Close Menu
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    • Startseite
    • Kritiken
      • Filme
      • Serien
    • Features
    • News
    • Über uns
      • Wer sind wir?
      • Unsere Autor*innen
      • Filmtoast auf Social Media
      • Werde Teil des Teams
      • Finanzielle Unterstützung
    Filmtoast.de – Filmkritiken mit Biss
    Startseite » Agatha Christie’s Seven Dials
    Serien

    Agatha Christie’s Seven Dials

    Jan Wernervon Jan Werner15. Januar 2026Keine Kommentare3 min Lesezeit
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Reddit LinkedIn Copy Link
    © Netflix
    Share
    Facebook WhatsApp Twitter Pinterest Email Telegram Copy Link

    Agatha Christie’s Seven Dials ist eine weitere Serie, die auf der Whodunnit-Welle surfen will. Ist das Netflix-Original eine Bereicherung im umkämpften Genre?

    Darum geht’s in Agatha Christie’s Seven Dials

    England im Jahr 1925 – auf einer rauschenden Party in einem Landhaus geht ein Streich fürchterlich, um nicht zu sagen mörderisch, schief. Jetzt liegt es an der ungewöhnlichsten aller Spürnasen – der vor Neugierde sprudelnden Lady Eileen ‚Bundle‘ Brent – den gruseligen Fall zu lösen. Dieser wird ihr Leben für immer verändern und das Geheimnis des Landhauses ans Licht bringen.

    Martin Freeman © Netflix

    Sehr klassisch,

    Agatha Christie ist ja quasi die Mutter des Whodunnit-Krimis und entsprechend „alt“ ist auch die Vorlage von Seven Dials – und sie wurde bereits einmal verfilmt. Während man jedoch zig Verfilmungen in den unzähligen Verfilmungen von Miss Marple- und Hercules-Poirot-Romanen quasi immer moderner wurde, hat man nun hier das Gefühl, dass Chris Chipnall die 1929 erschienen Krimivorlage entgegen dem Trend angenehm klassisch interpretiert und adaptiert. Damit erinnert das dreifolgige Format dann in der Tat viel mehr an die Amazon Prime-Serie Maria und ihre Mörder oder den bodenständigen Film See How They Run als an die Kenneth Branagh-Poirots oder gar Knives Out.

    … aber damit schon wieder angenehm entgegen dem Strom

    Und auch in Sachen Zielpublikum ist diese Serie wohl eher an Krimi-Einsteiger oder an Familien beim gemeinsamen Krimiabend adressiert, denn auch wenn es durchaus mal rasant wird, brutal oder audiovisuell ausufernd wird es zu keiner Zeit. Damit erinnert Agatha Christie’s Seven Dials in Teilen dann mit der jungen, leicht aufmüpfigen Protagonistin an die Enola Holmes-Filme von Netflix, wobei Mia McKenna-Bruce alles in allem einen unverbrauchteren, nicht so anstrengenden Eindruck hinterlässt als Eileen „Bundle“ Brent als ihre „Kollegin“ Millie Bobby-Brown als freche Schwester von Sherlock.

    Die aus How to have Sex bekannte Jungschauspielerin funktioniert hier als Hauptfigur überaus gut und avanciert binnen der ersten Momente direkt zu einer angenehmen Sympathieträgerin – vor allem aber auch einer glaubhaften smarten Detektivin. Spannenderweise spielt Helena Bonham-Carter hier wie auch in Enola Holmes eine Mutterrolle, die sie jeweils ziemlich ähnlich auf ihre changierende, aber unnachahmliche Art und Weise anlegt.

    Dann kommen noch ein paar weitere namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler hinzu, die dem ganzen mit ihrer Anwesenheit zwar Gewicht verleihen, aber hinter den im Zentrum stehenden Jungschauspielerinnen und – schauspielern auch angenehm aus dem Rampenlicht treten, wenn es an der Zeit dafür ist. Ob Cory McIchreest, Edward Bluemel oder Nabhaan Rizwan – ihnen gehören die wichtigen Momente, die sich durchaus ins Gedächtnis brennen. Ein Martin Freeman glänzt zwar durch seine mal wieder spleenige Rolle in seinen Szenen, aber ist auf keinen Fall ein Scene Steeler – zum Glück.

    Helena Bonham-Carter © Netflix

    Spannend und hochwertig

    Auch diejenigen, die die Vorlage nicht kennen, haben vielleicht schon früh eine Ahnung, wohin es am Ende hinauslaufen wird, weil man schlicht die Mechanismen solcher Geschichten heute kaum noch komplett neu erfinden kann. Aber umso höher muss man Seven Dials anrechnen, dass dennoch die Spannung bis zum Ende hält und immer wieder Momente gelungen sind, bei denen einem kurz der Atem stocken kann.

    Die große Verschwörung im Hintergrund ist dann jedoch etwas überladen und hanebüchen, aber passt ebenfalls gut in die kleine Welt, die hier aufgezogen wird. Alles in allen hinterlassen diese drei Folgen nämlich schlicht einen stimmigen Gesamteindruck, eben weil man hier mal nicht versucht, mit Biegen und Brechen Plot-Purzelbäume zu schlagen, sondern sich schlicht auf die solide Grundlage und die charismatische Spürnase verlassen kann.

    © Netflix

    Unser Fazit zu Agatha Christie's Seven Dials

    3.5 Sehenswert

    Bodenständig, emotional und gut geschrieben ist Agatha Christie's Seven Dials das Kontrastprogramm im Whodunnit-Segment für diejenigen, denen Enola Holmes zu hektisch, Kenneth Branagh's Poirot zu überkandidelt und so etwas wie Pokerface im falschen Jahrhundert angesiedelt ist. Von Mia McKenna-Bruce darf man in dieser Rolle gern mehr zeigen!

    • User Ratings (0 Votes) 0
    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

    • Jan Werner
      How to get to Heaven from Belfast
    • Jan Werner
      Is This Thing On?
    • Jan Werner
      Alex Cross – Staffel 2
    • Jan Werner
      Marty Supreme
    Vorheriger BeitragPONIES
    Nächster Beitrag The Rip

    Weitere Beiträge

    3.5

    How to get to Heaven from Belfast

    von Jan Werner
    4.0

    Alex Cross – Staffel 2

    von Jan Werner
    3.0

    Salvador

    von Jan Werner
    3.5

    Unfamiliar

    von Jan Werner
    3.5

    Wonder Man

    von Jan Werner
    2.5

    The Beauty

    von Jan Werner
    Kommentar hinzufügen
    Hinterlasse einen Kommentar Cancel Reply

    Neueste Beiträge

    Wuthering Heights – Sturmhöhe

    12. Februar 2026

    How to get to Heaven from Belfast

    12. Februar 2026

    Is This Thing On?

    11. Februar 2026

    Crime 101

    11. Februar 2026
    We are social
    • Facebook
    • Instagram
    Über uns
    Über uns

    Filmkritiken, Serien-Reviews und Streaming-Tipps. Wir bieten Einblicke, aktuelle Besprechungen und ehrliche Meinungen zu allem, was auf Leinwand oder Bildschirm läuft. Einfach, direkt und ohne Hype.

    Links
    • Über uns
    • Filme
    • Serien
    • Features
    • News
    Facebook Instagram
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum
    © 2026 Filmtoast.de

    Suchbegriff eingeben, um zu starten. Tippe X, um die Suche zu schließen.