Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Dust Bunny
    Abenteuer Fantasy Filme

    Dust Bunny

    Jan Wernervon Jan Werner13. Januar 2026Keine Kommentare4 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Bryan Fuller hat mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle aus Hannibal ein kleines Serien-Meisterwerk gemacht. Nun arbeiten die beiden für Dust Bunny erneut zusammen, aber auch ein weiteres Mal mit Erfolg?

    Darum geht’s in Dust Bunny

    In Dust Bunny verbündet sich ein zehnjähriges Mädchen mit ihrem Nachbarn (Mads Mikkelsen), um sich gemeinsam ihren inneren und äußeren Monstern zu stellen. Aurora (Sophie Sloan) ist überzeugt: Ein Monster hat ihre Familie verschlungen. Ihre letzte Hoffnung ruht auf dem unheimlichen Mann von nebenan – von dem es heißt, er töte „echte“ Monster. In Wahrheit ist er ein abgebrühter Auftragsmörder. Was als skurrile Geschichte beginnt, entwickelt sich rasch zu einem düsteren Geflecht aus Gewalt, Schuld und kindlicher Vorstellungskraft. Realität und Illusion verschwimmen – und am Ende bleibt die Frage: Wer sind die wahren Monster?

    Key-Art © Lionsgate

    Ein Film wie ein Kinder(alb)traum

    „I’m friends with the monster that’s under my bed“, sang einst Rihanna an der Seite von Eminem. Nun. Im Gegensatz zu Megastar Rihanna hat unsere Protagonistin hier eher ein Monster-Problem. Wenn der Macher einer der explizitesten Serien der vergangenen beiden Jahrzehnte sich in einem Film auf fantasievolle Art und Weise mit kindlicher Realitätsflucht mutmaßlich direkt durch die kindlichen Augen auseinandersetzt, dann spitzt man als geneigter Filmfan direkt die (Hasen)ohren.

    Und wenn dann auch noch Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver als große Stars für das Projekt begeistert werden konnten, dann steigt die Neugier wie bei Kindern kurz vor der Bescherung. Dust Bunny aber mit dieser hohen Erwartungshaltung jetzt zu schauen, ist vielleicht schon der erste Fallstrick, denn das Fantasyabenteuer ist alles in allem weitaus kompakter angelegt, als man vielleicht meinen könnte.

    Fuller geht nicht All-in in eine Richtung

    Denn tatsächlich ist der Fuller-Film ein in Teilen ein zweischneidiges Schwert, bei dem die beiden Seiten sich durch ihre gegensätzliche Tonalität mehr gegenseitig ausbremsen als wie Zahnräder ineinandergreifen:

    Auf der einen Seite ist da die Idee, die kindliche Urangst vor dem Monster unter dem Bett in Verbindung mit dem Kinderspiel „Der Boden ist Lava“ zu kombinieren und das Ganze mit dem Gedankenspiel zu kreuzen, was wäre, wenn kindliche Augen zu früh mit grausamer Gewaltdarstellung konfrontiert und sich dies mit ihrer naiven Logik zu erklären versuchen. So funktioniert Dust Bunny als kindliche Albtraum-Allegorie mitsamt den dadurch implizierten logischen Widersprüchen wirklich gut, weil man Sophie Sloan diese Unwissenheit und die skurrilen Erklärungsversuche voll abnimmt. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, dass der Jungdarstellerin nicht ganz eine Performance der Güteklasse von Nell Fisher in der neuen Stranger Things-Staffel oder McKenna Grace in Ghostbusters: Legacy gelingt, die in ähnlichem Alter schauspielerisch schon eine höhere Range an Emotionen abbilden konnten.

    Auf der anderen Seite aber kommt dann der John-Wick-artige Auftragskillerwelt-Aspekt hinzu, der hier leider weder gut ausgearbeitet ist, noch in Sachen Action wirklich zu überzeugen weiß und vor allem im Vergleich mit den vielen ähnlichen Parallelwelt-Thrillern – man denke an Kill Boksoon, Gunpowder Milkshake und Co. – rein gar nichts an Frische mit sich bringt. Und hier ist dann leider auch irgendwie Mads Mikkelsen in seiner an Keanu Reeves erinnernden Optik kein wirklich überzeugendes Argument. Ja, die Chemie mit Sloan passt noch einigermaßen, aber schon in Polar hat der eher sich ruhig artikulierende Däne als Killermaschine nicht überzeugt. Hier fehlt es wirklich an Profil seiner Figur, sodass man tatsächlich resümieren muss, dass Mikkelsen selten so blutleer in einer Rolle wirkte. 

    Sigourney Weaver mal wieder ohne Akzente

    Sigourney Weaver hingegen wird hier leider nicht zum ersten Mal verschenkt. Denkt man auch dank ihres Mitwirkens zu Beginn des Films noch, dass dies in eine ähnliche Richtung wie der fantastische Sieben Minuten nach Mitternacht gehen könnte, so entwickelt sich Dust Bunny doch woanders hin. Leider. Denn wenn man tatsächlich die Nummer mit dem Unwissen, ob es das titelgebende Tier nun in „echt“ oder nur in der Fantasie von Aurora gibt, konsequent durchgezogen hätte, dann wäre das sicher die interessantere Devise geworden. So verliert sich vor allem das Schlussdrittel in einem mittelmäßig gut choreografierten Finale, zu vielen Antworten auf Fragen, die besser unbeantwortet geblieben wären und alles in allem in den einfachsten Auswegen und vorhersehbarsten Konsequenzen.

    Sophie Sloan als Aurora © Lionsgate

    Dennoch ist Dust Bunny aber kein schlechter Film, weil die kleine Fantasywelt doch in ihrem Detailreichtum und den stimmigen Ausstattungsspielereien ziemlich lebendig daherkommt, weil das Monster gut getrickst ist, weil Fuller weiß, tolle Kamerafahrten einzusetzen und mit Perspektiven zu spielen und weil trotz der ein oder anderen Länge die Laufzeit mit etwa 100 Minuten doch noch recht knackig bleibt.

    © Lionsgate

    Unser Fazit zu Dust Bunny

    3.0 Okay

    Für diejenigen, die wegen der Kombi aus Mikkelsen und Fuller immense Erwartungen an Dust Bunny hatten, ist der Fantasyfilm bestimmt eine kleine Enttäuschung. Aber allen anderen sei gesagt: heute gibt es vor allem im Kino immer weniger Mid-Budget-Fantasyfilme, sodass allein deswegen dieser Film eine gewisse Frische mit sich bringt, die er zwar nicht komplett mit Qualität zu unterfüttern weiß, aber dennoch für die Laufzeit gut bespielen kann.

    • User Ratings (0 Votes) 0
    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
      How to get to Heaven from Belfast
    • Jan Werner
      Is This Thing On?
    • Jan Werner
      Alex Cross – Staffel 2
    • Jan Werner
      Marty Supreme
    Vorheriger BeitragDer Fremde
    Nächster Beitrag 28 Years Later: The Bone Temple

    Weitere Beiträge

    4.0

    Wuthering Heights – Sturmhöhe

    von Stefan Brüning
    4.0

    Is This Thing On?

    von Jan Werner
    3.0

    Crime 101

    von Luca Mattys
    5.0

    Marty Supreme

    von Jan Werner
    1

    Return to Silent Hill

    von Simon Eultgen
    4.0

    Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

    von Stefan Brüning
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Wuthering Heights – Sturmhöhe

    12. Februar 2026

    How to get to Heaven from Belfast

    12. Februar 2026

    Is This Thing On?

    11. Februar 2026

    Crime 101

    11. Februar 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.