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    Guns Akimbo

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)14. Dezember 2020Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    In "Guns Akimbo" spielt Daniel Radcliffe Miles. Dieser schaut auf dem Bild sehr verängstigt. Dabei hebt er seine Hände beide in die Höhe, in denen sich die beiden Pistolen befinden. Die Finger sind mit Schrauben an den Waffen befestigt.
    Daniel Radcliffe spielt Miles in "Guns Akimbo" © LEONINE Distribution
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    In Guns Akimbo wird Daniel Radcliffe in ein Deathmatch wider Willen hineingezogen und muss sich einem Kampf auf Leben und Tod stellen. Ob sich die Action-Komödie von thematisch ähnlichen Filmen genügend absetzen und darüber hinaus unterhalten kann, lest ihr hier!

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    Auf dem deutschen Cover von "Guns Akimbo" ist Daniel Radcliffe zu sehen. Dieser hat Wunden oder zumindest Spuren von Blut im Gesicht. Seine Arme sind leicht in die Höhe gereckt. Dabei hält er zwei Waffen in den Händen. An den Finger sind Schrauben zu erkennen und auf den Waffen selber sind die Worte "Skizm" und "This Way" eingeritzt. Der Hintergrund ist in gelb und einem knalligen lila gehalten. In gelben Großbuchstaben ragt der Schriftzug "Guns Akimbo" über den Körper von Radcliffe. Darüber steht dessen Name in lilafarbener Schrift. Darunter steht zu dem in ebenfalls gelber Schrift noch "Uncut".
    Das deutsche Cover zu „Guns Akimbo“ © LEONINE Distribution

    Worum geht es in Guns Akimbo?

    Videospielentwickler Miles (Daniel Radcliffe) landet eines Abends auf der Seite von „Skizm“. Diese übertragen live im Darknet tödliche Deathmatches, weswegen Miles sich im Chat daneben benimmt und die anderen User trollt. Daraufhin bekommt er Besuch von den Organisatoren der Gladiatorenkämpfe und wird unfreiwillig zum Teilnehmer der Sendung. Er bekommt an jeder Hand eine automatische Waffe geschraubt und muss nun gegen die bislang unbesiegte Nix (Samara Weaving) antreten. Anfänglich bemüht er sich noch zu fliehen, doch als seine Ex-Freundin Nova (Natasha Liu Bordizzo) entführt wird, muss sich Miles den Kampf auf Leben und Tod stellen…

    Der ewige Kampf gegen das Harry Potter-Image

    Beim Namen Daniel Radcliffe kann man zwangsläufig nicht anders, als an Harry Potter zu denken. Vermutlich wird sich das nie ändern, obwohl er sich sichtlich Mühe gibt, so fern wie möglich von dieser Rolle wegzukommen. Ob undercover bei Neonazis in Imperium oder vor sich hin wesende Allzweck-Leiche in Swiss Army Man – er zeigte zuhauf, dass er mehr kann, als der kleine Zauberer und Kinderstar zu sein. In Guns Akimbo spielt er nun Spieleprogrammierer Miles Harris, der als sogenannter „Code Monkey“ eine abzockende Gaming App programmiert. Miles mag seinen Job nicht, wird aufs übelste von seinem Chef schikaniert und seine Freundin hat sich von ihm getrennt. Durch seine Trollerei bekommt er nun noch einen ganz ungewollten Bekanntheitsgrad und wird schnell als der Guns Akimbo-Typ bekannt. Doch was heißt „Guns Akimbo“?

    Edward mit den Pistolenhänden

    Akimbo selbst ist die Bezeichnung des gleichzeitigen Benutzens identischer Waffen mit beiden Händen. Dieses Bild stammt ursprünglich aus Western und kennt der eine oder andere auch aus mehreren Filmen abseits des Cowboy-Genres. In der Gamingszene ist eines der bekanntesten Beispiele in der Tomb Raider-Reihe mit Protagonisten Lara Croft zu finden, zu deren Markenzeichen ebenfalls zwei Handfeuerwaffen gehören. Nun hat die Filmwelt einen weiteren „Helden“ im Akimbo-Stil gefunden. Doch dieser ist wider Erwarten kein knallharter Typ wie ein John Rambo, sondern ein verängstigter Loser, der den Mund einmal an der falschen Stelle zu voll genommen hat.

