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    Startseite » Interstellar
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    Interstellar

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)7. August 2020Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Mit Interstellar erschuf Christopher Nolan ein unvergessliches audiovisuelles Erlebnis. Nicht viele Regisseure in der heutigen Zeit bringen es fertig mit ihren Werken das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn die Meinungen über seine Filme und speziell Interstellar auseinandergehen, so erschafft er ohne Zweifel immer eine sagenhafte Atmosphäre. Was Interstellar für uns zu einem meisterlichen Epos macht, erfahrt ihr hier.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=k-iI-vftGGE“]

    Worum geht es in Interstellar?

    Das Ende der Menschheit auf der Erde scheint besiegelt. Durch eine hohe Staubbelastung ist die Luft nicht sauber, obendrein herrscht Nahrungsmittelknappheit. Der alleinerziehende Vater Cooper (Matthew McConaughey) lebt mit seinen beiden Kindern Tom (Timothée Chalamet) und Murph (Mackenzie Foy) sowie seinem Schwiegervater (John Lithgow) auf einer Farm und pflanzt Mais an. Als den einstigen NASA-Piloten und Ingenieur das Schicksal vermeintlich zu einer geheimen Basis führt, soll er die letzte Mission zur Rettung der Menschheit anführen. Durch ein Wurmloch besteht die Möglichkeit in fremde Galaxien zu reisen und so ein neues Zuhause für die Menschheit zu finden. Schweren Herzens und von Gewissensbissen geplagt, da er seine Kinder zurücklassen muss, begibt sich Cooper an der Seite der Wissenschaftlerin Dr. Amelia Brandt (Anne Hathaway) auf eine Reise ins Ungewisse.

    Die düstere Vision unserer Zukunft?

    In Interstellar begegnen wir einer düsteren Vision der Zukunft. Diese wirkt mit dem gezeigten ländlichen Leben weniger futuristisch als viele andere Werke aus dem Genre, im Gegenteil. Sinnbildlich steht hierfür der Satz: „Wir brauchen keine Ingenieure, wir brauchen Farmer“. Die Erde stirbt und die Ressourcen werden immer knapper. Sprichwörtlich greift niemand mehr nach den Sternen; der Fokus liegt auf dem Überleben auf der Erde. Insgesamt erklärt Interstellar nicht zu viel über die Welt, in der die Handlung spielt.

    Zu Beginn noch durch Stimmen von Menschen wie aus einer Dokumentation, die in der Vergangenheitsform vom Leben in dieser Zeit berichten. Später erhält man Informationen nur durch Beobachten des Alltags der Hauptfiguren bzw. wenn diese in Dialogen fallen. Auch wenn die Zukunft damit nur wenig erklärt wird und man sich den Rest der Welt selber ausmalen muss, bekommt man auf diese Art recht schnell ein gutes Bild zusammen, ein Nolan-typisches Kunststück.




    Die Kunst des visuellen Science-Fiction-Kinos

    Auch wenn Interstellar wie ein Sammelsurium vieler Science-Fiction-Filmen und Klassikern wie 2001: Odyssee im Weltall wirkt, verpasst ihm Christopher Nolan ein beeindruckendes Tuning. In unserer Zeit ist er einer der Regisseure, die es fertigbringen mit ihren Werken das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn nicht alles Gold ist, was er anfasst und die Meinungen über seine Filme auseinandergehen, so erschafft er ohne Zweifel immer wieder aufs Neue eine sagenhafte Atmosphäre.

    In Interstellar setzt Nolan weniger auf Special Effects, dafür mehr auf die Nutzung von handgemachten Effekten und bringt diese in Einklang mit der Computertechnik. Dadurch ergeben sich wirklich fesselnde wie beeindruckende Aufnahmen. Insbesondere die Lichtverhältnisse, die sich ständig in der Rotation des Raumschiffs Endurance verändern oder die Kameraeinstellung dicht an der äußeren Hülle, generieren eine Wahrnehmung als wäre man mit an Bord, was für eine tolle Atmosphäre sorgt. Dennoch übernehmen diese optischen Effekte nie komplett das Geschehen. Hin und wieder nimmt sich dann Nolan auch mal die Freiheit weniger ernst zu sein und streut unerwarteten Humor mit ein.

    Die Gewalt des Scores

    Die Optik wäre aber nichts ohne das Sounddesign und den Score von Hans Zimmer. Diese ergänzen die visuelle Wirkung und die Handlung in allen Einstellungen. Kaum ist die Crew im All, ist es still. Kein Laut des Scores, nur die Stimmen der Crew. Es zeigt die endlose Stille des Weltalls. Dabei weniger respekteinflößend und stark wie beispielsweise Alfonso Cuaròns Gravity, aber dennoch mehr als imposant.

