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    Startseite » Tiny Beautiful Things
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    Tiny Beautiful Things

    Jan Wernervon Jan Werner1. Mai 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Tiny Beautiful Things -- “Broken Things” - Episode 106 -- Danny and Clare take a good (ahem) hard look at their sex life as a letter writer writes in about her boyfriend’s secret shame. Meanwhile, Rae grapples with letting Montana back into her life as she realizes she might just have the upper hand. Danny Kincade (Quentin Plair) and Clare (Kathryn Hahn), shown. (Photo by: Jessica Brooks/Hulu)
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    Viele kennen Kathryn Hahn erst so richtig seit ihrem Auftritt in WandaVision. Doch die charismatische Darstellerin ist schon sehr viel länger im Geschäft. Kann sie mit ihrer Erfahrung die neue Serie Tiny Beautiful Things tragen?

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    Kathryn Hahn auf dem Poster von Tiny Beautiful Things.
    Das Poster zu Tiny Beautiful Things© 2023 Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Tiny Beautiful Things – Die offizielle Handlungsangabe

    Als wir Clare zum ersten Mal treffen, ist ihre Ehe mit ihrem Mann Danny kaum noch intakt, ihre Teenager-Tochter Rae stößt sie von sich, und ihre einst vielversprechende Schriftstellerkarriere ist nicht mehr existent. Als ein alter Schriftsteller-Kollege sie bittet, die Ratgeberkolumne „Dear Sugar“ zu übernehmen, denkt sie, dass sie niemandem Ratschläge geben sollte. Nachdem sie jedoch widerwillig die Rolle von Sugar übernommen hat, entfaltet sich Clares Leben in einem komplexen Geflecht aus Erinnerungen, in denen sie die wichtigsten Momente ihrer Kindheit bis zur Gegenwart erkundet und die Schönheit, den Kampf und den Humor in ihren nicht verheilten Wunden entdeckt. Mit Sugar erschafft Clare eine Art Salbe für ihre Leser – und für sich selbst – und zeigt dadurch, dass wir nicht für immer verloren sind und unsere Geschichten uns letztendlich retten können. Und uns vielleicht auch wieder nach Hause bringen.

    Spoilerfreie Staffelkritik zu Tiny Beautiful Things

    Dieser Beitrag beschäftigt sich der kompletten Miniserie, die uns Disney vorab zur Verfügung gestellt hat. Dementsprechend ist dies eine Staffelkritik, wobei auf Spoiler verzichtet wird.

    Dramedy für Hirn und Herz

    Inzwischen dürfte es pro Jahr mehr Serien geben, für die Reese Witherspoons Produktionsfirma Hello Sunshine verantwortlich zeichnet, als Titel, in denen die umtriebige Unternehmerin noch selbst mitspielt. Auch Tiny Beautiful Things ist wieder typisches Witherspoon-Material: Verfilmung eines erfolgreichen Buchs, das sich die Hollywood-Größe und Veranstalterin eines Buchklubs schon frühzeitig optioniert hat, abgeschlossene Miniserie und leichtfüßige Gangart, die ein möglichst großes Zielpublikum ansprechen soll. Alle Titel der Firma, wie zuletzt auch Beschütze Sie zeichnet zudem ein namhafter Cast aus.

    You should be the one being Sugar!

    Nun, eine Schriftstellerin in der Schaffens- und Lebenskrise, das liest sich erstmal weder originell noch unterhaltsam. Doch wenn so eine Geschichte zu fesseln schaffen kann, dann ja wohl mit einer Hauptdarstellerin wie Kathryn Hahn, die eigentlich fast immer wie ein Pendel zwischen Drama und Comedy schwingt. Genau genommen aber teilt sich Hahn diese Rolle jedoch mit der jungen Darstellerin Sarah Pidgeon, die in der Vergangenheitsebene ihr junges Ich spielt. So eine Doppelbesetzung ist nicht ohne Risiko. Man muss den beiden Varianten glauben können, die selbe Person in verschiedenem Alter zu sein. Dieser Faktor ist in der Dramedy ohne jeden Zweifel erfüllt! Und so kann man sich in beiden Ebenen mit der Protagonistin identifizieren und somit in den halbstündigen Folgen mehr und mehr über sie erfahren, in ihr Leben eintauchen und mit ihr mitleiden.

