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    Die zehn Gebote

    Leo Solledervon Leo Solleder20. Juni 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Wenn man über Monumentalfilme spricht, kommt man um Die zehn Gebote nicht herum. Cecile B. DeMilles Epos von 1956 galt nicht umsonst lange als einer der teuersten Spielfilme von Paramount Pictures. Nun kommt der Film mit Charlton Heston als Moses in einer 4K-UHD-Version auf den Markt. Kann der Film auch noch heute begeistern? Die Antwort gibt es in dieser Kritik!

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    Das Bild zeigt das Cover von Die zehn Gebote. Auf diesem hebt Mose eine der Steintafeln in die Höhe, diese wird von einem Blitz getroffen.
    Das Cover zur restaurierten Fassung von Die zehn Gebote © Paramount Pictures Germany

    Die Handlung von Die zehn Gebote

    Wie vom Titel ableitbar behandelt Die zehn Gebote die biblische Erzählung von Moses (Charlton Heston). Begleitet wird dabei Moses‘ Aufwachsen als Hebräer im ägyptischen Pharaonen-Haushalt, seine Verbannung ins Exil, sowie seine Rückkehr aus ebenjenem. Dabei spielt auch stets der Konflikt zwischen Moses und dem späteren Pharao Ramses II. (Yul Brynner) eine große Rolle. Die Engstirnigkeit des Pharaos bei der Befreiung des hebräischen Volks aus der Sklaverei führt konsequenterweise zur Bestrafung des ägyptischen Volkes durch Gottes zehn Plagen. All diese Faktoren kulminieren im finalen Exodus aus Ägypten, der Teilung des roten Meeres durch Moses und dem Erhalt der zehn Gebote auf dem Berg Sinai als großem Finale…

    Können Monumentalfilme noch überzeugen?

    Im Jahr 2022 muss sich Die zehn Gebote einem Publikum stellen, welches Werke wie diesen Monumentalfilm wohl nur noch aus Filmarchiven oder langen Nachmittagen vor dem Fernseher kennt. DeMilles Epos ist mit seiner Laufzeit von über dreieinhalb Stunden ein Event, auf welches man sich einlassen muss. Tut man dies, so kann man zumindest nachvollziehen, weshalb der Film damals ein kommerzieller Erfolg war. Besonders auf visueller Ebene kann Die zehn Gebote noch heute überraschen, respektive überzeugen. Auch wenn der Look in manchen Momenten einem abgefilmten Theaterstück gleicht, so kommt man bei den opulenten Schauplätzen und Szenenbildern ins Staunen. Überraschenderweise enttäuschen auch die visuellen Effekte nicht, auch wenn bei manchen Szenen der Schockfaktor doch eher einem Schmunzeln weicht. So wird die rote Einfärbung des Nils gezeigt, was damals noch das Publikum ins Staunen versetzte, heute aber eher kalt lässt. Dennoch sind es genau diese Aspekte, die am meisten Freude bereiten.

    Genau diese Freude kann der Film auf der Handlungsebene nicht transportieren. Die zehn Gebote wirkt über die komplette Laufzeit steif und besonders für heutige Sehgewohnheiten unfassbar zäh. Diesem Gefühl liegt natürlich der Fakt zugrunde, dass die Handlung des Films eine biblische Geschichte ist. DeMille nimmt sich die Zeit, um die doch sehr lange Erzählung möglichst detailreich darzubieten. Dabei nutzt er auch die künstlerische Freiheit, um eine angedeutete Liebesgeschichte zwischen Moses und der Kronprinzessin Nefretiri zu integrieren. Diese Mischung aus Realität und fiktiven Elementen mag zwar vor 65 Jahren funktioniert haben, scheitert allerdings an heutigen Sehgewohnheiten. Die hinlänglich bekannte Geschichte Moses ist leider nicht spannend genug erzählt und nicht überraschend genug, um dauerhaft fesselnd zu sein. Somit wird die Bekanntheit des Stoffes zur Bürde für den Film, der leider heutzutage nur noch Fans von Bibelverfilmungen interessieren könnte.

    Was kann die überarbeitete Fassung?

    Die zehn Gebote kommt in der bekannten Kombination 4K-UHD/Blu-Ray daher. Dabei lassen sich die Unterschiede zwischen beiden Qualitätsstufen deutlich erkennen. Besonders die Farbsättigung wirkt auf der 4K-UHD-Disc noch um einiges knalliger und wertiger. Auf der auditiven Ebene kann der volle Sound von Elmer Bernsteins Score auf beiden Discs überzeugen. Hierbei muss dringend geraten werden, den Film auf einer guten Soundanlage abzuspielen, um in den vollen Genuss der Filmmusik zu kommen. Generell lässt sich sagen, dass ähnlich wie bei dem 1959 erschienenen Ben Hur auch Die zehn Gebote technisch gut überarbeitet wurde.

    Leider fehlen abseits der Überarbeitung des Films weitere Highlights, die für einen Kauf der Disc sprechen. Zwar befinden sich auf einer Disc die üblichen Extras wie Audio-Kommentare, bei einem solch monumentalen Film hätte man sich jedoch etwas mehr Material gewünscht. Allein der Fakt, dass der Film lange als einer der teuersten Filme galt, hätte Anlass sein müssen, mehr Hintergrundinformationen für das Publikum bereitzustellen.

    Unser Fazit zu Die zehn Gebote

    Cecile B. DeMilles Monumentalepos kann im Jahre 2022 leider nur noch bedingt überzeugen. Die zehn Gebote sieht in der neu restaurierten 4K-UHD-Version fantastisch aus und ist eine Augenweide. Szenenbild und Kostüme hinterlassen einen bleibenden Eindruck und auch die Effekte können mit etwas Wohlwollen noch als gelungen bezeichnet werden. Allerdings ist es die Handlung, die den Film mit seinen 220 Minuten Laufzeit zu einer zähen Angelegenheit biblischen Ausmaßes werden lässt. Natürlich passt ein bekannter Stoff wie die Geschichte Moses gut zu einem Monumentalfilm, die Umsetzung lässt jedoch an manchen Stellen zu wünschen übrig. Da auch die Extras hier etwas zu kurz kommen, ist die Neuauflage nur Genrefans vorbehaltlos zu empfehlen. Wer jedoch mit biblischen Verfilmungen keine Probleme hat, wird bei Die zehn Gebote großen Spaß haben.

    Die zehn Gebote ist seit dem 28. April als 4k-UHD-Version im Handel!


    © 2022 Paramount Pictures

    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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