Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Slaxx
    Filme

    Slaxx

    Tobias Theißvon Tobias Theiß12. Mai 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    | Slaxx © Koch Films
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    In Slaxx sorgt eine blutrünstige Hose für zahlreiche Tote im Store eines hippen Modeunternehmens.

    YouTube

    Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
    Mehr erfahren

    Video laden

    Das deutsche Blu-ray Cover von Slaxx
    Das Cover der deutschen Blu-ray. | Slaxx © Koch Films

    Die Handlung von Slaxx

    Libby (Romaine Denis) kann ihr Glück kaum fassen: sie bekommt die Möglichkeit beim angesagten Modelabel CCC zu arbeiten. Ihre anfängliche Euphorie zerplatzt jedoch alsbald, denn Filialleiter Craig (Brett Donahue) und Kollegen lassen sie deutlich spüren, dass hier niemand Lust auf einen Neuling hat. Schließlich steht am nächsten Morgen die Präsentation der Modeinnovation des Labels an: eine Jeans, die sich den körperlichen Gegebenheiten des Trägers anpasst und ihn so immer zum Anbeißen aussehen lässt. Dafür geht die Filiale in den sogenannten Lockdown – alle Angestellten sind über Nacht und ohne Verbindung zur Außenwelt im Laden eingeschlossen, um die Markteinführung des Produkts so minutiös wie möglich planen zu können.

    Doch dann verschwindet nach und nach die Belegschaft. Bald steht der Verdacht im Raum, ein Killer könnte die Verkäufer dezimieren…

    Jeans im Modeladen aus dem Film Slaxx
    Unscheinbar und trendy: die Killerjeans. | Slaxx © Koch Films

    Temporeich und blutig…

    Slaxx gleitet dabei allerdings nicht Whodunit-Gefilde ab, sondern gibt von Beginn an zu verstehen, wer für die Mordserie verantwortlich ist: die neuartigen Hosen! Sie sind quasi nicht nur der letzte entzückte Modeschrei, sondern entlocken ihren Opfern ebenso finale Todesschreie.

    Was reichlich absurd klingt und ganz in filmischer Tradition mörderischer Gegenstände (s. Auswahl am Ende der Kritik) steht, entpuppt sich als kurzweiliges und blutiges Vergnügen. Gerne hätten die Hosenkills grafischer ausfallen dürfen, doch hier macht sich das vermutlich relativ geringe Budget bemerkbar. Auch wenn es einige kreative und definitiv sehenswerte Mordszenarien gibt, so wird sich oft damit beholfen, stattdessen eine Wand zu zeigen, welche mit Blut besudelt wird.

    Die Hose selbst überzeugt tricktechnisch jedoch völlig. Die anfangs schlapp herumrutschende Bekleidung nimmt mit steigendem Blutzoll mehr und mehr Lebensenergie auf, so dass sie es bis zum großen Finale sogar schafft das Hosenbein zum Tanz zu schwingen. Generell ist Slaxx überschaubar ausgestattet, schließlich spielt er in einem nächtlichen Fashionstore im Lockdown, das herausstechend sterile Design des CCC-Ladens kommt aber authentisch daher.

    Genau wie Libby bekommt der Zuschauer ständig neue und teils groteske Dinge vorgestellt, so dass das Rad niemals stillsteht und einen ganz wunderbaren Flow entwickelt.

    Blonde Frau wird im Film Slaxx von einer mordlustigen Jeans attackiert
    Gefährlich gute Kleidung. | Slaxx © Koch Films

    …aber viel Inhalt für zu wenig Zeit

    Slaxx verliert keine Zeit und nutzt seine kurze Spielzeit von gerade mal 77 Minuten voll aus. Es dauert also nicht lange bis der erste Storeangestellte aus dem Arbeitsleben scheidet. Inhaltlich fackeln die beiden Drehbuchautorinnen Patricia Gomez und Elza Kephart auch nicht lang und schicken bissige Seitenhiebe in jedwede Richtung. Hippe Start Up-Unternehmen – wir entlarven eure Scheinheiligkeit! Narzisstische Influencer – erstickt an eurem sponsored Content! Patriarchales Machogehabe – ihr seid keine Kings und Alleskönner! Weltoffene Anschauung – auch nur von Ressentiments gedeckelt!

