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    Startseite » Thunder Force
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    Thunder Force

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)9. April 2021Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Das Bild zeigt Melissa McCarthy und Octavia Spencer als Superheldinnen-Duo in "Thunder Force". Beide stehen, in ihren Kostümen und in typischer Pose mit den Armen in die Hüften gestemmt, bereit für ihre Mission.
    Melissa McCarthy und Octavia Spencer als Superheldinnen-Duo in "Thunder Force" © Netflix
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    Für den April wartet Netflix mit der Action-Komödie Thunder Force auf und präsentiert uns Melissa McCarthy und Octavia Spencer als Superheldinnen-Duo im Kampf gegen böse Mächte. Ob das ein empfehlenswertes Spielfilm-Highlight ist oder doch nur wieder den üblichen Klamauk à la Melissa McCarthy zu bieten hat, lest ihr hier.

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    Das deutsche Filmplakat von "Thunder Force" zeigt die beiden Hauptdarstellerinnen Octavia Spencer und Melissa McCarthy in ihren Heldinnenkostüm und in typischer Pose mit den Armen in die Hüften gestemmt.
    Das deutsche Filmplakat von „Thunder Force“ © Netflix

    Worum geht es in Thunder Force?

    Die Welt wird von Superschurken, den so genannten Miscreants, terrorisiert. Emily Stanton (Octavia Spencer) ist seit Kindestagen darauf bedacht, diesen das Handwerk zu legen, und tatsächlich es gelingt ihr eines Tages, eine Formel zu entwickeln, um normalen Menschen Superkräfte zu verleihen. Als sie ihre entfremdete Kindheitsfreundin Lydia (Melissa McCarthy) in ihrem Labor besucht, bekommt diese durch ihre Tollpatschigkeit die erste Dosis verabreicht. Mit den neuen und unglaublichen Fähigkeiten ausgestattet, tun sich die beiden zusammen und bilden ein Superhelden-Duo. Als Thunder Force bekämpfen sie gegen die Miscreants und versuchen, ihre Heimatstadt Chicago von den Schurken zu befreien.

    Superhelden-Action-Komödie nach bekanntem Schema

    Thunder Force startet mit dem typischen Aufbau eines Superheldenfilm: Plötzlich gelangt jemand an Superkräfte und möchte damit die Bösewichte bekämpfen. Zuvor werden die Kräfte ausgetestet und trainiert (was natürlich gerne mit Klamauk aufgelockert wird), ehe der erste Einsatz folgt. Dieser verläuft mal mehr und mal weniger ideal, aber in der Regel immer ordentlich genug, um Aufmerksamkeit zu erregen. Die Formel fand schon Verwendung bei den meisten Superhelden-Action-Komödien. Von Meteor Man bis Hancock, aber auch bei den MCU-Origin-Storys, bedient man sich gerne dieser Form der Heldeneinleitung. Da Thunder Force nicht von diesem Konzept abweicht, kann also der geübte Zuschauer von Superheldengeschichten die Handlung im Grunde vorausahnen. Wenn also die Geschichte nichts zeigen kann, was nicht schon hinreichend in vielen Variationen ausgeschlachtet wurde, womit kann Thunder Force dann noch punkten? Naheliegend sind eine optisch ansehnliche Action und gute Gags, um zumindest ein unterhaltsamer Spaß fürs Abendprogramm zu werden.

    Das Bild zeigt, wie Lydia (Melissa McCarthy) in "Thunder Force" ihre Superkräfte erlangt. Auf einem Stuhl sitzend, stechen sie einige Nadeln im Gesicht. Diese Prozedur ist, wie man ihrem Gesichtsausdruck entnehmen kann, sehr schmerzvoll.
    Lydia (Melissa McCarthy) bekommt in „Thunder Force“ Superkräfte verabreicht © Netflix

    Wie steht es mit der Action?

    Optisch sieht Thunder Force gar nicht mal schlecht aus. Die Effekte sind deutlich über den Erwartungen und sehen definitiv wertig aus. Die Kampf-Choreografien sind nicht sonderlich hervorstechend, was gar nicht so schlimm wäre, wenn diese nicht durch plumpe Aktionen gestört werden würden. Die beginnt schon bei der Erforschung der Superkräfte. Hier lässt sich der Film sehr viel Zeit, damit auch beinahe alle Entwicklungsfortschritte mit einem hölzernen Gag aufgezeigt werden können. Und insbesondere hier scheiden sich vermutlich die Geister. Thunder Force ist durchtränkt von einem Humor, der sicherlich nicht jeden ansprechen wird. Viel platter Slapstick und auch teils anstrengende Dialoge bzw. vulgäre Sprache sind an der Tagesordnung. Eben die typische Komödie mit Melissa McCarthy.

