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    Gran Turismo

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)10. November 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Schnelle Rennen gibt es viele in Gran Turismo © Plaion Pictures
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    Nach Uncharted findet nun mit dem Gran Turismo Film der nächste Sony Playstation Exklusivtitel seinen Weg von der Konsole auf die große Leinwand. Ob Regisseur Neill Blomkamp ein packendes Rennerlebnis oder doch eher einen Ausflug mit Sonntagsfahrern geschaffen hat, erfahrt ihr hier. [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=oKegau2K1-Y“]

    Auf dem Cover zum Gran Turismo Film sind drei Männer zu sehen. Einer steht zentral vor einem Rennauto mit leuchtenden Scheinwerfern. Die anderen beiden stehen jeweils links und rechts neben dem Auto.
    Das Blu-ray Cover zur Gran Turismo Verfilmung © Plaion Pictures

    Die Handlung von Gran Turismo

    Jann Mardenborough (Archie Madekwe) ist leidenschaftlicher Spieler der Rennfahr-Simulation Gran Turismo. Seit seiner Kindheit ist es sein großer Traum, ein richtiger Rennfahrer zu sein. Als die Idee von Nissan-Marketingmanager Danny Moore (Orlando Bloom) realisiert wird, scheint Janns Stunde gekommen zu sein: Ein Wettbewerb, bei dem die besten Spieler in Gran Turismo trainiert werden, um ein echter Rennfahrer für das Nissan-Team zu werden. Doch dazu muss er sich gegen starke Konkurrent:innen durchsetzen und darüber hinaus den erfahrenen Crewchef und ehemaligen Fahrer Jack Salter (David Harbour) überzeugen. 

    Und wieder eine Videospielverfilmung 

    Das Publisher und Produktionsfirmen weiterhin auf die Verfilmung von Videospielen setzen, kann man diesen eigentlich wenig verübeln. Die Spiele haben Fans und diese sind nahezu garantierte Zuschauer:innen – sofern das Produkt dann auch etwas taugt. In Fällen wie dem Super Mario Bros. Film kann dies beispielsweise recht gut und erfolgreich werden. Andere Beispiele der jüngeren Vergangenheit, wie Monster Hunter, fanden dagegen weniger Anklang, sowohl bei Fans als auch bei Kritiker:innen. Nachdem Uncharted letztes Jahr ein finanzieller Erfolg wurde, war es also nur eine Frage der Zeit bis der nächste beliebte Exklusivtitel der Sony Playstation seinen Weg von der Konsole auf die Leinwand findet.

    Auf dem Bild sind zwei Rennautos zu sehen, die schnell und mit qualmenden Reifen in die Kurve fahren.
    Es gibt viele schnelle Rennen in Gran Turismo © Plaion Pictures

    Nun zählt auch die Gran Turismo Verfilmung zu den unzähligen Videospielverfilmungen und ist dabei nicht das erste Rennspiel seiner Art. Bereits andere Rennspiele wie Need for Speed oder Autobahnraser wurden verfilmt und haben dabei von solide und unterhaltsam bis wenig gut performt. Ebenso wie die beiden genannten verfügt auch Gran Turismo über keine konkrete Handlung, die man erzählen könnte – zumindest nicht aus dem Spiel selbst.

    Eine unglaublich wahre Geschichte

    Die Handlung vom Gran Turismo Film beruht auf einer wahren Begebenheit und verlangt daher auch kein Vorwissen zur Rennspielsimulation. Dem entsprechend geht der Film nicht in die überdrehte Richtung eines Fast & Furious. Stattdessen orientiert sich Gran Turismo mehr an oscarprämierten Genrevertretern wie Rush oder Le Mans 66: Geschichten nach wahrer Begebenheit mit tollem Cast, der auf ganzer Linie punkten konnte und daher einige Nominierungen und Preise einheimste. 

    Jedoch ist der Gran Turismo Film absolut kein Oscarstoff; das fängt schon bei den Darstellern an. Archie Madekwe (Midsommar, Heart of Stone) ist zwar sympathisch als Jann Mardenborough, aber er verfügt über zu wenig Strahlkraft als tragende Rolle. Dies könnte auch dem Charakter selbst geschuldet sein, der eher zurückhaltend angelegt ist. Am ehesten glänzt Madekwe in gemeinsamen Szenen mit David Harbour (Stranger Things, Violent Night) oder auch Orlando Bloom (Der Herr der Ringe, Carnival Row), die alleine mit ihrer Präsenz viel beisteuern. Insbesondere im Zusammenspiel mit Harbour entwickelt sich bei aller Vorhersehbarkeit eine emotionale Verbundenheit, die so nicht unbedingt erwartet werden konnte. 

    Ein Mann steht vorgebeugt an der Seite eines Rennautos und scheint sich lächelnd mit dem Fahrer zu unterhalten.
    David Harbour spielt Jack Salter in Gran Turismo © Plaion Pictures

    Mit Liebe zum Spiel

    Regisseur Neill Blomkamp ist vornehmlich für seine Science-Fiction Werke wie District 9 oder Chappie bekannt. Da stellt die Gran Turismo Verfilmung schon etwas dar, dass man vom Filmemacher bislang noch nicht zu sehen bekam. Dennoch ist eine gewisse Handschrift seinerseits zu erkennen. Bei der erneuten Inszenierung einer Außenseiter-Story bedient er sich vieler gängiger Klischees des Genres und auch seine Hauptfigur durchläuft die zu erwartenden Entwicklungen, aber die wahre Geschichte wird mit reichlich Herz erzählt.

    Dies stellt den Grundstein dar, um auch mit Jann, aber allgemein mit den Team der Sim-Fahrer mitzufiebern. Blomkamp schafft es, die Geschwindigkeit und die Spannung der Rennen effektiv zu vermitteln. Visualisierungen der typischen Spiel-Gimmicks von Gran Turismo tragen dazu bei, die Realität der Rennen zu verstärken bzw. die Zuschauer:innen mitten ins Geschehen zu ziehen. Alleine die Tatsache, dass der echte Jann Mardenborough persönlich die Stunts ausgeführt hat, verleiht dem Film eine zusätzliche Authentizität und erzeugt ein packendes wie spaßiges Erlebnis, sowohl für Fans der Videospielreihe als auch für neue Zuschauer:innen.

    Mehrere Männer stehen in Overalls gerade und blicken auf etwas außerhalb des Bildes.
    Jann (Archie Madekwe, links) und seine Mitstreiter sind bereit fürs Rennen © Plaion Pictures

    Unser Fazit zu Gran Turismo

    Der Gran Turismo Film ist wenig bahnbrechend und setzt in Bezug auf die Handlung und die Charaktere keine neuen Maßstäbe, und dennoch bietet die Videospielverfilmung ansprechende Unterhaltung. Regisseur Neill Blomkamp fängt die Essenz des beliebten Videospiels sehr gut ein und erschafft durch packende Rennen und mit reichlich Herz eine angenehme Umsetzung der Rennsimulation, sowohl für Fans als auch für neue Zuschauer:innen.

    Gran Turismo ist seit dem 09. November 2023 als DVD, Blu-ray, 4K Ultra HD sowie als 4K Steelbook und digital erhältlich.


    © Plaion Pictures

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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