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    Startseite » The Pickup
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    The Pickup

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning4. August 2025Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Seine ersten beiden Amazon-Prime-Produktionen fuhr Eddie Murphy qualitativ voll gegen die Wand. Kann er in The Pickup als Fahrer eines Geldtransporters endlich das Lenkrad herumreißen und doch noch die Kurve kriegen?

    Darum geht es in The Pickup

    Eine Geldabholung nimmt eine wilde Wendung, als die ungleichen Geldtransportfahrer Russell (Eddie Murphy) und Travis (Pete Davidson) von skrupellosen Kriminellen unter Führung der gerissenen Drahtzieherin Zoe (Keke Palmer) überfallen werden. Als Chaos ausbricht, muss das Duo Gefahren, gegensätzliche Persönlichkeiten und einen sehr schlechten Tag bewältigen, der immer mehr außer Kontrolle gerät.

    Key-Art von The Pickup © Amazon Content Service LLC

    Die guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

    Bislang teilt Eddie Murphy seine Streamingkarriere klar auf: Während bei Netflix durchaus passable Produktionen wie z.B. der vierte Beverly Hills Cop erscheinen, zählen seine beiden Amazon-Titel – Der Prinz aus Zamunda 2 und Candy Cane Lane – zu jenen Fehlgriffen, die der Comedian seit Mitte der 90er in regelmäßigen Abständen abliefert. The Pickup ist zwar kein kompletter Reinfall, bleibt aber dennoch meilenweit hinter den wirklich sehenswerten Werken des einstigen Superstars zurück.

    Nicht denken, glotzen

    Um überhaupt ein wenig Spaß an diesem Actionvehikel zu haben, muss man sein Hirn am Straßenrand liegenlassen – doch das überrascht bei Streaming-Produktionen längst nicht mehr. Die Autoren werfen sämtlichen Anspruch auf Sinn, Logik und Realität zugunsten eines erzwungenen Happy Ends aus dem fahrenden Wagen. Hinzu kommen fadenscheinige Erklärungen, warum unsere Helden – allen Vorteilen zum Trotz – weder Hilfe holen noch die Oberhand gewinnen. Bevölkert wird diese Welt von abgenutzten Schablonen mit Motiven aus der Mottenkiste, die ihre Prinzipien für ein hübsches Lächeln oder eine traurige Geschichte ohne mit der Wimper zu zucken über den Haufen werfen.

    Anfangs fällt dies kaum ins Gewicht – schließlich gelangt man zügig und zielgerichtet zur ersten Actionszene: einem temporeichen Überfall auf einem menschenleeren Highway. Der ist kompetent inszeniert, kreativ umgesetzt und sorgt für minutenlanges Sehvergnügen. Nach einer halben Stunde wird jedoch nicht nur der Geldtransporter ausgebremst. Statt der einfachen Prämisse weiter zu folgen, vollzieht das Drehbuch einen Genrewechsel, um die Zeit bis zur finalen Verfolgungsjagd – die ebenfalls stark inszeniert ist – mit belanglosen Dialogen, mittelmäßigen Gags und einem langweiligen Heist zu strecken. Da nun der Fokus auf der hanebüchenen Handlung liegt und zugleich der Unterhaltungswert sinkt, treten die zahlreichen Schwächen des Drehbuchs umso deutlicher zutage.

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    Alternder Comedian zum Mitreisen gesucht

    So uninspiriert wie das Drehbuch ist auch Murphys Leistung: Er nimmt wortwörtlich auf dem Beifahrersitz Platz, begegnet jeder Bedrohung mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck und überlässt seinen Co-Stars das Steuer. Hin und wieder muss er für eine kurze Actionszene oder einen lockeren Spruch herhalten, doch innerlich scheint er – ganz wie sein Charakter Russ – bereits seinen Ruhestand zu planen, weil er zu alt für den Mist ist. Umgekehrt passt sich die Figur auch ihrem Darsteller an: Nur ein Haufen Scheine entlockt ihr noch das ikonische Lächeln.

    Pete Davidson (Bodies Bodies Bodies) muss für sein Geld mehr schuften und fährt dabei seine übliche Masche als großmäuliger Loser, der sein Potenzial nicht ausnutzt. Er arbeitet – wie sollte es auch anders sein – nur beim Sicherheitsdienst, weil er bei der Polizeiprüfung durchgefallen ist. Sein Humorverständnis spaltet dabei mal wieder die Gemüter. Er ist laut, vulgär, rülpst ungeniert vor seinen Kollegen und lässt als Fahrer auch gerne mal einen fahren. Schleichwerbung betreibt er ähnlich subtil: Während Murphy sein Lob auf ein Apple-Produkt wenigstens in einem Seitenhieb gegen Android-Smartphones verpackt, haut Davidson den Zuschauer:innen einfach zusammenhangslos Fast-Food-Slogans um die Ohren und blickt nach einem Zoom auf ein Markenlogo mit einem grinsenden Daumen-hoch-Gesicht in die Kamera.

    Russel und Travis sind benebelt am Steuer © Amazon Content Service LLC

    Frauenfiguren – auch dabei.

    Keke Palmers (Nope) Zoe ist die komplexeste Figur – was allerdings keine große Leistung ist. Sie muss zwischen Love-Interest und gerissener Drahtzieherin hin- und herwechseln, kann aber keine der Facetten glaubwürdig darstellen. Sie darf weder bedrohlich noch böse sein, weil sie zu jeder Zeit für Pete Davidsons Figur das Objekt der Begierde bleiben muss. Das zwischen ihnen keine Chemie entsteht, ist allerdings nicht ihre Schuld. Zum einen sieht das Drehbuch keine zwischenmenschliche Annäherung vor und zum anderen ist es schwer, glaubhaft erotische Gefühle für eine Figur anzudeuten, die weder Wert auf Körperhygiene noch auf gute Manieren legt.

    Anscheinend hatte man noch einen Gehaltsscheck übrig und baut im letzten Drittel auch Eva Longoria (Desperate Housewives) als Murphys Frau sinnlos in die Handlung ein. Da sie kaum Relevanz hat und stets auf den Rücksitz gedrängt wird, gibt sich ähnlich viel Mühe wie ihr fiktiver Ehemann.

    © Amazon Content Service LLC

    Unser Fazit zu The Pickup

    2.0 Tut nicht weh

    The Pickup reiht sich nahtlos in die Masse belangloser Standard-Streamer ein: austauschbare Figuren, offensichtliche Logiklücken, gedehnte Handlung und bemüht witzige Dialoge – immerhin unterbrochen von zwei sehenswerten Actionsequenzen. Wer eine nette Berieselung ohne viel Anspruch sucht, kann Murphys neuesten Streich guten Gewissens auf die Watchlist setzen – alle anderen lehnen die Lieferung besser ab.

    The Pickup ist ab dem 6.August 2025 auf Amazon Prime Video zu sehen.

    • User Ratings (1 Votes) 1.4
    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

    • Stefan Brüning
      https://www.filmtoast.de/author/stefan-bruning/
      Playdate
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      No Hit Wonder
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      Springsteen: Deliver Me from Nowhere
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