    Als eben dieser von seinem Leben frustrierter Nobody weiß Radcliffe zu überzeugen und den Film sehr gut zu schultern. Er verkörpert Miles auf eine mehr als nachvollziehbare und sympathische Art, denn wer war nicht schon mal wegen seines Jobs oder dergleichen frustriert, dass er sich auf Kosten anderer abreagieren wollte? Ganz allein muss Radcliffe Guns Akimbo aber dann nicht stemmen, denn Samara Weaving (Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot) gibt einen mehr als unterhaltsamen Gegenpart ab. Diese hat sichtlich Spaß an ihrer Rolle als mordlustige Nix, die einerseits unglaublich aufgedreht, aber auch mit ihrem comichaften Auftreten einfach nur cool wirkt. Hier und da wäre noch mehr Tiefe für ihre Figur zwar wünschenswert gewesen, aber letzten Endes generiert sie mehr als genügend Spaß, welcher sich sehr gut auf den Zuschauer überträgt. Auch deswegen stellt sie ganz klar eines der Highlights in dem Film dar.

    Auf dem Bild ist Samara Weaving als Nix im "Guns Akimbo" zu sehen. Diese blickt mit finsterer Miene direkt auf den Betrachter. Oberhalb ihrer rechten Augenbraue und am Hals sind mehrere verschiedene Tätowierungen zu erkennen. Sie hält zwei Pistolen seitlich geneigt in beiden Händen und zielt auf den Betrachter.
    Samara Weaving hatte als Nix sichtlich Spaß in „Guns Akimbo“ © LEONINE Distribution

    Trashiger Look mit Fun-Effekt

    Ein weiteres Highlight ist die Welt an sich, die einen ordentlichen Mix aus Comic, Videospiel und Cyberpunk vermittelt. Diese Mischung stellt sich aus den verschiedensten Elementen zusammen. So zum Beispiel dem Setting, dessen Design an ein paar wirklich dreckige Szenarien aus einigen Gangster-Videospielen erinnert. Vor allem aber das Sounddesgin, wo sich in vielen Songs und Effekten aus Videospielen bekannte Töne daruntergemischt wiederfinden. Die knallbunten Farben, die über den Bildschirm flimmern, erzielen die besagte Comicwirkung und der Kleidungsstil von Nix und den Skizm-Leuten untermalen den Cyberpunk-Eindruck.

    Das klingt jetzt schon beinahe überragend, muss aber auch mit einigen Abstrichen gesehen werden. Denn alleine die CGI-Effekte sind nicht immer auf der Höhe der Zeit, und verleihen Guns Akimbo schon mehr eine trashige Wirkung. Dabei gehörte Regisseur und Drehbuchautor Jason Lei Howden als Visual Effect Artist zu einigen mehr als visuell ansprechenden Werken, wie Der Herr der Ringe, The Avengers oder Planet der Affen: Survival. Guns Akimbo mit den genannten Großproduktionen gleichsetzen zu wollen, wäre gleichwohl auch töricht, denn hier wird es hauptsächlich an mangelndem Budget gelegen haben. Letzten Endes verleiht gerade dieser trashige, aber wirklich nicht schlechte Look dem Film seine ganz eigene Identität und schmälert auch nicht den Spaß, der beim Anschauen entsteht.

    Woran der Film eher zu knabbern hat, ist die Tatsache, dass er zu Teilen recht vorhersehbar ist, aber vor allem am doch recht eindimensionalen Antagonisten. Ned Dennehy (Peaky Blinders, Mandy) als Skizm-Oberhaupt Riktor stellt seine Figur dermaßen überdreht und skurril dar, dass der Mangel an Tiefe seine Figur zunehmend austauschbar wirken lässt. Hinzu kommt, dass dem Film zwar aufgrund seines Looks eine eigene Identität zuteil wird, aber nicht wegen seiner Ideen.

