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    Hard:Line Film Festival 2026: Vorbericht

    Tobias Theißvon Tobias Theiß12. April 2026Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Das offizielle Festivalartwork der 2026er Ausgabe! | © Hardline Film Festival 2026
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    Im beschaulichen Regensburg findet vom 16. April bis zum 19. April 2026 bereits das 13. Hard:Line Film Festival statt!

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    Das Festival

    Doch keine Furcht – die Unglückszahl verheißt in der diesjährigen Ausgabe vielmehr Gutes! Denn aufgrund des anhaltenden Erfolgs und der damit einhergehenden wachsenden Zuschauerschaft finden die Filmvorführungen in diesem Jahr nicht nur im Ostentorkino statt, sondern auch in den Kinos im Andreasstadel statt. Dort laufen die Filme zeitlich versetzt und etwas entzerrter in der Zeit vom 17.04. bis 22.04.

    Dadurch graben sich beide Spielstätten jedoch nicht gegenseitig das Wasser ab. Vielmehr dienen die Termine im Andreasstadel als willkommene Ergänzung. Denn dort finden „nur“ klassische Filmvorführungen ohne das Festival-Brimborium statt. Wem also nicht der Sinn nach dichtem Gedränge und Menschenmassen steht, findet dort möglicherweise das für sich angenehmere Ambiente. Für die konkreten Termine schaut auf den weiter unten angehangenen Programmplan.

    Wer hingegen gerade wegen „richtigen“ Festivalfeelings anreist, der kommt am Ostentorkino nicht vorbei, denn nur dort wird es die Q&A-Events geben, dort werden die Filmschaffenden vor Ort sein und dort liegt auch die urige Kinokneipe, in der man sich zwischen den Filmen ein heiß begehrtes Helles ziehen kann – und nicht zuletzt mit Gleichgesinnten im Biergarten frische Luft schnappen und munter über Gesehenes diskutieren kann.

    Das offizielle Festivalartwork der 2026er Ausgabe! | © Hardline Film Festival 2026

    Director’s Spotlight & Rahmenprogramm

    Dieses Jahr als Stargast vor Ort und im Fokus des sogenannten Director’s Spotlight: Der baskische Regisseur und Musiker (Hortzak) Paul Urkijo Alijo. Seine Werke fußen oftmals auf Folklore & Legenden und verknüpfen diese mit realen historischen Gegebenheiten. Aufmerksamkeit konnte er bereits mit seinem Spielfilmdebüt Errementari auf sich ziehen, stand als Produzent doch niemand geringeres als Álex de la Iglesia Pate.

    Neben seinem Debütfilm finden sich zudem noch Irati (Publikumspreis und Auszeichnung für die besten Spezialeffekte in Sitges) und sein neuestes Werk Gaua im Programm des diesjährigen Hard:Line Film Festivals.

    Ebenfalls mit dem Director’s Spotlight einher, geht die Masterclass des jeweiligen Regisseurs. Bei dieser gibt es in einem Zeitraum von etwa einer Stunde ein ausgedehntes Q&A mitsamt detaillierten Einblicken in die Arbeitsweisen des Filmschaffenden und Anekdoten aus dessen Arbeitsalltag.

    Nach langen Stunden im Kinosessel tut Bewegung Not und so kann am Samstag in der Kinokneipe kann Samstagnacht das Tanzbein geschwungen und ordnungsgemäß abgezappelt werden, wenn dort zur DJ Night Wolle Winker & Ugly Butterhand auflegen. Sonntagabend geht es musikalisch weiter, denn ab 18 Uhr findet das Abschlusskonzert statt. Dieses Mal zu Gast: Die Prog-Rock-Band Kali schrammelt im Kinosaal und gibt psychedelisch auf die Ohren. Ebenfalls am finalen Tage verliehen: Die heiß begehrten Preise. Neben dem Publikumsaward für den besten Feature Film („Golden Razor Blade“) und den besten Kurzfilm („Silver Razor Blade“), geht es für 10 der gespielten Kurzfilme um den Méliès D’Argent, welcher für die Endrunde beim Film Festival in Sitges qualifiziert.

