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    La Maison

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic25. September 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Auf dem Bild erkennt man Diane Rovel, wie sie energisch im Büro von LEDU sitzt.
    Diane Rovel will die alleinige Macht an LEDU. © Apple TV+
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    Apple TV+ gab mit The New Look den Startschuss für Serien über Modedesigner. Mit La Maison werden die Machtkämpfe um das Modehaus Ledu unter die Lupe genommen. Gelingt der nächste Wurf oder zeigen sich bereits die ersten Abnutzungserscheinungen?

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    Auf dem Bild sieht man Vincent Ledu auf dem Laufsteg einer LEDU-Show.
    Schöpfer und Genie in einem Bild ©Apple TV+

    La Maison – Die offizielle Handlung

    La Maison dreht sich um das legendäre Modehaus LEDU, das nach einem Skandal, der durch ein virales Video von Stardesigner Vincent Ledu (Lambert Wilson) ausgelöst wird, am Rande des Ruins steht. Als das einstige Symbol der Haute Couture durch den Untergang Vincents aus den Fugen gerät, steht das Modeimperium vor einer existenziellen Krise. Perle Foster (Amira Casar), Vincents ehemalige Muse, die sich immer noch in seinem Schatten bewegt, schließt sich mit der jungen, talentierten Designerin Paloma Castel (Zita Hanrot) zusammen, um das traditionsreiche Haus LEDU zu retten und in die Moderne zu führen. Gleichzeitig nutzt die skrupellose Diane Rovel (Carole Bouquet), Geschäftsführerin des mächtigen Rovel-Luxuskonzerns, die Gunst der Stunde aus, um ihren lange gehegten Plan zu verwirklichen: die Übernahme von LEDU. Für sie steht mehr auf dem Spiel als nur ein weiterer Geschäftserfolg – es geht um persönliche Rache.

    Die Kritik bezieht sich auf den Auftakt der Serie und ist daher mehr ein Ersteindruck als eine Staffeleinschätzung.

    2024 – Das Jahr der Fashion-Ikonen

    Wie bereits eingangs erwähnt, entpuppt sich 2024 als das Jahr, in dem sich die Serienlandschaft das Potenzial der Modebranche zunutze macht. Shows über Modehäuser und Laufstege funktionieren ähnlich wie Büro- und Küchenserien als Schlachtfelder, auf denen Machtspiele und Intrigen geschmiedet werden, Allianzen sich verschieben, und sich viele Episoden vom Dramenanteil her wie eine Folge von Game of Thrones oder Desperate Housewives anfühlen. Nachdem wir die Biografien von Christian Dior, Yves Saint Laurent, Coco Chanel und Karl Lagerfeld in Serienform präsentiert bekamen, konzentriert sich La Maison nun auf ein ganzes Modehaus und all die involvierten Figuren drumherum.

    Succession trifft auf Project Runway

    Die Serie unternimmt einen erfrischenderen Versuch als The New Look oder Becoming Lagerfeld. Statt den Modelegenden zu huldigen und eine fiktionalisierte Mythologisierung der großen Akteur:innen zu präsentieren, wirkt La Maison viel bissiger und näher am Zeitgeschehen. Es wird dabei nicht in der Vergangenheit verharrt, sondern zeitgenössische Themen werden benutzt, um eine Geschichte über die Absurditäten mächtiger, chaotischer und reicher Menschen zu erzählen. Succession – und deren Erfolgsrezept – lässt grüßen.

    Hilfreich erscheint auch, sich kreative Freiheiten zu nehmen und seine Vorbilder aus dem wahren Leben nicht direkt zu benennen, sondern die Fiktionalisierung in vollen Zügen zu genießen. Dies zeigt sich in der Figur Vincent, der nach einer rassistischen Tirade als Modemogul und Exzentriker in den Shitstorm gerät und als Person an der Macht nicht mehr tragbar erscheint. Er wirkt wie eine wilde Mischung aus Logan und Kendall Roy, da er nicht nur unkontrolliert seinen guten Ruf dahinschwinden sieht, sondern auch seine ehemalige Muse und Tochter einer früheren Geliebten das Steuer des Schiffs an sich reißen muss, während gleichzeitig Diane Rovel ihre Chance wittert, Ledu ein für alle Mal den Garaus zu machen.

    Auf dem Foto ist Paloma lächelnd auf dem Foto zu erkennen.
    Paloma strebt nach einer neuen, gerechteren Modewelt ©Apple TV+

    Zwischen Nuancen und Klischees

    Die durchaus spannenden Protagonist:innen sind es, die das Zepter der Serie in die Hand nehmen und La Maison dramaturgisch zum Erfolg führen wollen. Paloma fungiert dabei ideologisch als gelungener Gegenpol zu Vincent und der machthungrigen Diane, da sie die Zukunft der Branche repräsentiert und Aspekte wie Nachhaltigkeit, soziales Bewusstsein und Gleichberechtigung in der Modewelt als zentrale Elemente betrachtet. Leider stolpert die Serie über ihre eigenen Ambitionen, indem sie Paloma zu häufig über diese Themen sprechen lässt und sie nahezu klischeehaft auf soziale Gerechtigkeit reduziert, anstatt ihr mehr Tiefe zu verleihen. Perle hingegen ist in ihrer Konzeption und Ausführung die spannendste Figur. Vom Model zur Muse bis hin zur potenziellen Geschäftsführerin – das klingt nicht nur auf dem Papier aufregend, sondern auch ihre bisherige Reise in dieser Geschichte gestaltet sich nuanciert und faszinierend. Man bleibt gespannt, was La Maison in den insgesamt zehn Episoden weiterhin für sie bereithält.

    Unser vorläufiges Fazit zu La Maison

    La Maison wirkt in den ersten Episoden spannend und dicht erzählt, das Tempo ist manchmal schwindelerregend, weil so viele Erzählstränge in kurzer Zeit auf einmal ablaufen. Die größte Stärke, die man bisher beobachten kann, ist die Leichtigkeit, mit der aktuelle Themen, Figuren und erzählerische Freiheiten miteinander jongliert werden. So wirkt es nicht schon antiquiert, wenn es ankommt, sondern hält noch einiges bereit. Frankreich versteht sich als Land der Bürodramen und vermischt diese mit verschiedenen Themen und Tonalitäten, wenn man an Call my Agent oder Büro der Legenden denkt. Apple TV+ könnte hier ein kleiner Geniestreich gelingen, der dazu führen wird, dass sich die Modeserien an einer tonangebenden Zukunft orientieren müssen – und die heißt La Maison.

    La Maison startete am 20. September bei Apple TV+ mit zwei Folgen und geht danach im Wochenrhythmus weiter!

    © Apple TV+

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