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    Startseite » A Working Man
    Action Filme

    A Working Man

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning27. März 2025Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Bei Jason Statham steht erneut ein Jobwechsel an. Statt Bienen zu züchten, stampft er nun Wolkenkratzer aus dem Boden. Versteht er als A Working Man sein Handwerk oder handelt es sich um einen typischen Fall von Pfusch am Bau?

    Key-Art von A Working Man © 2025 Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.

    Die Inhaltsangabe von A Working Man

    Levon Cade (Jason Statham) hat eine erfolgreiche Militärkarriere im Bereich Geheimoperationen hinter sich gelassen, um ein einfaches Leben als Arbeiter auf dem Bau zu führen. Als jedoch die Tochter seines Vorgesetzten, die für ihn wie eine Tochter ist, von einem Menschenhändlerring entführt wird, zieht er noch einmal in den Kampf. Bei seiner Suche stößt er auf eine Welt voller Korruption, die selbst seine schlimmsten Vorstellungen übertrifft.

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    Eintönige Architektur

    Die Zusammenfassung von A Working Man könnte auch so lauten: Deckard Shaw alias Lee Christmas alias Chev Chelios alias Frank Martin alias Jason Statham diente früher in einem Commando und sorgte als Equalizer für ausgleichende Gerechtigkeit. Nun tarnt er sich als Nobody, um in Ruhe für seine Familie zu sorgen. Doch als ein Lieblingsmensch in Gefahr gerät, wird er wieder zum Killer und benötigt 96 Stunden, um ihn zu retten.

    Die Story lässt nicht nur genug Platz für das Glas auf dem Bierdeckel, sondern steckt auch voller ausgelutschter Klischees. Zudem kopiert sie den typischen Ablauf eines Jason-Statham-Vehikels wie Wild Card, The Beekeeper oder Homefront, die ihrerseits nur den altbekannten „Ex-Militär räumt auf“-Plot recyceln, der seit dem Erfolg von Taken zuhauf im Kino läuft – aber wenigstens passt der generische Titel zum Inhalt.

    Das Fundament für das Skript legt das Buch Levon’s Trade – der erste Teil einer Buchreihe – von Chuck Dixon. Für die filmische Umsetzung des Stoffs waren Regisseur David Ayer und „Sonderbotschafter“ Sylvester Stallone verantwortlich. Es ist erstaunlich, dass es mehr als eine Person braucht, um bei alten Drehbüchern lediglich Orte und Namen auszutauschen. Noch erstaunlicher ist jedoch, dass weder Dixon – ein brillanter Autor von Vigilanten-Comics wie Batman oder The Punisher – noch Stallone – der als Rambo genreprägend war – dem Thema eine neue Note hinzufügen wollen. Stumpfe Wiederholung ist natürlich deutlich effizienter, wenn es um einen schnellen Dollar geht, aber als Autoren sollte man doch auch einen Eid auf Kreativität schwören – oder?

    Einstürzende Neubauten

    So schön es auch wäre, wenn das typische Story-Gerüst durch ein unterscheidbares Gimmick oder wenigstens durch ein paar witzige Sprüche aufgepeppt würde, es bleibt nun mal ein Mittel zum Zweck, um Baller- und Prügelszenen miteinander zu verbinden. Solange die Action stimmt, stören wir uns nicht an der Geschichte. Doch auch hier bietet A Working Man nur die ewige Wiederholung der Standards. Eine eigene Ästhetik oder eine einzige erinnerungswürdige Kampfszene sucht man hier vergebens. David Ayer scheint nach dem Suicide Squad-Debakel seinen Ideenreichtum eingebüßt und seinen Anspruch auf eine eigene Bildsprache aufgegeben zu haben. Er passt sich der normierten Inszenierung anderer Statham-Werke an und erschafft lediglich eine Rekonstruktion auf einem bröckelnden Fundament.

    Dabei zeigen der Vorspann und die erste kleine Actionszene, wie man Baustelle und Balgerei verbinden könnte. Wie cool wäre es gewesen, wenn sich Statham als Bauarbeiter über die gesamte Laufzeit mit Hammer, Nagelpistole oder Spitzhacke zur Wehr gesetzt hätte? Aber das Werkzeug wird schnell beiseite gelegt und gegen die typischen Waffen eines Mannes eingetauscht, die ohne eigene Ikonografie auskommen müssen – da hätte er sich mal lieber aus der Waffenkammer seines Gegners bedienen sollen.

    Der Brutalist

    Statham ist die Rolle des Levon Cade natürlich auf den Leib geschrieben, denn er verkörpert diesen Typus seit Beginn seiner Karriere und ist quasi eines der Gesichter des Genres – sei es als Imker, Mechaniker, Soldat, Fahrer oder Bankräuber. Weder sein Schauspiel noch sein Klamottenstil ändern sich in den Filmen. Man dichtet ihm noch eine generische Hintergrundgeschichte an, die jedoch nur für mögliche Sequels benötigt wird. Wer zehn Minuten zu spät ins Kino kommt, braucht also keine Sorgen zu haben, dass Essentielles verpasst wurde.

    Während alle Bösewichte ihn als Teufel bezeichnen, behandeln ihn alle anderen wie den Messias, damit er trotz aller unmenschlicher Gewaltakte ein Sympathieträger bleibt. Die Antagonisten können einem leidtun, nicht weil sie vom guten Levon ordentlich eins auf die Omme bekommen, sondern weil sie als stumpfe Stereotypen mit lächerlichen Klamotten und Frisuren ausgestattet sind. In Nebenrollen sind noch David Harbour und Michael Peña zu sehen. Warum zwei bekannte und damit teuere Gesichter für die kleinen, nichtssagenden Parts besetzt wurden, entzieht sich meinem Verständnis – vor allem, weil es bei dem Auftrag sichtlich nur ums schnelle Geld geht.

    Unser Fazit zu A Working Man

    2 Tut nicht weh

    Auch wenn Jason Statham in A Working Man auf dem Bau arbeitet, hat das Endprodukt nichts mit Handwerk zu tun, denn Handwerker:innen stehen für Kreativität, Innovation, Individualismus und Liebe zum Detail. Stattdessen bekommt man eine seelenlose Massenproduktion mit automatisierten Abläufen vorgesetzt: effizient, anspruchslos und auf Dauer monoton.

    A Working Man ist seit dem 26. März 2025 im Kino zu sehen.

    © 2025 Warner Bros. Entertainment Inc. Alle Rechte vorbehalten.

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    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

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      Playdate
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