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    Startseite » Nur noch ein kleiner Gefallen
    Filme Komödie Krimi Thriller

    Nur noch ein kleiner Gefallen

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning27. April 2025Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    © Amazon MGM Studios
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    Nur noch ein kleiner Gefallen haucht Blake Lively mit verschmitztem Lächeln in Anna Kendricks Ohr. Sollte sie dieser charmanten Bitte nachkommen?

    Offizielle Inhaltsangabe von Nur noch ein kleiner Gefallen

    Stephanie Smothers (Anna Kendrick) und Emily Nelson (Blake Lively) treffen sich auf der schönen, italienischen Insel Capri wieder, wo Emily ihre extravagante Hochzeit mit einem reichen italienischen Geschäftsmann feiert. Neben glamourösen Gästen, dem üblichen Mord und Verrat geht es bei dieser Hochzeit turbulenter zu als auf der Straße von Marina Grande zur Piazzetta von Capri.

    Anna Kendrick als ‚Stephanie Smothers‘ in Nur noch ein kleiner Gefallen.© Amazon Prime

    Der erste Gefallen

    Nur ein kleiner Gefallen wurde 2018 für Regisseur Paul Feig nach seinem Ghostbusters-Debakel zu einem veritablen Erfolg. Mit einem überschaubaren Budget von 20 Millionen Dollar spielte der Film allein in der Kinoauswertung das Fünffache ein. Viel wichtiger als der finanzielle Erfolg war jedoch, dass Paul Feig damit zu seiner alten Stärke zurückfand – insbesondere bei der Inszenierung starker Frauenrollen. Im Gegensatz zum Ghostbusters-Reboot sprüht hier die Chemie zwischen den Hauptdarstellerinnen Anna Kendrick (Pitch Perfect) und Blake Lively (Nur noch ein einziges Mal), während sie sich pointierte Wortgefechte liefern. Auch Paul Feigs satirische Spitzen gegen patriarchale Strukturen fügen sich diesmal stimmiger ins Gesamtbild ein und wirken weniger überzogen oder gehässig.

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    Auffällig war zudem die stilistische Abkehr vom gewohnten Komödienformat: statt auf plakativen Klamauk setzte Feig erstmals auf Crime- und Thriller-Elemente mit einer Prise schwarzem Humor. Die Geschichte um eine plötzlich verschwundene Person wirkt zwar etwas konstruiert – vermutlich ein Erbe der literarischen Vorlage –, doch die beiden Hauptfiguren kaschieren diese Schwäche mit Charme und Spielfreude. Weitaus schwerer wiegt der Spannungsabfall im letzten Drittel, bedingt durch ein zu langgezogenes Finale, welches das zuvor hohe Tempo deutlich bremst.

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    Gefällige Gefährtinnen und gefallene Gemahlen

    Die Chemie zwischen Kendrick und Lively stimmt auch nach knapp sechs Jahren immer noch und die Drehbuchautorinnen Jessica Sharzer und Laeta Kalogridis legen den beiden erneut pointierte Kabbeleien in den Mund. Das Zusammenspiel funktioniert vielleicht sogar ein bisschen zu gut, denn wenn eine der beiden Figuren eine Zeit lang allein zurechtkommen muss, sinkt der Unterhaltungsfaktor drastisch. Die anderen Charaktere bieten diesmal keine geeignete Projektionsfläche für starke Dialoge: sie bleiben zu eindimensional, dienen lediglich als Witzfiguren oder sind uninteressant geschrieben. Einzig Elena Sofia Ricci als Schwiegermutter in spe darf ein paar Akzente setzen.

    Dafür wird Allison Janney (Juno), die es eigentlich versteht in Nebenrollen Akzente zu setzten, als Tante Linda komplett verschenkt, weil sie mit zunehmender Laufzeit immer mehr zum Chargieren gezwungen wird. Besonders erfrischend ist wiedermal der spielerische Umgang mit Geschlechterklischees. Michele Morrone (365 Tage) und Henry Golding (Crazy Rich Asians) als Bräutigam bzw. Ex-Mann spielen zwar souverän die klassischen Alphamänner, doch das Drehbuch zieht ihnen elegant den Boden unter den Füßen weg. Ihr toxisches Verhalten wird immer wieder ironisch gebrochen – bis sie schließlich in Rollen landen, die sonst eher weiblich konnotiert sind.

    Blake Lively als ‚Emily‘ in Nur noch ein kleiner Gefallen. © Amazon Prime

    Die Story fällt in sich zusammen

    Teil eins ist zwar auf dem Papier ein Thriller, doch im Mittelpunkt stand die Figurenentwicklung von Anna Kendrick und Blake Lively, wodurch die Schwächen der Handlung weitgehend kaschiert wurden. Nur noch ein kleiner Gefallen verschiebt diese Balance deutlich: der Fokus liegt nun stärker auf der Krimihandlung, einem klassischen Murder-Mystery, wodurch die inhaltlichen Defizite des Drehbuchs nun deutlicher zutagetreten.

    Die Inszenierung vermag es nicht, diese Unebenheiten zu glätten. Dabei stört nicht einmal die mangelnde Plausibilität, sondern vielmehr der zähe Handlungsverlauf und die repetitive Auflösung – darüber helfen auch die schönen Bilder vom sonnigen Italien nicht hinweg. Anna Kendrick, oftmals ohne die Präsenz von Lively, bei der Aufklärung eines Mordes zuzusehen, ist leider nur bedingt unterhaltsam. Zwar wird sie von einer vermeintlich humorvollen Szene in die nächste geschickt, doch es fehlt oft an gelungenen Gags und überzeugendem Timing.

    Der Humor wirkt zudem häufig deplatziert, denn Themen wie pharmakologische Manipulation, sexuelle Übergriffe oder brutale Morde eignen sich nun einmal kaum für flapsige Pointen.

    © Amazon Prime

    Unser Fazit zu Nur noch ein kleiner Gefallen

    2.5 Watchable

    Wer den ersten Teil mochte, wird auch am Sequel Gefallen finden, wenn man über einige humoristische Entgleisungen hinwegsehen kann. Die beiden Hauptdarstellerinnen harmonieren in Nur noch ein kleiner Gefallen erneut hervorragend und die malerischen Kulissen, untermalt von einem flotten Soundtrack, wecken die Lust auf den nächsten Sommerurlaub. Freund:innen von clever konstruierten und schwarzhumorigen Murder-Mysterys tut Paul Feig allerdings gar keinen Gefallen.

    Nur noch ein kleiner Gefallen ist ab dem 1.Mai 2025 auf Amazon Prime zu sehen.

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    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

    • Stefan Brüning
      https://www.filmtoast.de/author/stefan-bruning/
      Playdate
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      No Hit Wonder
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