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    Startseite » Reacher – Staffel 2
    Serien

    Reacher – Staffel 2

    Jan Wernervon Jan Werner13. Dezember 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Tom Cruise war Jack Reacher, aber zufriedenstellend für Buchkenner war seine Besetzung nicht. Dann nahm sich Amazon der Reihe an und besetzte Alan Ritchson in der Titelrolle. Die erste Staffel kam gut weg, aber kann Staffel 2 von Reacher nun daran anschließen?

    Das Poster zur neuen Staffel von Reacher zeigt den Protagonisten von hinten vor gelbem Hintergrund
    Das Poster zur neuen Staffel von Reacher © Amazon Studios

    Reacher – Staffel 2 – Die offizielle Handlungsangabe

    Die zweite Staffel von Reacher beginnt, als der erfahrene Ermittler der Militärpolizei, Jack Reacher (Alan Ritchson), eine verschlüsselte Nachricht erhält, dass die Mitglieder seiner ehemaligen Einheit der US-Armee, der 110. MP Special Investigations, einer nach dem anderen auf mysteriöse und brutale Weise ermordet werden. Aus seinem Drifter-Lebensstil herausgerissen, trifft Reacher wieder auf drei seiner ehemaligen Teamkameraden, die zu seiner Ersatzfamilie wurden, darunter Frances Neagley (Maria Sten); Karla Dixon (Serinda Swan), eine forensische Buchhalterin, für die Reacher schon lange eine Schwäche hegt; und der schnell redende, mit dem Messer schwingende Familienvater David O’Donnell (Shaun Sipos).

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    Gemeinsam beginnen sie, die Zusammenhänge in einem Mysterium zu ergründen, in dem die Einsätze immer höher werden und die Frage aufkommt, wer sie betrogen hat – und wer als nächstes sterben wird. Mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Intelligenz und Größe wird Reacher vor nichts zurückschrecken, um die Wahrheit aufzudecken und die Mitglieder seiner Einheit zu beschützen. Wenn Reacher und sein Team eines sicher wissen, dann ist es, dass man sich nicht mit den Sonderermittlern anlegen darf. Machen Sie sich in dieser Staffel darauf gefasst, dass Reacher und die 110. hart zurückschlagen werden.

    Die neue Staffel basiert auf „Bad Luck and Trouble“, dem elften Buch der weltweiten Bestsellerreihe von Lee Child.

    Staffelkritik zu Reacher – Staffel 2

    Dieser Beitrag beschäftigt sich der kompletten zweiten Staffel der Serie. Auf Spoiler wird jedoch verzichtet werden.

    Someone who prefers not getting involved.

    Schon die erste Staffel dieser neuen Adaption lebte zu einem Großteil von der einnehmenden Performance von Alan Ritchson, der auch in der Fortsetzung nun wieder von Beginn an mit seiner einerseits trockenen Art und andererseits seiner Hilfsbereitschaft und Warmherzigkeit punktet. Der Hüne ist die Idealbesetzung und trägt auf seinen extrabreiten Schultern den Krimi-Plot, der jedoch auch alles andere als unspannend startet. Schon in den ersten Minuten werfen einige seltsame Momente reichlich Fragen auf, die Potential haben den Fall der ersten Staffel nochmal zu toppen.

    Hatte Reacher in der Debütstaffel noch selbst einige Mysterien um seine Person mitgebracht als er aus dem Nichts plötzlich in einer Kleinstadt aufschlug, so wissen die Zuschauenden inzwischen schon mehr über ihn. Auf über Rückblenden wurden Teile seiner Vergangenheit aufgearbeitet. Rückblenden gibt es nun auch in den neuen Folgen und wiederum scheint der neue Fall etwas mit der Vorgeschichte und dem persönlichen Leben der Titelfigur zu tun zu haben. Dazu passt dann auch das Wiedersehen mit Neagly, die man bislang hauptsächlich aus der Distanz kannte und anderen Personen aus Reachers früherem Leben.

