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    Startseite » Slow Horses
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    Slow Horses

    Jan Wernervon Jan Werner23. April 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Die Zentrale des MI5. Im Mittelpunkt Kristin Scott Thomas mit einem jungen Kollegen, dahinter zahlreiche weitere Büromitarbeiter und Bildschirme.
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    Mit der Mick-Herron-Adaption Slow Horses wagt sich Apple TV in die Gefilde der britischen Spionagegeschichten vor. Ob die sechs Folgen der ersten Staffel Spannung garantieren, erfahrt ihr in dieser Kurzkritik.

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    Das Poster zu Slow Horses zeigt links den Titel in weißen Großbuchstaben und rechts daneben die fünf Charaktere, die zusammen ermitteln müssen: Jack Lowden, Gary Oldman, Olivia Cooke, Rosalind Eleazar und Dustin Demri-Burns.
    Das Poster zu Slow Horses zeigt die ausrangierten MI5-Spione © Apple TV+

    Unser neues Kurzkritikformat

    Die Menge an Serienproduzenten nimmt immer noch zu und für die armen Serienfans da draußen wird es zusehends schwer überhaupt noch zu entscheiden, bei welchen Neustarts man einen Blick riskieren soll. Nicht nur Netflix, sondern eben auch Apple und Co., legen inzwischen doch ein ganz schönes Tempo bei der Veröffentlichung neuer Serien an den Start. Um den Überblick zu erleichtern, versuchen wir ab sofort neben den normalen, etwas umfangreicheren Serienbesprechungen auch regelmäßig kompakte Einschätzungen zu aktuellen Stoffen zu veröffentlichen. Dabei soll vor allem in wenigen Sätzen herauszulesen sein, worum es jeweils geht und ob die Staffeln oder die abgeschlossenen Serien aus der breiten Masse hervorstechen und wenn ja durch was. Und anhand von Vergleichen mit anderen Shows oder Filmen soll zu guter Letzt auch klar werden, bei wem die Formate unbedingt auf die Watchlist gehören. Viel Spaß mit unseren Kompaktkritiken!

    Slow Horses – Die Handlung kompakt

    Die Adaption des gleichnamigen Spionagethrillers Slow Horses handelt von einer Gruppe von MI5-Agenten, die aufgrund von dienstlichem Versagen im sogenannten „Slough House“ weitestgehend von ihrer normalen Berufsausübung abgehalten werden. Chef dieser Unterabteilung ist Jackson Lamb (Gary Oldman), der mehr damit beschäftigt ist, seine Mitstreiter zu erniedrigen als der eigentlichen Geheimdienstarbeit nachzugehen. Doch als River Cartwright (Jack Lowden) in diese Abteilung strafversetzt wird, wird das Team von Lamb doch plötzlich in eine große Angelegenheit verstrickt, deren Ausmaß sowohl die Führungsriege des MI5 als auch die höchsten politischen Ebenen Großbritanniens tangiert.

    https://www.youtube.com/watch?v=UY–oyyi9ak

    Was zeichnet die erste Staffel aus?

    Die Serie Slow Horses hat wie die Miniserie Die letzten Tage des Ptolemy Grey, die zuletzt dieses Kritikformat etabliert hat, erneut eine erfolgreiche Romanvorlage zur Grundlage. In diesem Fall spielen sowohl Roman als auch Adaption gekonnt mit Anspielungen auf die großen Namen dieses Subgenres. Der Spionagethriller ist dabei einerseits fast als Parodie auf John Le Carré Stoffe, in erster Linie Dame, König, Ass, Spion zu interpretieren, andererseits aber jederzeit ernst genug, um trotz all der eher karikaturesken Figuren eine enorme Spannung aufbauen zu können. Das Highlight ist Gary Oldman als verlotterter, übergewichtiger und extrem zynischer Spion, der trotz aller anders anmutender Äußerlichkeiten immer wieder eine hohe Kompetenz als Geheimdienstbeamter an den Tag legt. Als seine Gegenspielerin macht auch Kristin Scott Thomas einen guten Job. Auch dieses Apple-Format reiht sich in die Reihe der stark besetzten Qualitätsserien nahtlos ein.

    Was diese neue Serie eben so besonders macht, ist genau dieser Spagat aus Figuren, die fast einer Gauner-Groteske à la Guy Ritchie entsprungen sein könnten und einer packenden, sehr flott inszenierten und vor allem extrem plausiblen Verschwörungsgeschichte, die sich auch immer wieder treffende, tagesaktuelle politische Kommentare einzuweben traut. Die vereinzelten Verfolgungsszenen sind mitreißend, mehrfach gelingt es Situation zu kreieren, die den Spannungsfaden fast bis zum zerreißen dehnen und sogar die Figuren sind so gut gezeichnet, dass einem die emotionalen Momente ans Herz gehen. Selbstverständlich wird auch hier wieder nicht gespoilert, aber nach den sechs Folgen dieser Auftaktstaffel, will man unbedingt direkt wissen wie es weitergeht. Zum Glück ist schon besiegelt, dass eine zweite Staffel, die dann auf dem Folgeroman „Dead Lions“ basieren soll, in der Mache ist. Eine Rückkehr ins Slough House ist also garantiert!

    Wer sollte sich Slow Horses nicht entgehen lassen?

    Wer den Humor der ebenfalls britischen Spionageserie Killing Eve mochte, der wird hier einen ähnlichen Humor-Anstrich vorfinden. Slow Horses ist dabei zwar nie auf den großen Lacher aus, der die ernste Stimmung komplett brechen würde, aber ab und an schwingt dann doch der süffisante, schwarzhumorige Britenwitz durch. Der leichte Hang zum Makaberen und die trottelige Bösewichtzeichnung erinnert zudem schon etwas an die früheren Filme von Guy Ritchie. Doch – und das ist wie erwähnt das eigentliche Alleinstellungsmerkmal dieses Neustarts – auch diejenigen, die die ganz klassischen Spionagethriller, die sich mit den britischen Geheimdiensten beschäftigen, begeistert verfolgt, wird nicht enttäuscht werden. Wenn Johnny English die Parodie auf James Bond war, dann ist Slow Horses so etwas wie der zynische, bissige Kommentar auf beides!

    Gary Oldman sitzt hinter einem Schreibtisch und legt seine Füße auf den Tisch.
    Äußerlich strahlt Jackson Lamb (Gary Oldman) schon mal wenig Kompetenz als Agent aus © Apple TV+

    Unser Fazit zur ersten Staffel von Slow Horses

    Slow Horses erweitert den Katalog von Apple TV mit einem thematisch aktuellen und doch in seinen Aussagen zeitlosen Spionagethriller. Die sechs Folgen will man am liebsten an einem Abend schauen, da trotz der eingestreuten Satiremomente, die ausgeklügelte Thrillerhandlung stets im Vordergrund bleibt. Nervenkitzel ist genauso sicher, wie der Fakt, dass sich Gary Oldman in seiner Rolle einmal mehr als einer der wandlungsfähigsten Schauspieler unserer Zeit zeigen darf.

    Slow Horses ist am 1. April bei Apple TV+ mit den ersten beiden Folgen gestartet und ging danach im Wochenrhythmus weiter!


    © Apple TV+

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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