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    Traum Studios

    Simon Eultgenvon Simon Eultgen11. Dezember 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Paula und Xeni sitzen auf zwei Regiestühlen nebeneinander am Set.
    Gegensätze: Links die einstige Star-Regisseurin Paula Perriman, rechts der Nachwuchsregisseur Xeni © 2024 Disney/Pixar. All Rights Reserved.
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    Nach dem gigantischen Erfolg von Alles steht Kopf 2 legt Pixar noch im selben Jahr nach und präsentiert mit Traum Studios eine 4-teilige Mini-Serie, die in der bekannten Welt der Reihe spielt. Wieder geht es in Rileys Kopf, aber diesmal sehen wir ihre Träume, die von einem professionellen Film-Team für sie produziert werden. Wie viel Spaß macht diese Idee?

    Das Poster zu Traum Studios
    © 2024 Disney/Pixar. All Rights Reserved.

    Die Handlung von Traum Studios

    Paula Persimmon ist seit Jahrzehnten eine gefeierte Regisseurin. Jede Nacht inszeniert sie in den Traum Studios die Träume, die in Rileys Kopf ablaufen, während sie schläft. Doch der Glanz vergangener Tage scheint verflogen, Paula fehlt es an neuen Ideen. Denn Riley ist kein kleines Kind mehr, sondern auf dem Weg zur Teenagerin mit ganz neuen Problemen, Sorgen und Nöten. Auch der Abgang ihrer Regie-Assistenz Janelle trifft Paula sehr.

    Der Druck, endlich wieder einen großen Traum-Hit zu landen, wächst. Vor allem als Paula der selbstgefällige Tagtraum-Regisseur Xeni an die Seite gestellt wird, muss sie zeigen, ob sie es noch einmal in sich hat, sich neu zu erfinden – zum Wohle von Riley.

    Der kleine Seriensnack für zwischendurch

    Knapp 1,7 Milliarden Dollar spielte Alles steht Kopf 2 in diesem Jahr an den Kinokassen ein. Disney bzw. Pixar Animation kann also Fortsetzungen und das Interesse an dem kreativen Eigenleben in Rileys Kopf ist ungebrochen.

    So ist es mehr als passend, dass mit Traum Studios auch ein kleiner Seriensnack auf Disney+ landet. Die 4 Folgen mit jeweils 22 bis 27 Minuten sind absolut überschaubar, um Kinder und Eltern gemeinsam vor den Fernseher zu ziehen.

    Riley, ihre Eltern und Freunde sowie die Kommandozentrale in Rileys Kopf sind hier wohlgemerkt nur Randfiguren. Ein kleines Wiedersehen gibt es aber in jeder Folge, weil Traum Studios geschickt den Bogen von den Träumen über die Kommandozentrale bis ins reale Leben von Riley spannt.

    Denn Träume helfen sowohl bei der Verarbeitung von vergangenen Erlebnissen als auch zur Vorbereitung auf die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Das Traum Studio hat also eine ebenso verantwortungsvolle Position, um Riley auf ihrem Lebensweg bestmöglich zu unterstützen.

    Die ganze Geschichte ist strenggenommen zwischen Teil 1 und Teil 2 von Alles steht Kopf verortet. Eine große Rolle zum Verständnis des Geschehens spielt das allerdings nicht. Es reicht, den ersten Teil gesehen zu haben.

    Die Traumfabrik im wortwörtlichen Sinne

    Seit dem frühen 20. Jahrhundert trägt Hollywood als wichtigster Standort der Filmproduktion für die USA den Spitznamen „Traumfabrik“. Mit den Filmen Hollywoods werden Menschen in andere Welten entführt, die sie sonst nur aus Träumen kennen. Gleichzeitig produziert der Standort wie eine Fabrik Filme und Stars in Massen. Der Star von heute ist morgen schon wieder durch einen neuen ersetzt. Das Fließband läuft unaufhörlich weiter.

    Genau dieses Hollywood als Standort und Traumfabrik ist die Grundlage für die titelgebenden Traum Studios, die wie die Kommandozentrale in einem eigenen Bereich in Rileys Kopf angesiedelt sind. In den großen Hallen drehen unterschiedliche Regisseure an echten Sets gruselige, lustige, aufregende und motivierende Träume. Die Kamera ist dabei wie bei einem echten Film die Perspektive, aus der Riley das Geschehen sieht.

    Je mehr ein Traum Riley gefällt, desto erholsamer ist ihr Schlaf und desto besser sind die „Filmkritiken“ für diese Träume. Regisseure steigen auf und fallen wie heiße Kartoffeln, je nachdem wie das Feedback der Kritiker ausfällt. Paula Persimmon als Haupfigur gehört zum alten Eisen und scheint von der Zeit abgehangen. Sie reproduziert nur noch ihre alte Erfolgsformel, obwohl Riley mittlerweile viel älter ist. Das Prinzip von Aufstieg und Fall ist eine typische Erzählweise, die auch hier bei Paula angewendet wird.

    Die neue Generation an „jungen Wilden“ übernimmt das Ruder. Das ist neben ihrer einstigen Assistentin Janelle vor allem der eigentliche Tagtraum-Filmer Xeni. Dieser steht umso mehr für moderne frische Ansätze des Filmemachens, sei es mit beweglicher Handkamera zu filmen oder ohne Drehbuch zu 100 % zu improvisieren. Die deutlich zu erkennende Satire auf das Filmbusiness unterstreicht auch der gewählte Mockumentary-Stil.

    Das heißt, ein Doku-Team verfolgt Paula und ihr Team auf Schritt und Tritt, fängt O-Töne ein und sorgt so immer wieder für Schmunzler, wenn erkennbar wird, dass die Figuren das eine in die Kamera sagen, um sich positiv darzustellen, aber dann das andere tun.

    Alles in allem beweist Pixar auch hier wieder die gewohnte Kreativität und Liebe für Details. Ohne zu viel verraten, werden auch viele unterschiedliche Phänomene des Schlafens und Träumens so humorvoll verarbeitet, dass klein und groß instinktiv sagen werden: Ja, das kenne ich auch von mir.

    © 2024 Disney/Pixar. All Rights Reserved

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