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    The Apology – Die Rache einer Mutter

    Andreas Krasseltvon Andreas Krasselt4. November 2024Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Am Abend vor dem Weihnachtsfest steht in Apology - Doe Rache einer Mutter Jack, gespielt von Linus Roache, plötzlich vor der Tür, Darlene, gespielt von Anna Gunn, lässt ihn rein.
    Überraschender Besuch: Am Abend vor dem Weihnachtsfest steht Jack plötzlich vor der Tür, Darlene lässt ihn rein. © Tiberius Film
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    In The Apology – Die Rache einer Mutter brilliert die als Ehefrau von Walter White in Breaking Bad bekannte Anna Gunn in der Rolle einer Mutter, die mit neuen und erschreckenden Fakten über ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter Sally konfrontiert wird. Spannend? Das erfahrt Ihr hier.

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    Das Cover der Blu-ray von Apology - Die Rache einer Mutter. © Tiberius Film
    Das Cover der Blu-ray von Apology – Die Rache einer Mutter. © Tiberius Film

    Die Handlung von The Apology – Die Rache einer Mutter

    Es ist Weihnachten. Auf den Tag genau vor 20 Jahren verschwand Sally (Esmé McSherry), die damals 16-jährige Tochter von Darlene Hagen (Anna Gunn), spurlos. In diesem Jahr will Darlene erstmals wieder gemeinsam mit Freunden und Verwandten feiern. Sie bereitet gemeinsam mit ihrer Nachbarin und Freundin Gretchen (Janeane Garofalo) den Besuch vor.

    Darlene ist seit 19 Jahren trocken. Doch an diesem Abend hat sie schwer zu kämpfen. Als sie sich, nachdem Gretchen gegangen ist, ein Glas Wodka einschenkt, klopft es an der Tür. Draußen steht ihr Ex-Schwager Jack (Linus Roache). Jack erinnert sie daran, sie einst geliebt zu haben. Doch mehr noch. Zug um Zug enthüllt er in The Apology – Die Rache einer Mutter ein dunkles Geheimnis. Und zwischen beiden entspannt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das zunehmend eskaliert.

    Nicht nur der Schneesturm ist kalt

    „Weihnachten ist eine magische Zeit, um Frieden zu schaffen“, wird Darlene später zu Jack sagen. Und die ersten Bilder zeigen eine idyllische Winterlandschaft und eine kleine Siedlung im Wald neben einem zugefrorenen See. Im Vogelflug nähert sich die Kamera den wenigen Häusern, fokussiert sich auf das Anwesen Darlenes. Schnee rieselt, Wind rauscht. Dann Schnitt in das Wohnzimmer mit einem kleinen, künstlichen Weihnachtsbaum voller bunter, blinkender Lichter auf dem Couchtisch. In der Küche sind Darlene und Gretchen am Kuchen backen. Eine Rückkehr in die Normalität, die nur von einem kurzen Stromausfall durchbrochen wird.

    Darlene, gespielt von Anna Gunn, zeigt Jack, gespielt von Linus Roache, die Pinnwand mit allen Materialien über das verschwinden ihrer Tochter.
    Erinnerungen: Auf einer Pinnwand hat Darlene (Anna Gunn) alles gesammelt, was mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun hat. © Tiberius Film

    Geschickt führt The Apology – Die Rache einer Mutter in das Hauptthema ein, indem Darlene auf ihrer Website nachschaut, ob der TV-Bericht über den Jahrestag des Verschwindens ihrer Tochter schon online ist. Dann geht es zurück in die Feststimmung, während draußen der Schneefall dichter und der Wind kräftiger wird. Ein Schneesturm kündigt sich an. Und das Unwetter draußen entspricht der zunehmenden inneren Unruhe.

    Überwältigende Gefühle

    Nachdem Gretchen gegangen ist, hört Darlene sich weiter das Fernsehinterview an, das sie kurz vorher gegeben hatte. „Das Schlimmste ist die Ungewissheit, die tägliche Leere“, sagt sie darin. Empfindungen, die sie erneut zu überwältigen drohen. Suggestiv fängt die Kamera das leere Glas ein, das wartend auf der Anrichte steht. Scharf gezeichnet, während Darlenes Umrisse in der Unschärfe des Hintergrunds verschwimmen. Doch noch bevor sie aus dem bereits an die Lippen gesetzten Glas trinken kann, klopft es in The Apology – Die Rache einer Mutter an der Haustür.

    Darlene, in Apology - Die Rache einer Mutter gespielt von Anna Gunn, lächelt.
    Noch fröhlich: Darlene will erstmals wieder mit Verwandten Weihnachten feiern. © Tiberius Film

    Draußen steht Jack. Jack Kingsley ist zwar nicht Jack Frost, die Personifizierung des Winters. Doch bald wird deutlich, dass er wie diese mythologische Figur zwar nicht für Schneestürme, aber für andere Katastrophen verantwortlich ist. Dabei will er eigentlich nur Frieden und Vergebung für einst begangenes Unrecht, die Dinge in Ordnung bringen, wie er sagt. Dafür spielt er jedoch nicht nur auf die positiven Gefühle an, die beide einst füreinander empfunden hatten. Er nutzt auch Darlenes Schuldgefühle aus, die sich für Sallys Verschwinden mitverantwortlich hält. „Weil ich damals betrunken war“, bekennt sie.