    Melissa McCarthy sollte man mögen

    Gerade bei Filmen mit Melissa McCarthy als Hauptdarstellerin kann man sich nie sicher sein, ob der Humor zündet oder eben nicht. Wer diese Art von Humor grundsätzlich mag, der wird seine Freude mit Thunder Force haben. Denn nach Tammy – Voll abgefahren, The Boss, How to Party with Mom und Superintelligence ist der Superheldenfilm die bereits fünfte Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Ben Falcone, der hier das Drehbuch schrieb und Regie führte. Thunder Force unterscheidet sich vom Humor kaum von den genannten Filmtiteln. Wer also von vornherein sagt, dass er mit dem Witz, der mit ihr einhergeht, seine Probleme hat, der sollte mit Vorsicht an den Film rangehen.

    Das Bild zeigt Lydia, die in Thunder Force gegen Pom Klementieff kämpft. Dabei ist McCarthy über Klementieff gebeugt und holt mit der Rechten aus.
    Lydia teilt gegen Pom Klementieff ordentlich aus © Netflix

    Da helfen auch die namenhaften Co-Stars nicht

    Kompagnon Octavia Spencer spielt eine sehr zurückhaltende Figur, was sie gerade aufgrund dessen, dass der Film offenkundig auf die lautstarke Melissa McCarthy zugeschnitten ist, sehr blass erscheinen lässt. Als Ruhepol kommt sie kaum zur Geltung und ist regelrecht austauschbar. Die Chemie zwischen die beiden Darstellerinnen zündet ebenfalls nur wenig, weswegen auch die Freundschaft ihrer Figuren sehr aufgesetzt und eine spärlich einnehmende Wirkung erzielt. Darüber hinaus ist kaum etwas von der gütigen und drolligen Art zu erkennen, die Octavia Spencer so einprägsam in Filmen wie The Help oder Shape of Water – Das Flüstern des Wassers mimte.

    Gleiches gilt für Oscargewinnerin Melissa Leo (Oscar als Beste Nebendarstellerin für The Fighter), die als Ex-CIA Agentin und Leiterin der Forschungseinrichtung keinerlei Relevanz besitzt. Und selbst für das Genre bekannte Darsteller wie Bobby Cannavale (Jumanji: Willkommen im Dschungel) oder Jason Bateman (Game Night) erzielen keine Wirkung beim Zuschauer und sorgen sogar eher für einige zähe Momente. Besonders die ins nichts führenden und unlustigen Dialoge zwischen Bateman und McCarthy sind äußerst nervtötend. Darüber hinaus zeigt Pom Klementieff (Guardians of the Galaxy Vol.2) eine äußerst hölzerne Performance als Superschurkin Laser, die weder bedrohlich noch cool rüberkommt.

    Auf dem Bild ist Pom Klementieff zu sehen, die die Superschurkin Laser spielt in "Thunder Force". In schwarzer Kleidung schaut sie mit boshafter Miene auf ihr Ziel.
    Pom Klementieff spielt Superschurkin Laser © Netflix

    Unser Fazit zu Thunder Force

    Thunder Force hätte gerne mitreißender und auch häufiger kreativ sein dürfen. Optisch wurde hier ordentlich gearbeitet und ein paar ordentliche Action-Szenen kreiert. Jedoch steht der Humor der Kombination Falcone/McCarthy diesen gerne mal im Weg. Da hilft auch eine großartige Darstellerin wie Octavia Spencer nicht, um das Ganze in etwas rumzureißen, das man bedenkenlos jedem empfehlen kann.

    Doch auch wenn sich Thunder Force nur wenig von ähnlichen Titeln absetzen kann: Wer mit dem Humor von Melissa McCarthy-Filmen seinen Spaß hat, der wird auch bei diesem Superheldenfilm vollends auf seine Kosten kommen. Wer von vornherein sagt, dass er mit dem Witz, der mit ihr einhergeht, seine Probleme hat, der sollte mit Vorsicht an den Film rangehen.

    Thunder Force ist ab dem 09.April bei Netflix abrufbar.


    © Netflix

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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