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    Buba

    Leo Solledervon Leo Solleder3. August 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Titelheld des gleichnamigen Films: Buba ©Niren Mahajan
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    Mit Buba kehrt eine der Lieblingsfiguren aus How to Sell Drugs Online (Fast) in einem Solofilm zurück. Kann die Figur einen eigenen Film überhaupt tragen? Und kann uns die Vorgeschichte des sympathischen Kriminellen begeistern? Die Antwort gibt es hier!

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    Vor einem baufälligen Haus steht Buba, die Arme in den Seiten gestützt
    Titelheld des gleichnamigen Films: Buba ©Niren Mahajan

    Die Handlung von Buba

    Nach dem Unfalltod seiner Eltern hat sich Buba (Bjarne Mädel) eines geschworen: Er hat kein Glück verdient. Seitdem ist sein Lebensziel, jeden Anflug von positiver Energie durch etwas negatives auszugleichen. Gemeinsam mit seinem Bruder Dante (Georg Friedrich) lebt er in den Tag hinein, überlebt durch kleine Gaunereien und sucht nach einem Sinn in seinem Leben. Als Buba jedoch seine alte Jugendliebe Jule (Anita Vulesica) wiedertrifft und sich in diese verliebt, muss er sein Konzept von Glück und Unglück überdenken. Dies löst eine Sinneskrise aus, die ihn auch tiefer in die kriminelle Welt rund um den weiblichen Gangsterboss Doro (Maren Kroymann) zieht…

    Dante und Buba sitzen an einem Küchentisch. Die ganze Einrichtung ist spärlich gestaltet und wirkt veraltet
    Mal Freund, mal Feind: Buba und sein Bruder Dante ©Netflix

    Ein deutscher Coen-Film?

    Buba muss hoch angerechnet werden, dass der Film versucht, einen eigenen Weg einzuschlagen. Im Stile einer schwarzen Komödie, die in den besten Momenten an die Coen-Brüder erinnert, versucht der Film, das Verhältnis zwischen Buba und seinem Bruder Dante zu charakterisieren. Genau diese Momente sind es, die wirklichen Spaß beim Zusehen bereiten. Denn hier können die beiden Protagonisten Bjarne Mädel und Georg Friedrich ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellen. Leider ist dieses Zusammenspiel eines der seltenen Highlights von Buba. Der zu Beginn sehr gut getroffene Humor unterzieht sich mit zunehmender Laufzeit einem tonalen Wandel hin zum plumpen Slapstick. Dies mag zwar in manchen Momenten einen positiven Effekt erzielen, in der stetigen Wiederholung könnten die Zuschauer:innen sich aber auch schnell angeödet vor dem Fernseher wiederfinden.

    Das liegt zum Teil auch daran, dass die Figur Buba vielleicht nicht so gut geschrieben sein könnte, wie noch in How to Sell Drugs Online (Fast) vermutet. Dort funktioniert Bjarne Mädels Charakter grandios als gescheiterter Gangsterboss, von dem zwar eine Bedrohung ausgeht, eine konkrete Gefahr aber oft durch dessen eigenes Verschulden vereitelt wird. Durch Buba wird dafür zwar eine etwas an den Haaren herbeigezogene, aber zumindest konkrete Begründung für dieses Verhalten geliefert. Das Problem ist jedoch, dass die Veranlagung von Bubas Charakter nicht dazu dient, einen ganzen Spielfilm zu tragen. Der oben genannte Slapstick gepaart mit Bubas Eigenheiten macht ihn zwar zu einer liebenswerten Nebenfigur, doch für eine Bindung zu den Zuschauer:innen fehlt in manchen Momenten einfach die Tiefe.

    Buba liegt mit freiem Oberkörper auf einem Tattoostuhl. Über ihn gebeugt ist Jule, die mit der Nadel ansetzt.
    Ein Liebesbeweis? Buba lässt sich von seiner Jugendliebe Jule tätowieren ©Bernd Spauke

    Zu wenig Überraschungsmomente

    Abseits der beiden Brüder bietet das Drehbuch noch einige Nebencharaktere, die etwas Abwechslung in die doch etwas einfache Handlung bringen sollen. Genauer sind dies ein Handlungsstrang, in dem Buba sich in seinen Schwarm aus Teeniezeiten verliebt, sowie die Geschichte rund um die albanische Matriarchin Doro, die eine Reihe von Gangstern befehligt. Doro dürfte den  Zuschauer:innen von How to Sell Drugs Online (Fast) bekannt sein, dort bedrohte sie die Protagonist:innen in Staffel 2. Schon dort wirkte ihre Rolle etwas zu konstruiert und auf unfreiwillige Komik ausgelegt. Diese Befürchtung bestätigt sich leider auch in Buba. Doro und ihre Schergen wirken in keinster Weise bedrohlich oder interessant. Überzeugender ist Bubas Beziehung zu Jule. Deren Figur wird gut eingeführt und Bubas Gefühle in Bezug auf sie werden für die Zuschauer:innen verständlich. Jule wird zwar für den weiteren Verlauf der Handlung wichtiger, ihre Geschichte mit Buba rückt allerdings in den Hintergrund und verliert an Intensität.

    Mit zunehmender Dauer des Films werden die Schwächen des Drehbuchs deutlich. Zwar sind die Dialoge immer noch mit Charme geschrieben und verstecken kleine Easter Eggs, die Fans anderer Produktionen der „bildundtonfabrik“ ein Lächeln abgewinnen könnten. Viel schwerer ins Gewicht fällt hier jedoch die Unausgewogenheit der einzelnen Handlungsstränge. Diese können nicht ihr Potential entfalten, da Buba mit seiner kurzen Laufzeit von 90 Minuten nicht die Zeit besitzt, um die Beziehungen zu intensivieren. Dies stimmt traurig, da der Kosmos rund um seine Hauptfigur eigentlich viel mehr zu erzählen hätte. Gerne hätte man die Beziehung zwischen den beiden über mehrere Folgen entwickeln können. Dann hätten auch die verschiedenen Handlungsstränge besser ineinander gegriffen. Hier bleibt der Film hinter seinen Erwartungen zurück.

    Doro sitzt auf einem Stuhl, hinter ihr mehrere bewaffnete Kriminelle
    Die dunkle Seite wird verkörpert durch Clanchefin Doro ©Netflix

    Unser Fazit zu Buba

    Das große Problem des Films besteht darin, dass Buba keine nennenswerte Geschichte erzählt. Weder der Handlungsstrang der kriminellen Aktivitäten noch Bubas Jugendliebe sind besonders gut auserzählt. Beide Handlungsstränge wirken auf 90 Minuten komprimiert und können ihre Kraft nicht entfalten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Buba nie die Erwartungen eines Publikums, welches die Figur aus der ersten Staffel How to Sell Drugs Online (Fast) lieben gelernt hat, erfüllen kann. Bis auf die tollen Performances von Bjarne Mädel und Georg Friedrich bietet der Film zu wenig, um Interesse wecken zu können. Persönlich ist der Film eine Enttäuschung, dennoch könnten Fans der Originalserie ein wenig Freude an Buba finden.


    © Netflix

    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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