    Am prägendsten ist aber Zimmers Orgelspiel, welches den Zuschauer regelrecht erdrückt und dabei einen unglaublichen Effekt erzeugt. Wenn der Film startet und die ersten Klänge dieses Scores ertönen, ist man direkt im Bann. Hans Zimmer hat hier Klänge abseits seines davor typischen Schaffens kreiert. Der Score ist allgegenwärtig. Immer wieder ertönen diese leichten Klänge, die das Hauptthema des Films widerspiegeln: Die Zeit. Mit seinem Orgelspiel simuliert er regelrecht das Ticken einer Uhr. Selbst bei der unwichtigen Jagd nach einer Drohne entsteht hierdurch Spannung.




    Mehr als nur ein einfacher Science-Fiction-Thriller

    Der Film funktioniert nicht nur audiovisuell, sondern bietet vor allem auch eine starke emotionale Ebene. Die vordergründig laufende Rettung der Menschheit steht nämlich im Schatten der Bindungen zwischen den Figuren, allen voran zwischen Cooper und seiner Tochter. Die Zerrissenheit Coopers sich zwischen seiner Familie und seinem Pflichtgefühl zu entscheiden, ist ein wichtiger Punkt von Interstellar. Speziell während der weiteren Handlung kommt dies immer mehr zum Vorschein, wenn beispielsweise Nachrichten von der Erde eintreffen, die den Zuschauer nicht kalt lassen.

    Wenn man genügend Empathie für die inneren Konflikte der Charaktere aufbringt, dann sind einem die Schicksale dieser auch nicht egal. Es ist nicht schwer Sympathie für die Figuren zu entwickeln. Auch wenn zu Beginn wirklich wenig passiert, ist es das Fundament für den Draht zu ihnen. Für Cooper reicht dabei ein einzelner Dialog mit den Lehrern seiner Kinder, um ihn zu mögen. Das hängt freilich auch mit einer starken Leistung von Matthew McConaughey zusammen.

    Interstellar und sein oscarprämiertes Ensemble

    McConaugheys Cooper ist das Zentrum der Handlung und erhält daher am meisten Tiefe. Aber auch wenn man von sämtlichen anderen Figuren nahezu nur ein sehr oberflächliches Bild erhält, funktionieren diese nichtsdestotrotz durch die sehr gute Besetzung mehr als gut. David Gyasi als Romilly beispielsweise schafft es mit dem bisschen Screentime einen sehr ordentlichen Eindruck zu hinterlassen. Über Anne Hathaway muss man indessen auch nicht viel schreiben. Ihre Darstellung der Wissenschaftlerin Dr. Amelia Brandt ist gewohnt eindrucksvoll stark gespielt. Ihr wird neben Cooper noch am meisten Zeit zugestanden.

    Michael Caine funktioniert wie schon in der The Dark Knight-Trilogie, Inception oder The Prestige als Nolans weise Eule, die die Hauptfiguren leitet. Namenhafte Darsteller wie Timothée Chalamet oder auch Casey Affleck, als der ältere Tom, kommen kaum zur Geltung, und tragen dennoch ihren Teil zum Gesamtwerk bei. Mackenzie Foy kann man eine gute Darstellung der jungen Murph attestieren. Ihre ältere Version steigt zur stärksten Figur neben McConaugheys Cooper auf. Dies kommt besonders durch die beachtenswerte Performance von Jessica Chastain zustande, die als einziger Charakter überhaupt Screentime bekommt, ohne das McConaugheys Cooper in der Nähe ist.

    Unser Fazit zu Interstellar

    Interstellar ist der Wunschtraum eines Science-Fiction Fans. Christopher Nolan hat ein unvergessliches audiovisuelles Erlebnis und einen fantastischen Science-Fiction-Film erschaffen. Überragende Bilder, der einprägsame Score von Hans Zimmer und großartige Schauspieler. Matthew McConaughey glänzt mit einer äußerst starken Performance als sympathischer wie intelligenter Familienvater. Auch die restlichen Rollen sind mit Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine oder Casey Affleck hervorragend besetzt. Die Story ist intelligent und tiefgründig, darüber hinaus vor allem spannend und emotional packend. Durch die anhaltend erzeugte Spannung vergeht die beachtliche Laufzeit von fast drei Stunden wie im Flug und lässt nie Langeweile aufkommen.


    © Warner Bros.

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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