    Alan Ritchson als Jack Reacher versteckt sich mit einer Waffe hinter einem Grabstein.
    Alan Ritchson als Jack Reacher © Amazon Studios

    Mehr Team Play von Anfang an

    Zu Beginn der Serie wurde uns ein Jack Reacher präsentiert, der ein Eigenbrötler war, ein Mann, der Probleme hatte, Kollegen zu vertrauen und erst wieder lernen musste, sich auf andere verlassen zu können. Nun ist er von Beginn an Teil eines Teams. Das erweitert seinen Charakter, ist logisch aus den Geschehnissen in Staffel 1 hergeleitet. Gleichzeitig ist er immer noch ein Sonderling in mancher Beziehung und seine Sherlock-Holmes-artigen detektivischen Fähigkeiten hat auch auch nicht verloren. Das Grobschlächtige gepaart mit Cleverness und Schmallippigkeit trifft nun auf die speziellen Charaktere seiner Teamkameraden. Das ergibt dann ein wirklich vielversprechendes Ensemblespiel, dass sich doch etwas von den Solo-Shows anderer aktueller Agentenstoffe absetzt. Ja, der Titelheld ist weiterhin im Zentrum, aber der Teil vom großen Kuchen, den er für sich beansprucht, ist kleiner geworden. Für die Weiterentwicklung des Formats ist das eine sehr gute Entscheidung gewesen.

    Innovativ ist Reacher weiterhin nicht, aber das war auch nie der Anspruch. Vielmehr soll die Prime-Serie ganz klassisches Spannungsfernsehen liefern. Ein Hau-drauf-Held der alten Schulen in einer Thriller-Story der alten Schule. Das stieß zuletzt auch bei der Konkurrenz von Netflix mehrfach auf große Gegenliebe. Sowohl The Recruit als auch The Night Agent setzten auf die gleiche Formel und bewiesen, dass es für mehr als solides Unterhaltungsprogramm nicht immer die großen Twists und verkopfte erzählerische Experimente braucht. Wichtiger sind in diesem Genre seit jeher Charaktere mit Appeal, durchgehende Spannung, der ein oder andere trockene Gag und eine stimmige Auflösung. Das alles bietet Reacher wie vom Reisbrett weg und garniert es mit zeitgemäßer Härte und starken Einzelmomenten.

    Acht Folgen ohne Leerlauf

    Schon der Auftakt wirft genau die richtigen Häppchen hin, um Interesse an der Auflösung zu behalten. Und ohne zu viel zu verraten, können die acht Folgen ohne Spannungsabfall das Versprechen des starken Beginns erfüllen. Jack Reacher und seinen ehemaligen und jetzt wieder aktuellen Kollegen bei ihren Ermittlungen zuzusehen, macht Spaß und bietet Abwechslung. Das Salz in der Suppe ist dann aber erst die Ergänzung des Cast durch Robert Patrick und Domenick Lombardozzi. Auch auf ihre genauen Motive und Funktionen kann ohne Spoiler nicht tiefer eingegangen werden, aber speziell Robert Patrick hat seit Jahren in allen seinen Rollen so eine Spielfreude am Böse-Sein, die er erneut hier voll ausleben darf – ohne zu einer Karikatur zu werden.

    Im englischen Original gibt es inzwischen 28 Reacher-Romane. Stoff sollte den Serienmachern nicht ausgehen. Wenn Ritchson weiter so mit der Titelrolle verschmilzt, dann dürften auch künftige Staffeln sowohl Krimifans im allgemeinen als auch Anhänger der Child-Bücher erfreuen.

    © Amazon Studios

    Unser Fazit zu Reacher - Staffel 2

    3.5 Sehenswert

    Alan Ritchson ist noch mehr in die Rolle des Vagabunden mit den kombinatorischen Fähigkeiten hineingewachsen und bekommt dann noch tolle neue Teammitglieder an seine Seite. Die zweite Staffel baut demnach auf dem soliden Fundament der ersten auf und kann sich dank der erfolgreichen Buchvorlage auch inhaltlich in ein gemachtes Nest setzen. Wer klassische Krimiserien, die theoretisch fast identisch schon vor 20 - 30 Jahren hätten produziert werden können, den nicht immer ausgefeilten Serienexperimenten in anderen Genres vorzieht, der wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

    Reacher läuft bei Amazon Prime Video.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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