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    Before

    Jan Wernervon Jan Werner25. Oktober 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Before ist eine neue Show bei  Apple TV+ in der Comedian Billy Crystal in einem für ihn ungewohnten Genre ausprobieren darf. Kann der Witzbold auch Mystery und Psychothriller?

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    Before – Die Story

    Kinderpsychiater Eli (Billy Crystal) trifft, nachdem er kürzlich seine Frau Lynn verloren hat, einen unruhigen kleinen Jungen, Noah, der eine eindringliche Verbindung zu Elis Vergangenheit zu haben scheint. Als Eli versucht, Noah zu helfen, vertieft sich ihre mysteriöse Bindung.

    Komiker Billy Crystal in Psycho-Thriller – gute Idee?

    Wir kennen ihn aus vielen Komödien und seine Stimme als Mike in Die Monster AG ist ebenfalls gut im Ohr. Nun aber geht es für Billy Crystal in ungewohntes Terrain und das mit reichlich Verzögerung, denn eigentlich sollte Before längst bei Apple TV+ gelaufen sein; nur die Streiks in Hollywood haben die Arbeiten und damit auch den Start bis zu diesem Oktober verschieben lassen.

    Jetzt starten also die zehn Folgen im Wochenrhythmus und buhlen im „Schocktober“ um die Gunst der Fans von düsteren Stoffen. Verlockend ist für den ein oder anderen sicherlich, dass hier die Folgenlänge mit maximal 40 Minuten überschaubar ist. Und diese knackige Laufzeit kommt dem Format auch wirklich entgegen, denn auch bei Before schleicht sich immer wieder die Vermutung ein, eigentlich einen Stoff zu sehen, der ebenso als kompakter Film funktioniert hätte. Ja, es gibt fast am Ende jeder Folge einen Cliffhanger, der die Neugier aufrecht hält, wissen zu wollen, wie es weitergeht. Aber da es hier fast schon inflationär zum Einsatz kommt, wirkt dies fast wie ein Gimmick, denn nur selten sind die Auflösungen im Nachhinein das Aufhebens wert.

    Das liegt aber wirklich nicht an Billy Crystal, der erstaunlich gut die Komiker-Klamotte im Schrank lassen und die ernste Miene zum Dauerzustand machen kann. Und das liegt auch nicht am Rest des durchaus namhaften Cast, denn alle Beteiligten sind engagiert bei der Sache und überzeugen insbesondere in Szenen, in denen es ein Drahtseilakt ist, durch nicht authentische Emotionen komplett zu offenbaren, dass sich auch die Darstellenden darüber bewusst waren, was für ein Quatsch hier doch zusammenkonstruiert – viel schlimmer aber auch zusammengeklaut wurde.

    Stimmung: ja, …

    Die Story per se ist nämlich hier das Problem, gegen das das Produktionsdesign und die Riege um Crystal noch so gut anspielen können. Man kann mit Before wirklich Spaß haben, wenn man ein Faible für diese Art von leicht übernatürlich angehauchtem Psychothriller mit Mystery-Momenten hat. Aber wenn man schon einiges aus diesem Bereich gesehen hat, dann lässt einen nahezu jede als Twist verkaufte Handlungsentwicklung kalt. So läuten bei halbwegs wachen Zuschauenden direkt beim Setting in einer psychiatrischen Anstalt sämtliche Alarmglocken, dass möglicherweise auch mit dem Personal etwas nicht stimmen könnte. 

    Nun ja, aber das bringt fast schon die Genre-Verortung mit sich, denn hier muss immer wieder austariert werden, etwas zu erzählen, was so verrückt ist, dass noch niemand darauf gekommen ist, es zu erzählen, und was gleichzeitig nicht so verrückt ist, dass man von Beginn an nur die Augen über die Story verdreht. Zweiteres trifft zum Glück auf die Serie nicht zu. Aber ersteres eben auch nur mit vielen zugedrückten Augen, da man immer wieder Versatzstücke wahrnimmt und sich dann selbst den Fortgang schon ausmalen kann, bevor die Serie das Offensichtliche als Enthüllung präsentiert. Was hier nun im Detail gemeint ist, wäre natürlich ein riesiger Spoiler, aber ich möchte die Andeutung mit der Warnung verknüpfen, weder zu viel Innovation zu erwarten, noch einzuschalten, sollte man ein alter „Mystery-Thriller-Hase“ sein.

    … Neuheiten: nein

    Positiv hervorheben möchte ich trotzdem nochmals das Look and Feel der Produktion, denn hier merkt man doch, dass sehr fähige Leute am Werk waren, die genau wissen, wie man mit Lichteinsatz, Schnitten und Perspektiven spielt und das Maximale an Effekt herauskitzelt. Auch die Maske ist stark und ebenso zu loben sind die jungen Darstellenden im Ensemble. Insbesondere der kleine Noah-Darsteller Jacobi Jupe (Bruder von Noah Jupe, unter anderem aus A Quiet Place) ist einer dieser Psycho-Kids-Schauspieler, dem man die Manie wirklich abkauft und vor dem man durchaus Angst in speziellen Momenten haben kann.

    Alles aber, was an Offenbarung rund um dessen Verbindung mit Elis Schicksal erzählt wird, verfehlt lange Zeit den Paukenschlag-Effekt, den die Schreiber wohl intendiert haben. Glücklicherweise zieht das Tempo aber gegen Ende nochmal an, sodass man trotz aller Vorhersehbarkeit – und sei es nur für die eigene Bestätigung – bis zum Ende dann dranbleibt, weil die Atmosphäre doch ziemlich gut aufgebaut und gehalten wird.

    Eli und Noah © Apple TV+

    © Apple TV+

    Unser Fazit zu Before

    3.0 Okay

    Zehn Folgen "Miträtseln für Einsteiger" bietet Before auf jeden Fall. Der Pay-Off am Ende ist auch zufriedenstellend und damit ist die Miniserie alles andere als Zeitverschwendung. Emotional stark, inhaltlich mit wenig Innovationskraft gesegnet, sorgt tatsächlich Billy Crystal als Zünglein an der Waage dafür, dass es am Ende eine versöhnliche und überdurchschnittliche Bewertung für eine erneut qualitativ gehobene Produktion bei Apple TV+ gibt.

    Before streamt bei Apple TV+!

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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