    In "Guns Akimbo" ist Riktor (Ned Dennehy) der Bösewicht. Besonders auffällig an seiner Erscheinung sind seine Glatze und die viele Tätowierungen, die seinen Kopf und seinen Hals zieren. Diese ergeben keine erkennbaren Symbole oder Motive, sondern sehen eher aus wie Kritzeleien.
    Ned Dennehy spielt den Antagonisten Riktor in „Guns Akimbo“ © LEONINE Distribution

    Lieber gut kopiert als schlecht neu kreiert?

    Gamer meets Death Race meets The Tournament meets Shoot Em Up meets Nerve – die Aufzählung könnte sicherlich noch etwas weitergeführt werden. Guns Akimbo erinnert einfach zuhauf an so viele bekannte Filme, die sich bereits mit mörderischen Livestreams beschäftigt haben. Einmal mehr zeigt auch dieser Film, wie verkommen die Gesellschaft ist oder sein könnte. Daneben erinnert die Action selber immer an irgendeinen der bereits genannten Filme oder einen anderen Actioner. Selbst wenn Nix in einem Werbevideo ihren Bodycount erhöht und die Kamera in die dynamische Verfolgerperspektive wechselt, erinnert die Kamerafahrt zum Teil an die berühmte Kirchenszene aus Kingsman.

    Doch auch wenn nur wenig Szenen wirklich Neues bieten und der Ausgang daher eine gewisse Vorhersehbarkeit zu Tage fördert, bleibt ein mehr als positiver Eindruck von Guns Akimbo. Denn am Ende heißt es: Lieber gut kopiert als schlecht neu kreiert. Die Mischung aus Action und Komödie ist insgesamt stimmig und die Videogame-Vibes machen Guns Akimbo zu einem trashigen, aber vor allem kurzweiligen Spaß.

    Auf dem Bild ist Miles (Daniel Radcliffe) in "Guns Akimbo" zu sehen. Er steht an einem Bürgersteig und blickt mit verängstigten und Hilfesuchenden Blick auf jemanden außerhalb des Bildes. In seinen Händen sind die beiden Pistolen zu erkennen, die an ihm befestigt worden. Außerdem erkennt man die Wunden außerhalb seiner Hände. Er trägt einen karierten Bademantel und zumindest keine lange Hose, da seine nackten Beine zu sehen sind. Des Weiteren trägt er Tigertatzen-Hausschuhe.
    Miles (Daniel Radcliffe) befindet sich in einer heiklen Situation © LEONINE Distribution

    Unser Fazit zu Guns Akimbo

    Daniel Radcliffe gelingt es, sich mit Guns Akimbo erneut von seinem Harry Potter-Image zu distanzieren und als moderner Gladiator wider Willen zu überzeugen. Mit Samara Weaving hat er zudem jemanden an seiner Seite, der sichtlich Spaß an ihrer Rolle hatte und eines der Highlights des Films darstellt. Leider fehlt es dem Film an einem gescheiten Antagonisten, denn dieser besitzt deutlich zu wenig Tiefe. So schmälert das schon mal ein wenig das Vergnügen, da man das Gefühl nicht los wird, dass hier mit einem anständig geskripteten Bösewicht noch mehr drin gewesen wäre. Dennoch sind der comichafte Look, das Pacing und die Überdrehtheit insgesamt nett anzusehen, und die Videogame-Vibes machen Guns Akimbo zu einem trashigen, aber vor allem kurzweiligen Spaß.

    Guns Akimbo erschien am 04.12.2020 als DVD, Blu-ray sowie im limitierten Mediabook und Digital.


    © Leonine

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

    • Christian Willach (Chrischi)
      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
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