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    Shantaram

    Jan Wernervon Jan Werner12. Oktober 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Eine Frau mit Kopftuch in einer Art Tempel
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    In Sons of Anarchy wurde Charlie Hunnam als Biker weltbekannt. Nach einigen Auftritten in Filmen von Guy Ritchie oder Guillermo del Toro geht es für den Briten nun wieder ins Serienbusiness zurück. Wie ist sein TV-Comeback für Apple TV+ mit Shantaram geworden?

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    Das Banner von Shantaram zeigt den Hauptdarsteller mittig und rechts davon den Titel in orangen Buchstaben. Im Hintergrund weitere Figuren in klein.
    Das Banner der Serie © Apple TV+

    Shantaram – Die offizielle Handlungsangabe

    Basierend auf dem internationalen Bestseller-Roman von Gregory David Roberts folgt Shantaram einem Flüchtigen namens Lin Ford (Charlie Hunnam), der im pulsierenden und chaotischen Bombay der 1980er Jahre untertauchen möchte. Allein in einer unbekannten Stadt ist Lin entschlossen, den Schwierigkeiten, vor denen er wegläuft, an diesem neuen Ort zu entgehen. Nachdem er sich in die rätselhafte und aufregende Karla verliebt, steht Lin vor der Wahl zwischen seiner Freiheit und der Liebe – und den damit einhergehenden Komplikationen.

    Erster Eindruck zu Shantaram

    Dieser Beitrag beschäftigt sich ausschließlich mit den ersten drei Folgen der Serie, die am deutschen Starttag zu sehen sein werden. Dementsprechend ist die Kritik auch nur auf den Auftakt bezogen und soll dazu dienen, den Lesern eine Hilfestellung bei der Entscheidung zu geben, ob sich auf Basis der ersten Eindrücke ein Blick rentiert.

    Ein Beginn in bester Papillon-Tradition

    Shantaram startet mit einer Ausbruchsszene, die an die Klassiker des Genres erinnert. Ebenso wie in Papillon oder Flucht aus Alcatraz gelingt es auch hier durch die Zuschauer:innen ohne Anlauf ins Geschehen zu werfen, indem man den Eindruck vermittelt, dass man sich direkt an der Seite der Akteure befindet. Und obwohl man den Protagonisten erst später in der Serie überhaupt kennenlernt, erfährt man in diesem unmittelbaren Einstieg schon einiges über seinen Charakter.

    Der Auftakt ist damit sehr passend gewählt und überaus gut geeignet, um einerseits sofort Spannung aufzubauen und andererseits Interesse an den Gründen für die Inhaftierung und natürlich auch die Folgen des Ausbruchs zu wecken. Insbesondere wenn man die Vorlage nicht kennt und sich wenig vorab informiert hat, dann lernt man in den ersten Szenen eine Hauptfigur kennen, die eine mysteriöse und doch einnehmende Aura umgibt, die es im Laufe der Geschichte zu ergründen gilt. So muss eine Geschichte eingeleitet werden, um das Publikum sofort am Haken zu haben.

    Wahre Erlebnisse des Autoren eindrucksvoll umgesetzt

    Der Roman, der dieser Verfilmung als Vorlage dient, basiert auf tatsächlichen Erfahrungen des Autoren. Apple TV+ hat inzwischen einiges an Erfahrung gesammelt, wenn es um die Adaption erfolgreicher Bücher betrifft. Und weiterhin untermauert der Streaminganbieter auch mit Shantaram seine selbstgesteckten Qualitätsstandards: die Serie ist herausragend produziert und sieht absolut hochwertig aus. Sämtliche Aufnahmen, die in Australien und in Indien selbst gedreht wurden, strahlen eine hohe Authentizität aus und fangen das pulsierende Leben, das der Protagonist in den 80ern in Bombay vorgefunden hat, eindrucksvoll ein. Audiovisuell ist die Produktion ein Genuss – und eine Form der Liebeserklärung an die Schönheit Indiens. Damit wird auch inszenatorisch vermittelt, weshalb sich Lin und so mutmaßlich auch der Autor in diese Kultur verliebt hat.

    Die Serie ist nicht besonderes schnell erzählt, konzentriert sich auf den Charakteraufbau und lässt die beeindruckenden Bilder wirken. Erneut traut sich Apple damit ein Stück weit gegen den Trend zur Schnelllebigkeit zu schwimmen. Doch nur in dieser Art und Weise kann eine so ambivalente und eindrucksvolle Geschichte angemessen vermittelt werden. Wenn am Ende der zweiten Folge die Hauptfigur eine ausschlaggebende Entscheidung trifft, dann kann man das nur deshalb so gut mitfühlen, weil die Serie sich die Zeit genommen hat, sämtliche Situationen zu zeigen, die in diesen Prozess eingeflossen sind. Und da Hunnam auch immer wieder mit seiner prägnanten Stimme aus dem Off die Lage erklärt, bekommt man auch von ihm selbst noch einen Einblick in sein Seelenleben.

    Charlie Hunnam und ein indischer Mann zwischen dreckigen Zelten in Shantaram.
    Shantaram mit Charlie Hunnam spielt in Indien © Apple TV+

    Hunnam trägt die Handlung und wird von vielen unbekannten unterstützt

    Wie gesagt bedarf es keiner zwei Szenen, bis Charlie Hunnam die volle Aufmerksamkeit auf seinen Charakter zieht. Der Brite ist eine absolute Erscheinung in der Rolle des Verbrechers auf der Flucht, der verletzliche Seiten offen zu zeigen bereit ist, aber auch glaubhaft vermittelt, dass er auf alle Leute, die er trifft, sofort einen Sog ausübt. Im Laufe der ersten Folgen trifft er schon einige interessante Nebenfiguren, die alle spannende Figuren werden können. Am meisten Potential haben sicherlich der Unterwelt-Pate Khan, den Alexander Siddig wahnsinnig einnehmend spielt und der sympathische Arka Das, der den neuen und schnell besten Freund von Lin, Patel, spielt.

    Die drei wichtigsten Frauenfiguren sind ebenfalls vielversprechend und haben jeweils einige mysteriöse Facetten, die das Publikum beschäftigen werden: Antonia Desplat als große Liebe Lins Karla überzeugt genauso wie Elektra Kilbey und die deutsche Schauspielerin Gabrielle Scharnitzky. Der gesamte Cast glänzt weniger durch große Namen, als vielmehr mit Gesichtern, die größtenteils unverbraucht und deshalb sehr spannend sind.

    Unser vorläufiges Fazit zu Shantaram

    Erneut hat sich Apple eine nicht ganz einfache Buchvorlage für eine Verfilmung auserkoren. Und erneut hat man sowohl was die Art der Produktion als auch die Wahl der Darsteller betrifft voll ins Schwarze getroffen. Shantaram ist wiederum keine Serie für den Mainstream. Es ist ein weiteres Qualitätsprodukt für Liebhaber von Einblicken in fremde Kulturkreise, mehrdimensionaler Charaktere und einer Geschichte, die zwar enorm spannend ist, aber die auch einiges an Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Wer nach den ersten drei Folgen am Haken ist, der wird mit Sicherheit auch dranbleiben. Wer im vergangenen Jahr The Serpent auf Netflix mochte, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Und wer, nachdem der Ausflug nach Indien mit Life of Pi oder Slumdog Millionär inzwischen doch einige Jahre her ist, dem Subkontinent mal wieder einen Besuch abseits von Bollywood und Co. abstatten will, der darf ebenfalls getrost streamen.

    Shantaram startet am 14. Oktober bei Apple TV+ mit drei Folgen und geht danach im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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