung aufbauen. Die Romanadaption spielt rund um die Jahrhundertwende Anfang des 20. Jahrhunderts zum Großteil in der atemberaubenden Szenerie südenglischer Moorlandschaften und hat allein durch dieses Setting schon einen morbiden Anstrich.

    Die Story entfaltet sich in den sechs Folgen langsam, aber dafür umso intensiver, da man als Zuschauer:in gemeinsam mit den Dorfbewohnern und auch den Protagonisten immer mehr in den Bann des Mysteriums um die titelgebende Kreatur gezogen wird. Dabei geht vieles der Spannung darauf zurück, dass man lange im unklaren gelassen wird, ob es sich tatsächlich um ein übernatürliches Wesen, eventuell ein menschliches Verbrechen oder gar um etwas handelt, was eher als Allegorie zu deuten ist. Was es denn nun ist, muss jeder Leser natürlich selbst herausfinden, aber der Weg dahin – soviel kann versprochen werden – ist gespickt mit tollen Bildern, einer unheimlichen Grundstimmung und auch mit erschütternden Erkenntnissen über ein Menschenbild, das gar nicht soweit in der Vergangenheit liegt, wie man meint.

    Starke Danes, noch stärkere Kids

    Volles Lob verdient die Hauptdarstellerin Claire Danes, die hier vor allem ihre Mimik wieder perfekt einzusetzen weiß, um dem Publikum immer wieder Anhaltspunkte dafür zu geben, ihr in ihrer Wehrlosigkeit gegen die Anschuldigungen schützend zu Seite stehen zu wollen. An ihrer Seite liefert Tom Hiddleston zwar auch gewohnt eine starke Leistung ab, aber die heimlichen Stars neben dem Star aus Homeland sind die durch die Bank weg zur Höchstleistung gebrachten Kinderdarsteller:innen. Den jungen Akteur:innen gelingt es mitunter durch ihr glaubhaftes Spiel mehrfach Gänsehaut heraufzubeschwören – und das ist ja die Essenz von Schauermärchen wie diesem!

    Wer sollte sich Die Schlange von Essex nicht entgehen lassen?

    Die Serie schlägt voll in die Kerbe, die bei Netflix jetzt schon seit drei Jahren im Herbst von Mike Flanagan bedient wird. Langsamer Grusel, viel Tragik, starke Kinderdarsteller:innen. Dazu spielt wie in der fantastischen Horror-Serie Midnight Mass hier auch das Thema Religion und Fanatismus einen integralen Bestandteil in der Handlung. Es fehlt zwar in Die Schlange von Essex an der inszenatorischen Raffinesse Flanagans, aber atmosphärisch steht man dem durch die gut ausstaffierte Produktion und das historische Setting in nichts nach. Ein weiterer Vergleichstitel ist die gefeierte Historienserie The Knick, denn auch in der neuen Apple-Miniserie, gibt es authentische Einblicke in das Medizinwesen vor mehr als 100 Jahren.

    Claire Danes in einem historischen Kleid vor einer hellen Wand in einem Kaminzimmer. Die Schlange von Essex
    Claire Danes mal wieder in einer Serienhauptrolle © Apple TV+

    Unser Fazit zu Die Schlange von Essex

    Die Schlange von Essex ist ein langsames Schauermärchen im Historienfilmgewand, das durch einnehmende Schauspielleistungen fasziniert und mit einer mysteriösen Geschichte fesselt. Aufgrund des Settings und insbesondere auch wegen der sich wirklich gemächlich aufbauenden Spannungskurve sollte man schon ein Faible für vergleichbare Stoffe mitbringen. Die Miniserie ist daher wieder ein Titel bei Apple, der bewusst nichts für Mainstream-Zuschauer:innen sein wird, aber in dieser Nische setzt man auch hiermit wieder ein kleines Ausrufezeichen und sollte bei Fans von Filmen wie Brimstone und Co. auf die Watchlist wandern.

    Die Schlange von Essex startet am 13. Mai bei Apple TV+ mit den ersten Folgen und geht anschließend im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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