    Wer sich durch das offizielle Programmheft blättern möchte, kann dies gerne in digitaler Form tun!

    Das Filmprogramm vom Hard:Line Festival 2026

    Für weiterführende Informationen (Inhalt, Filmtrailer oder auch Tickets) folgt einfach der jeweiligen Verlinkung und ihr landet direkt beim Hard:Line Film Festival!

    Donnerstag, 16.04.2026

    19:00: Virgin of the Quarry Lake (Laura Casabe, Argentinien/Spanien/Mexiko, 2025)

    22:00: Buffet Infinity (Simon Glassmann, Kanada, 2025)

    Freitag, 17.04.2026

    13:00: I Live Here Now (Julie Pacino, USA, 2025)

    15:00: Celestial Body (Henry Han Ming Kho, Deutschland, 2025) | Krampus (Florian Ecker, Deutschland, 2025)

    18:00: Strange Harvest (Stuart Ortiz, USA, 2025)

    20:00: Gaua (Paul Urkijo Alijo, Spanien/USA, 2025)

    22:30: Short & Hoart 1

    Samstag, 18.04.2026

    13:00: Mother of Flies (John Adams/Zelda Adams/Toby Poser, USA, 2025)

    15:00: Irati – Age of God and Monsters (Paul Urkijo Alijo, Spanien/Frankreich, 2022)

    18:00: Bury the Devil (Adam O’Brien, USA/Kanada, 2025)

    20:00: The Flesh Itself (Ian Sbf, Brasilien, 2025)

    22:30: Short & Hoart 2

    Sonntag, 19.04.2026

    13:00: Stinker (Yerden Telemissov, Kasachstan, 2025)

    15:00: Errementari (Paul Urkijo Alijo, Spanien/Frankreich, 2017)

    20:00: Jump Scare (Donnie Hobbie, USA, 2025)

    Programmplan des Hard:Line Film Festival 2025 | © Hard:Line Film Festival
    Tobias Theiß

    Tobi ist bereits gute 7 Jahre an Bord und teilt so fast 20% seiner Lebenszeit mit Filmtoast. Wie es ursprünglich dazu kam ist so simpel wie naheliegend. Tobi hatte unregelmäßig auf Seiten wie Schnittberichte Reviews zu Filmen verfasst und kam über diverse facebooksche Filmgruppen und –diskussionen in Berührung mit dem damaligen Team von Filmtoast (die Älteren erinnern sich: noch unter dem Namen Movicfreakz) und wurde daraufhin Teil dessen.
    Thematisch ist er aufgeschlossen, seine feste Heimat hat er jedoch im Horrorfilm gefunden, da für ihn kein anderes Genre solch eine breite Variation an Themen und Spielarten zulässt. Kontroverser Ekelschocker, verstörender Psychothriller oder Elevated Horror – fast alles ist gern gesehen, auch wenn er zugeben muss, dass er einen Sweet Spot für blutrünstig erzählte Geschichten besitzt.
    Tobi geht zum Lachen jedoch nicht (nur) in den blutverschmierten Keller, sein Herz schlägt unter anderem bei Helge Schneider, dänischem schwarzen Humor oder den Disyneyfilmen seiner Kindheit höher.
    Kinogänge vollzieht er am liebsten im städtischen Programmkino, zum Leidwesen seiner filmisch weniger affinen Freunde, meidet er große Kinoketten wie der Teufel das Weihwasser. Am liebsten geht er seiner Filmleidenschaft jedoch in den eigenen vier Wänden nach, um den viel zitierten Pile of Shame seiner physischen Filmsammlung abzuarbeiten.
    Tobi lebt in Sachsen-Anhalt, ist beruflich in einer stationären außerklinischen Intensivpflege verankert und hat mit der Begeisterung zum Film und dem Schreiben darüber den für sich perfekten Ausgleich zum oftmals stressigen Arbeitsalltag gefunden.

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