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    Startseite » Beckett
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    Beckett

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)13. August 2021Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Beckett (John David Washington) steht in einer U-Bahn-Station und blickt sich um, ob er verfolgt wird. Seine linke Hand ist von einem blauen Gips umhüllt und an seinem linken Arm ist Blut zu erkennen.
    John David Washington in "Beckett" © Netflix
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    Im neuesten Netflix-Exklusivtitel Beckett rennt John David Washington im politisch angespannten Griechenland um sein Leben. Ob der Thriller ein kurzweilig fesselnder Kampf ums Überleben oder doch nur ein weiterer Netflix-Rohrkrepierer ist, lest ihr hier.

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    Das internationale Filmplakat zu "Beckett" zeigt Hauptfigur Beckett aus einer diagonalen Vogelperspektive. Dieser steht scheinbar auf einem Hochhaus mit Blick auf eine Stadt bzw. mehrere andere Gebäude. Er geht von der Brüstung weg und hält in seiner rechten Hand eine Waffe.
    Das internationale Filmplakat zu „Beckett“ © Netflix

    Worum geht es in Beckett?

    Der amerikanische Tourist Beckett (John David Washington) macht im politisch angespannten Griechenland Urlaub mit seiner Freundin April (Alicia Vikander) als es zu einem tragischen Unfall kommt. Noch nicht ganz vom Unfall erholt, wird er plötzlich zur Zielscheibe. Während die politischen Spannungen im Land zunehmen und er immer weiter in eine gefährliche Verschwörung hineinrutscht, beginnt für Beckett ein Rennen um sein Leben quer durchs Land, um die amerikanische Botschaft zu erreichen.

    Ein Albtraum von Urlaub

    Nach Malcolm & Marie ist John David Washington (BlacKkKlansman, Tenet) in diesem Jahr erneut das Gesicht bei einem Netflix-Exklusivtitel. Regisseur und Drehbuchautor Ferdinando Cito Filomarino, der bislang als Regieassistent von Luca Guadagnino (Call me by your Name) in Erscheinung trat, lässt diesen mit seinem zweiten Spielfilm einen eindringlichen Albtraum von Urlaub durchleben. Die Filmmusik von Ryuichi Sakamoto (The Revenant) erschafft mit seinen Streichern eine herrlich unheilvolle Stimmung und erzeugt aus weiteren zupfenden Klängen einen durchdringenden Thriller. Für die von Washington gespielte und titelgebende Hauptfigur gibt es scheinbar kein Entkommen aus der unscheinbaren Situation.

    Beckett (John David Washington) und April (Alicia Vikander) stehen in der Natur, während ihres Urlaubs in Griechenland. Es sind einige Pflanzen und Büsche um sie herum zu erkennen. April hält eine Kamera in beiden Händen. Beide lächeln glücklich.
    Beckett (John David Washington) und April (Alicia Vikander) machen Urlaub in Griechenland © Netflix

    Packender Kampf ums Überleben

    Dann und wann kommen Vibes von Auf der Flucht mit Harrison Ford auf, weil man es in diesem Film mal nicht mit einem Superman zu tun hat. Der Netflix-Film geht sogar noch einen Schritt weiter, da die Hauptfigur auf der Flucht nicht nebenbei irgendeine Verschwörung aufzudecken versucht, sondern einfach nur um sein Überleben kämpft. Außerdem ist Beckett für einen Film ab 12 deutlich gewalttätiger als dies vielleicht zu erahnen war. Jedoch dient dies nicht um einen Blutrausch zu zelebrieren, sondern um den Ernst der Lage für die Hauptfigur zu festigen. Speziell wenn Beckett die Kugeln um die Ohren fliegen oder eben ihr Ziel nicht verfehlen, manifestiert sich der bedrohliche Zustand für den „Helden“.

    Allerdings hat die Geschichte von Beckett, in dem von Kameramann Sayombhu Mukdeeprom (Suspiria) großartig eingefangenen Setting in Griechenland, dann nicht viel mehr zu bieten. Als von Schuldgefühlen geplagter Beckett gibt John David Washington eine insgesamt gute Figur ab, insbesondere wenn er gekrümmt und sichtlich von Schmerzen geplagt durch die Gegend läuft. Doch auch er kann seiner Figur mit den wenigen vorhandenen und dann hölzernen Dialogen nicht mehr Leben einhauchen. Infolgedessen kommt Beckett weder als Film noch als Figur an Auf der Flucht bzw. Richard Kimble heran.

    Aktivistin Lena (Vicky Krieps) steht am Ende eines Autos vor dem Kofferraum und unterhält sich mit jemanden außerhalb des Bildes. - "Beckett"
    Vicky Krieps spielt in „Beckett“ die Aktivistin Lena © Netflix

    Hinten raus vielleicht zu wenig

    Die Hauptfigur macht ein ernstes Gesicht, schwebt wieder in Gefahr und versucht zu entkommen. An diesem Thriller-Modell ist grundsätzlich nichts auszusetzen, wird aber dann vielleicht einmal zu oft wiederholt und verleiht der Bedrohung dann leider nicht viel frischen Impact. Hinzu kommt eine sehr vorhersehbare und gleichgültige Handlung, die besonders in Bezug auf die Gründe für die Verfolgung der Hauptfigur nicht immer ganz nachvollziehbar ist. Speziell die „Auflösung“ ist für meinen persönlichen Geschmack eher magere Kost. Hier hätte man sich dann doch etwas Findigeres überlegen können. Aber vielleicht ist das dann doch eben eine der Stärken von Beckett, da manchmal weniger eben mehr sein kann. Gerade in Bezug auf die Antagonisten und deren Hintergründe hält sich die Spannung dank der fehlenden Erklärung umso länger und lässt Beckett als kurzweiligen Thriller in Erinnerung bleiben.

    Boyd Holbrook steht in einer Ladentür und beobachtet etwas oder jemanden. - "Beckett"
    Boyd Holbrook in „Beckett“ © Netflix

    Unser Fazit zu Beckett

    Wenn auch die zu Tage kommenden Gründe und Verwicklungen für die Verfolgung von Hauptfigur Beckett nicht immer nachvollziehbar sind und ein paar Wendungen zu erahnen waren, ist Beckett ein insgesamt durchaus fesselnder Thriller. Die effektivsten Momente ergeben sich aus dem Score und den Verfolgungen, die großartig und packend gefilmt wurden. Es ist vor allem erfrischend in Beckett mal nicht mit einem Superman auf der Flucht zu tun zu haben haben, der nebenbei irgendeine Verschwörung aufzudecken versucht, sondern einen normalen Menschen im Überlebenskampf. Zwar sind die ständigen Wiederholungen dieser Situationen schon mal etwas ermüdend, aber dank der sichtlich körperlich anstrengenden Leistung von Hauptdarsteller John David Washington bleibt Beckett durchgehend spannend und kurzweilig.

    Beckett ist seit dem 13. August 2021 bei Netflix abrufbar!


    © Netflix

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

    • Christian Willach (Chrischi)
      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
      Something in the Water
    • Christian Willach (Chrischi)
      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
      Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
    • Christian Willach (Chrischi)
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      Die Werwölfe von Düsterwald
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