    The Apology als Psychospiel

    Das Psychospiel zwischen den beiden entwickelt sich langsam, wodurch sich eine allmählich ansteigende Spannung aufbaut. Wie in einem Kammerspiel üblich, bleibt der Musikeinsatz zunächst zurückhaltend. Umso effektiver steigert er sich mit der Zunahme der seelischen Erschütterungen. Für einen Moment der Krise scheint sogar die Musik zu hyperventilieren.

    Jack, gespielt von Linus Roache, blickt nachdenklich.
    Nachdenklich: Jack will etwas los werden. © Tiberius Film

    The Apology – Die Rache einer Mutter ist im Wesentlichen ein Zwei-Personen-Drama, das mit dem Spiel der Akteure steht und fällt. Und hier ist es vor allem Anna Gunn, die mit ihrer herausragenden Darstellung punktet. Mit großer Souveränität und eindrucksvoll nuanciertem Spiel lässt sie uns die ganze Bandbereite emotionaler Zustände durchleben und durchleiden. Sie vermittelt das unsichere Herantasten an die Normalität genauso authentisch wie eine an Wahnsinn grenzende Hysterie, Angst und Verzweiflung. Doch auch Linus Roache, dessen Rolle nicht ganz, aber doch fast soviel Ausdrucksvielfalt erfordert, glänzt mit seiner Darstellung.

    Gesichter sagen mehr als tausend Worte

    Regie-Debütantin Alison Locke versteht es ganz ausgezeichnet, in diesem Kammerspiel auf der Klaviatur der Gefühle zu spielen. Zu einem guten Teil vermittelt sich die Geschichte über die Gesichter, deren Mimik auch kommendes schon erahnen lässt. Großaufnahmen wechseln mit Totalen, die den Raum definieren, ergänzt durch Details wie dem schon erwähnten Schnapsglas oder einer sich in der Stuhllehne verkrampfenden Hand. Hinzu dezente, aber immer genauestens auf die Szene abgestimmte Musik. Stück um Stück verdichtet sich ein schrecklicher Verdacht. Das Timing stimmt. Locke versteht es, auch wenn die Entwicklung nicht wirklich überrascht, intensive Spannung aufkommen zulassen. The Apology – Die Rache einer Mutter wird in keinem Moment langweilig.

    Jack, gespielt von Linus Roache, liegt in Apology - Die Rache einer Mutter verletzt auf dem Bett.
    Die Situation eskaliert: Jack wird verletzt. © Tiberius Film

    Unser Fazit zu The Apology – Die Rache einer Mutter

    Noch vor nicht allzu langer Zeit galt Tiberius als Spezialist für filmischen Trash oder zumindest niedrigst budgetierter C-Ware. Doch mittlerweile hat der Verleiher schon mehrfach mit kleinen aber feinen Perlen überrascht, wie etwa erst kürzlich mit Brooklyn 1945 oder auch jüngst mit dem Kassenschlager Terrifier 3 im Kino. The Apology – Die Rache einer Mutter hat zwar nicht das Zeug zum Megaseller, gehört aber eindeutig zu diesen Glanzlichtern im Portefeuille des Verleihers – auch wenn der deutsche Zusatztitel nicht nur unnötig, sondern auch leicht irreführend ist. Das Kammerspiel besticht durch eine spannend-intensive Inszenierung, vor allem aber durch das ausgezeichnete Spiel der Darsteller. Wobei hier insbesondere Anna Gunn herausragt, die schon in Breaking Bad überzeugen konnte – wenn auch mit einer weniger Aufmerksamkeit generierenden Rolle.

    The Apology – Die Rache einer Mutter erscheint am 7. November 2024 auf DVD und Blu-ray sowie als digitale Kaufversion. Ab 14. November kann man den Film auch digital ausleihen.

    © Tiberius Film

    Andreas Krasselt

    Andreas lebt im Raum Hannover. Er ist Journalist und fest angestellter Redakteur bei einer Tageszeitung – und nebenbei Musiker in einer Bluesrock-Band. Bei Filmtoast schreibt er seit 2019 Rezensionen. Filmfan ist er, seit er im zarten Alten von sechs Jahren von seiner Mutter jeden Sonntag in die Kindervorstellung des Stadtteilkinos abgeschoben wurde (so was gab es damals noch). Lieblingsgenre: Western, insbesondere die italienische Variante. Daher ganz klar der Lieblingsfilm: Spiel mir das Lied vom Tod, den er mit 12 schon dreimal im Kino gesehen hatte. Aber es gibt kaum ein Genre, dem er nichts abgewinnen kann. Weitere Favorites: Der Tod in Venedig, Im Zeichen des Bösen, 2001 sowie Leichen pflastern seinen Weg. Tja, und sein Guilty-Pleasure-Favorite ist Predator 2 von dem total unterschätzen Stephen Hopkins. Filme guckt er zwar gerne im Kino, ist aus Zeitmangel aber auf das Heimkino gewechselt, weshalb seine private Filmsammlung auch mehr als 1000 Titel umfasst.

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