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    Luden – Könige der Reeperbahn

    Marco Schilkevon Marco Schilke3. März 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    In der neuen Serie von Amazon Luden – Könige der Reeperbahn blicken wir zurück auf das Leben der ehemaligen Kiezgröße Klaus Barkowsky und seinen Aufstieg auf der Reeperbahn in St. Pauli. Ob die Serie überzeugt oder doch ausgelassen werden kann, erfahrt ihr in unserer Kritik.

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    Das Poster zu Luden
    Das Poster zu Luden © Amazon Studios

    Die offizielle Inhaltsangabe zu Luden – Könige der Reeperbahn

    Hamburg Anfang der 80er: Mit der sexuellen Revolution, Drogen und der Disco-Welle mutiert die Reeperbahn zur Partymeile. In der spießigen Bonner Republik ist St. Pauli der Ort der Sehnsucht und Freiheit für Menschen aller Geschlechter, Hautfarben und Herkunft. In dieser Zeit beginnt der Aufstieg des Sunnyboys Klaus Barkowsky. Von der taffen Prostituierten Jutta wird er zum Zuhälter gemacht und gründet mit einer Gruppe Halbstarker ein Zuhälter-Kartell. Es beginnt ein Machtkampf mit den etablierten Luden der GMBH, die mit ihrer Bande den Kiez kontrollieren und das ganz große Geld machen. Doch mit der AIDS-Krise implodiert das Geschäft und mit der Koks-Welle folgen Wahnsinn und Gewalt.

    “Ganz nach oben, erste Klasse Jumbojet!”

    Die sechsteilige Dramaserie handelt vom “schönen Klaus” – Klaus Barkowsky, der in den 1980er-Jahren auf dem Hamburger Kiez zu einem der mächtigsten und einflussreichsten Rotlichtbosse aufgestiegen ist. Gespielt wird Klaus Barkowsky von Aaron Hilmer, der zuletzt durch Im Westen nichts Neues (2022) auch international auf sich aufmerksam gemacht hat. Gemeinsam mit der etwas in die Jahre gekommenen Prostituierten Jutta (Jeanette Hain), die auch als Erzählerin in der Serie fungiert, macht sich Klaus auf, der größte Lude auf dem Kiez zu werden.

    Mit seinem Charme und einigen innovativen Ideen begeistert Klaus Barkowsky die Frauen der 80er-Jahre und ist Wegbereiter für eine Bewegung der Frauen geworden. Doch ist es tatsächlich der freie Wille oder doch eine Art der Sklaverei? Luden – Könige der Reeperbahn zeigt eine ungeschönte Realität auf der Reeperbahn. Neben all dem Enthusiasmus gibt es natürlich auch eine Schattenseite, die Luden nicht auslässt und gekonnt einsetzt. Der Zwang zur Prostitution durch das Erreichen eines bestimmten Tagessatzes oder falsche Versprechungen – einen richtig sympathischen Luden vermisst man. Zum Glück!

    Einige Prostituierte stehen auf dem Straßenstrich von Hamburg. Luden
    Die Reeperbahn nachts um halb eins. © Amazon Studios

    “Ein Lude wird nicht geboren, er wird gemacht!”

    In Luden – Könige der Reeperbahn sehen wir so nicht nur Figuren, sondern echte Menschen und Schicksale. Zwar orientieren sich einige Figuren der Serie nur an realen Vorbildern, kommen diese aber durchaus authentisch rüber. Einen großen Anteil daran hat Aaron Hilmer, der mit seinem nordischen Schnack und seinem Look der Kiez-Bekanntheit eine gewisse Unverwechselbarkeit verleiht. Aber auch Jeannette Hain zeigt, dass sie es mit den Luden alle Male aufnehmen kann. In der Rolle der Prostituierten Jutta spielt Hain groß auf und dürfte für viele das schauspielerische Highlight sein.

    Doch bietet die deutsche Amazon-Produktion noch weitaus mehr interessante Figuren, die mit ihren Ecken und Kanten ein echtes Kiez-Gefühl ins heimische Wohnzimmer bringen. Neben den Luden der GMBH sind es vor allem der Boxer Andy (Henning Flüsloh) oder auch Bernd (Noah Tinwa), der auf der Suche nach seiner sexueller Identität ist, die einem im Verlauf der Serie ebenso interessieren, wie der Aufstieg des “schönen Klaus”.

    “Nutte ist eine Beleidigung – Hure eine Berufsbezeichnung”

    So stört es nicht, dass die Geschichte der Serie zum Teil überdramatisiert ist und so in der Realität nicht oder nur ähnlich passiert ist. Doch in der gezeigten Welt ist das Gesehene durchaus glaubwürdig. Es ist schon bemerkenswert und auch gleichzeitig ein Qualitätsmerkmal, dass die Macher hinter der Serie den Kiez mit all seinen Facetten in 6 Folgen aufzeigen konnten: Laura Lackmann und Stefan A. Lukacs, die für die Regie verantwortlich sind, zeigen eine dreckige Reeperbahn, die geprägt von Lust, Sex und Macht ist, wenngleich die Serie gerade zum Ende etwas zu gestrafft wirkt. Die neue deutsche Miniserie hätte auf der erzählerischen Ebene durchaus noch ein paar weitere Folgen benötigt, um sich auf die Geschichte vollends einzulassen. Die gewählten Geschichten um die Nebenfiguren sind interessant, aber leider nicht immer bis zu Ende erzählt. Auf inszenatorischer Ebene liefert die Serie hingegen voll ab und fängt den Kiez hervorragend ein.

    Jeanette sitzt an einem Tisch. Luden
    Jeanette Hain in Luden © Amazon Studios

    Unser Fazit zu Luden – Könige der Reeperbahn

    Mit einiger nackter Haut wird dem Kiez der 1980er-Jahre mit Luden – Könige der Reeperbahn ein Denkmal errichtet. Aaron Hillmer als Kiez-Größe Klaus Barkowsky und Jeanette Hain als abgehalfterte Prostituierte Jutta zeigen eine authentische Darbietung und nehmen uns mit in eine Welt, die man so wohl noch nicht gesehen hat. Die Miniserie überzeugt in Gänze und ist somit endlich mal wieder eine deutsche Serie, die wir erhobenen Hauptes empfehlen können!

    Luden – Könige der Reeperbahn ist ab dem 3. März 2023 auf Amazon Prime Video zu sehen!

    All unsere Reviews und auch viele andere Videos findest du auch auf unserem YouTube-Kanal.


    © Amazon Studios

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