    Die Serie ist von Beginn an ein emotionales Investment für Zuschauerinnen und Zuschauer – und es fordert neben Einfühlvermögen auch Konzentration, um den wahnsinnig intelligenten Witz auch zu verstehen.

    Ein Stolpern von einer ergreifenden Szene in die nächste

    Dass eine Selbstzweiflerin, an der Schwelle zur Depression, plötzlich Lebensratgeber sein soll, führt unweigerlich zu tragikomischen Situationen. Und so ist es doch im Kern die Auseinandersetzung mit den eigenen Dämonen und die Aufarbeitung der Vergangenheit, die sich durch die Handlung zieht. Darauf muss man sich definitiv einlassen können. Natürlich ist die Serie trotz alledem leichtfüßig, aber die schweren Themen die tangiert werden, können auch beim Zuschauen immer wieder nachdenklich stimmen. Der Spagat gelingt hier sehr gut. Getragen wird das durch das sensationell ambivalente und glaubhafte Spiel von Kathryn Hahn, die hier darstellerisch aus allen Rohren feuern darf:

    Wenn sie flucht, spürt das Publikum den Zorn. Weint sie, werden auch beim Zusehen Tränen rollen. Und ist sie glücklich, überträgt sich die Euphorie ins heimische Wohnzimmer. Kurzum: Eine sensationell einnehmende Performance einer absoluten Sympathieträgerin mit Ecken und Kanten. Doch nicht nur Hahn ist sensationell, auch Pidgeon wird sich schnell in die Herzen spielen. Ein kleiner Kritikpunkt ergibt sich aber aus diesem Fokus doch, denn die Nebenfiguren, die durchaus mehr erkundet hätten werden dürfen, bleiben sträflich nebensächlich. Insbesondere von Quentin Plair hätten mehr Solomomente der Serie noch eine weitere Dimension verliehen.

    Frankie (Merritt Wever) und die junge Clare (Sarah Pidgeon) erheitert im Raum umhertollend. Tiny Beautiful Things
    Frankie (Merritt Wever) und die junge Clare (Sarah Pidgeon) © 2023 Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Wer sollte sich Tiny Beautiful Things nicht entgehen lassen?

    After Life oder erst jüngst Shrinking – das sind ebenfalls kurzweilige Serienformate, die im Comedy-Gewand ganz ernste Themenfelder beackern und denen jeweils die Balance auf bemerkenswerte Weise gelingt. Auch bei diesen Stoffen mimen Stars, die vormals eher als Komödiendarsteller zu Bekanntheit gelangt sind Figuren, die sich in waschechten Lebenskrisen befinden und neu erfinden müssen. In diese Kerbe schlägt Tiny Beautiful Things mit Bravour. Und auch wenn Clare hier die vierte Wand nicht durchbricht, so dürften auch Fleabag-Fans durchaus Gefallen an der Show finden, denn wie die Titelfigur in der englischen Hit-Serie ist auch diese Hauptfigur hier sich nicht zu fein, zu fluchen und unangenehme Wahrheit gerade heraus anzusprechen.

    Unser Fazit zu Tiny Beautiful Things

    Reese Witherspoon hat einmal mehr Händchen bewiesen: Auch Tiny Beautiful Things ist eine handwerklich solide und darstellerisch extraklasse Verfilmung eines Buches, das sich schweren Themen wie Trauerbewältigung und Selbstzweifel auf die beste Art und Weise nähert: mit Humor! Die Protagonistin, sagenhaft gut durch Kathryn Hahn besetzt, gibt innerhalb der Serie ihren Lesern Lebensweisen mit auf den Weg, die sich auch der eine oder andere im Publikum zu Herzen nehmen wird. Sicherlich erfindet man hier das Rad nicht neu, aber wenn etwas ehrlich und mit soviel Herz wie hier vorgetragen wird, dann nimmt einen eine so kurzweilige Serie unweigerlich in Beschlag. Und ehe man sich versieht, hat man alle acht Folgen verschlungen, Tränen geweint, gelacht und vielleicht auch etwas mitgenommen.

    Tiny Beautiful Things startet hierzulande mit allen Folgen am 10. Mai bei Disney Plus!


    © 2023 Disney und seine verbundenen Unternehmen

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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