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    Star Wars: Maul – Shadow Lord

    Jan Wernervon Jan Werner6. April 2026Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    © 2026 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.
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    Zuletzt hat Disney den Output seiner Star Wars-Projekte merklich zurückgeschraubt. Doch nun geht es 2026 wieder richtig los. Den Anfang vor dem Kinofilm rund um Mando und Grogu macht dabei ein deutlich düsterer Charakter, der jedoch gemeinhin auch als großer Fanfavorit gilt: Star Wars: Maul – Shadow Lord bringt den eigentlich in Episode 1 schon gestorbenen Sith-Lord zurück und erzählt, wie es mit ihm nach einiger Zeit im Untergrund des Universums weiterging. Ein guter Start in die neue Welle an Sternenkriegs-Stoffen?

    Darum geht’s in Star Wars: Maul – Shadow Lord

    Das spannende Abenteuer spielt nach den Ereignissen von Star Wars: The Clone Wars und handelt von Maul, der den Plan verfolgt, sein kriminelles Syndikat auf einem vom Imperium unberührten Planeten wieder aufzubauen. Dort begegnet er einem desillusionierten jungen Jedi Padawan, der sein ersehnter Lehrling sein könnte, um ihm bei seinem unerbittlichen Streben nach Rache zu unterstützen.

    Key-Art © 2026 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

    Lückenfüller, …

    Animationsserien gibt es mit der Star Wars-Marke schon seit langem. Die Quote derer, die es dabei durchaus zu Anklang bei den eingeschweißten Fans geschafft haben, ist auch gar nicht so schlecht. Die Clone Wars-Serie gehört ohne Zweifel zu den zeichentricktechnischen Sternstunden des Franchise – und entsprechend ist es logisch, dass man nun mit Star Wars: Maul – Shadow Lord quasi eine Mischung aus Sequel und Spin-off zu diesem Erfolgsformat nachlegt.

    Rein vom Animationsstil her ist man entsprechend auch ziemlich nah dran am geistigen Vorgänger, wenngleich sich die farbliche Palette einerseits schon deutlich absetzt und andererseits man auch merkt, dass sich die Technik nochmal weiterentwickelt hat in der Zwischenzeit, wodurch der Neustart nun – wenn einem denn der Stil generell zusagt – in wahrlich beeindruckenden Bildern serviert wird.

    Auch merkt man zur Distanzierung von Clone Wars den ein oder anderen Einfluss der experimentellen Star Wars-Spielwiese Visions. Dort gab es im Anthologieformat noch die ein oder andere Episode, die etwas kreativer daherkam und in deren Stil man gerne noch mehr sehen würde, aber im Großen und Ganzen würde audiovisuell Maul unter den ganzen Ansätzen von Visions definitiv auch ziemlich weit vorn im Ranking landen. Entsprechend kann man allein schon wegen der Optik hier mal reinschauen, denn im Vergleich zu vielen halbgaren Netflix-Spin-offs bekannter Franchises macht man bei Disney eben keine halben Sachen und liefert Qualitätsbilder zum Schwärmen! Aber kann die Serie nun auch inhaltlich mehr als nur Eye Candy zu sein?

    … Fan-Pleaser …

    Die Geschichte ist ziemlich typisch für die Welt von Star Wars, ohne aber abgedroschen zu wirken. Der Konflikt zwischen der hellen und dunklen Seite der Macht hin- und hergerissen zu sein, wird einfach nicht out. Wichtig ist hierbei immer noch, dass man mit den entsprechenden Charakteren bzw. deren inneren Konflikten mitfiebern kann und das ist in Maul auf alle Fälle geboten, wobei man entgegen des Titels natürlich noch mehr mit der jungen Devon und anderen „guten“ Figuren sympathisiert als mit dem rothäutigen Kultschurken.

    Doch allein Maul hier nochmal diese Bühne zu bereiten und diese Lücke in der Lore zu füllen, zeugt mal wieder von Dave Filonis Fingerspitzengefühl. Der Strippenzieher der Marke weiß einfach wie kein anderer in der Führung des Konzerns, wie man die gemeine Fan-Seele streichelt, wenn es grad nicht so rosig um die Saga zu stehen scheint. So stimmt diese Serie nun durchaus optimistisch für die kommenden Projekte und ist schon mal ein guter Appetizer, vielleicht sogar etwas mehr als das.

    … oder Geheimtipp?

    Im Grunde genommen ist Maul vor allem ein Crime-Thriller, wie er klassischer kaum sein könnte – nur eben in der Welt von Star Wars, in der es Jedi, Sith, Lichtschwertkämpfe, Raumschlachten und die Macht gibt. Dass sich die Serie dessen bewusst ist und sehr geradlinig ihre Geschichte erzählt, ist ebenfalls Filoni hoch anzurechnen, der nach The Acolyte, wo es eben auch um ähnliche Konflikte ging, die jedoch größer aufgebauscht wurden, als sie es a) waren und b) die Fans akzeptieren konnten. Schon mit Skeleton Crew besinnte man sich auf die rudimentären Zutaten einer „guten“ Star Wars-Geschichte, wer es komplexer, ausgefeilter und tiefgründiger mag, der kann ja weiterhin Andor schauen.

    Hier gibt es nun wieder Lichtschwert-Action zum Abwinken, immer mit ikonischer Musik unterlegt, es gibt Auftritte verschiedener Kultfiguren, es gibt Flugverfolgungen, sogar die ein oder andere Anspielung, die nicht plump eingewoben ist. Vor allem aber hat man (im O-Ton) auch extrem gute Voice-Actors, wobei natürlich Maul mit seiner Bedrohlichkeit am meisten profitiert.

    STAR WARS: MAUL – SHADOW LORD © 2026 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

    Doch man muss auch schon ehrlich zugeben, dass jetzt dieses Format seinem Publikum nicht allzu viel abverlangt, schlicht gut unterhalten will und mutmaßlich auch nicht für diejenigen gemacht ist, die in den letzten Jahren nur noch mit dem Andor-Anstrich bei Star Wars warmwurden. Auf inhaltlicher Ebene gibt es wenig Neues, wobei die Figurenkonstellation aus bislang eher stiefmütterlich behandelten Fanfavoriten und neuen, jungen Charakteren schon für die nötige Frische sorgt. Aber über allem schwebt hier ohnehin die leichte Schwere in der Stimmung von Maul, die dafür sorgt, dass die Show mehr als „nur“ cool, sondern eben auch mitreißend und dramatisch ist.

    © 2026 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

    Unser Fazit zur ersten Staffel von Star Wars: Maul - Shadow Lord

    3.5 Sehenswert

    Star Wars: Maul - Shadow Lord ist vor allem eins: fantastisch anzuschauen. Wer Star Wars wegen der Lichtschwert-Fights schaut, wird nicht enttäuscht und wer "nur" eine klassische kleine Geschichte in diesem Helle-Seite-Dunkle-Seite-Geflecht sehen will, kommt voll auf seine Kosten. Die Folgen sind kompakt, schnell gepaced, manchmal vielleicht audiovisuell schon nahe an der Überforderung, vor allem aber ist diese Animationsserie unglaublich cool, weil man sämtliche Fremdscham-Momente, die bei Acolyte zurecht bemängelt wurde, aus der Gleichung genommen hat und gleichzeitig den Grundton dieses Star Wars-Formats weitertreibt.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
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