    Regisseurin Kephart nutzt das allseits beliebte Horrorgenre, um gesellschaftliche und zeitgenössische Fragen unter die Leute zu bringen. Hinsichtlich der Story nimmt im späteren Verlauf der Aspekt fairer Produktion, insbesondere Kinderarbeit, einen großen Stellenwert ein. Die anfängliche Leichtigkeit und Bissigkeit im Umgang mit den verschiedenen Themen wandelt sich dadurch zu einer unerwarteten Ernsthaftigkeit.

    Natürlich ist es legitim, die angesprochenen Missstände in einer grotesken Horrorkomödie anzuprangern. Slaxx gelingt dabei auch der Spagat zwischen unterhaltsam und moralinsauer. Dennoch bekommt man als Zuschauer den Eindruck, dass etwas zu hoch gepokert wurde. Die kurze Laufzeit steht einer ausführlichen Auseinandersetzung genau so im Wege, wie die enorm vielen angerissenen Themen.

    Es mag auch zum Stil passen, die Kritik an Stereotypen und Co durch genau solche Abziehbilder äußern zu lassen. Diese sind dem Horror- und Slasherfan jedoch nur allzu geläufig, dienen kaum zur Identifikation und laufen daher schnell Gefahr, langweilig zu werden.

    Szene aus dem Film Slaxx: Schaufesterpuppe schreibt etwas mit einem blutigen Finger an die Wand
    Hinter den Morden steckt mehr als bloße Blutlust. | Slaxx © Koch Films

    Unser Fazit zu Slaxx

    Die Symbiose aus Horrorfilm und ernsthafter Gesellschaftskritik benötigt noch etwas evolutionäre Anpassung: Slaxx öffnet zu viele Fässer, kann mit seiner kurzen Laufzeit und seinen stereotypen Figuren dieses Übermaß an gewolltem Inhalt aber nicht ausreichend bedienen. Dennoch ein spaßiges Werk, dessen kritischer Unterton wie angegossen zum angebotenen Sujet des Film passt und ihn nicht seines Unterhaltungsfaktors beraubt. Die Ambitionen sprengen Slaxx aber leider und lassen das solide Grundgerüst etwas ins Stottern geraten.

    Die Killerjeans wütet bereits seit dem 24.03.2022 im Fashionstore eurer Wahl!


    [su_table]

    [atkp_product id=’61983′][/atkp_product] [atkp_product id=’53214′][/atkp_product]

    [/su_table]

    [su_table]

    [atkp_product id=’46388′][/atkp_product] [atkp_product id=’61985′][/atkp_product]

    [/su_table]

    © Koch Films

    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

    • Tobias Theiß
      Heimkinostarts Dezember 2025
    • Tobias Theiß
      Heimkinostarts November 2025
    • Tobias Theiß
      Heimkinostarts Oktober 2025
    • Tobias Theiß
      Heimkinostarts September 2025
    Vorheriger BeitragNo Looking Back – Ohne Rücksicht auf Verluste
    Nächster Beitrag The Raid 2

    Weitere Beiträge

    2.5

    Silent Night, Deadly Night

    von Stefan Brüning
    4.0

    Goodbye June

    von Jan Werner
    2.0

    Hi-Five

    von Louis Kiehl
    4.5

    Sentimental Value

    von Luca Mattys
    2.0

    Stromberg – Wieder alles wie immer

    von Felix Knorr
    4.0

    Im Schatten des Orangenbaums

    von Luca Mattys
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Amadeus

    15. Dezember 2025

    Neue Serien-Staffeln 2026 – Was wird fortgesetzt?

    13. Dezember 2025

    Neue Serien 2026 – Was startet wo?

    13. Dezember 2025

    Silent Night, Deadly Night

    12. Dezember 2025
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2025 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.