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    Startseite » Hazbin Hotel – Staffel 1
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    Hazbin Hotel – Staffel 1

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic7. Februar 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Vox
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    A24 setzt seinen Erfolgskurs im Seriengeschäft fort! In Hazbin Hotel bringt Charlie Morningstar, die Tochter Luzifers, Himmel und Hölle in Aufruhr. Gelangt dem Studio mit dieser animierten Musicalserie ein dämonischer Spaß?

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    Key-Art der neuen Animationsserie © Amazon MGM Studios

    Hazbin Hotel – Die Handlung

    Die Serie begleitet Charlie Morningstar (Erika Henningsen), die Prinzessin der Hölle, auf ihrer Mission, einen vermeintlich unmöglichen Traum zu verwirklichen: die Eröffnung eines Hotels namens „Hazbin Hotel“, das darauf abzielt, Sünder zu rehabilitieren. Inmitten einer jährlichen Säuberung, bei der Engel unter der Führung von Adam (Alex Brightman) aus dem Himmel herabsteigen, um Dämonen zu töten, sieht Charlie die Notwendigkeit einer friedlicheren Lösung für das Problem der Überbevölkerung in der Hölle. Ihr Ziel ist es, dass ihre Kunden als erlöste Seelen das Hotel verlassen und Einlass in den Himmel finden.

    Mithilfe ihrer engagierten Managerin und Freundin Vaggie (Stephanie Beatriz) sowie ihrem widerwilligen ersten Kunden, dem Pornodarsteller Angel Dust (Blake Roman), ist Charlie fest entschlossen, ihren Traum zu realisieren. Doch als ihr Vorschlag in einer Live-Fernsehsendung schiefgeht, zieht er die Aufmerksamkeit des mächtigen „Radio-Dämons“ Alastor (Amir Talai) auf sich. Obwohl er Charlies Glauben an die Erlösung belächelt, bietet Alastor seine Hilfe an, um das Hotel nach seinen eigenen Vorstellungen zu betreiben.

    Ein höllisch spaßiges Musical

    Im Himmel und in der Hölle geht es lautstark zu. Hazbin Hotel präsentiert in seinen acht Episoden ein musikalisches Feuerwerk. Jede Folge wartet mit ein bis zwei Songs auf, begleitet von animierten Tanzchoreografien. Die stilvoll umgesetzten Bewegungen und die stimmliche Überzeugungskraft der Sprecher:innen, insbesondere Erika Henningsen als Charlie, verwandeln Hits wie Hell Is Forever, Poison oder More Than Anything in potenzielle Ohrwürmer für Soundtrack-Playlists auf Spotify (oder natürlich jedem beliebigen anderen Streaming-Anbieter). Allerdings ist die Qualität der Songs nicht durchweg auf einem hohen Niveau. Einige Nummern wirken wie austauschbare Popsongs. Die Show versucht an manchen Stellen zu sehr, dem Zeitgeist zu folgen, anstatt einen eigenen, durchgängigen Stil zu etablieren. Hier wäre weniger manchmal mehr. Trotzdem tragen die musikalischen Einlagen dazu bei, dass die Episodenlaufzeit von 25 Minuten noch schneller vergeht als ohnehin schon.

    Extrem erinnerungswürdige Figuren

    Die herausragende Stärke von Hazbin Hotel liegt jedoch in der Charakterzeichnung: Jede Figur hat ein einzigartiges Design und reichlich Charakteristika, um sich in der begrenzten Laufzeit entsprechend zu entfalten. Allen voran steht Charlie Morningstar, die nicht nur versucht, die Säuberung der Hölle zu verhindern, sondern auch die moralischen Gesetze beider Welten in Frage stellt. Ebenso wird die Frage aufgeworfen, welche Kriterien erfüllt sein müssen, um als Engel im Himmel existieren zu dürfen.

    Aus der Sicht von Anführer Adam scheint dies nicht eindeutig zu sein. Adam, basierend auf der biblischen Figur und Herrscher der Engel, ist eine der unterhaltsamsten Figuren der Serie. Als Prototyp eines Alphamannes ist er umtriebig, laut, obszön und scheut nicht davor zurück, einen Genozid an den Bewohnern der Hölle anzudrohen. Jeder Satz aus seinem Mund ist profan, unterhaltsam und lädt zum Kopfschütteln ein. Seine Vorliebe für Rippchen, schafft besonders humorvolle Momente. Er ist der perfekte Antagonist. Auch andere Nebenfiguren glänzen, wie zum Beispiel Angel Dust mit seiner Hintergrundgeschichte, warum er ein Dämon/Pornodarsteller wurde und wie sein ständige Trieb ihn innerlich zermürbt. Ebenso ist Alastor, der Radio-Dämon, eine faszinierende Erscheinung: Sein gruseliges Aussehen verleiht ihm Faszination und Furcht.

    Hazbin Hotel © Amazon MGM Studios

    Ein Tempo aus der Hölle

    Hazbin Hotel leidet zunehmend unter dem schnellen Tempo. Mit der ohnehin kurzen Laufzeit gibt es nur sehr wenig Raum zum Atmen. Konflikte zwischen den Figuren und Handlungsschwerpunkte werden überhastet aufgelöst. Potenzial für eine vertiefte Entwicklung bleibt liegen. Dies beeinträchtigt die Gesamtqualität, Einzelmomente funktionieren besser als das Gesamtbild. Besonders im Hinblick auf den wöchentlichen Veröffentlichungsrhythmus erweist sich dies als schwerwiegender Fehler.

    Unser Fazit zu Hazbin Hotel

    Insgesamt überzeugt das Höllenhotel durch faszinierende Charaktere, unvergessliche Musikstücke und eine gnadenlose Mischung aus Humor, Sex und Gewalt. Die hohe Alterseinstufung ist dabei gerechtfertigt, denn im Animations-Bereich gibt es nur wenige Serien, die in einer ähnlichen Sphäre agieren. Die expliziten Beschimpfungen und sexuellen Inhalte erinnern an Produktionen wie Drawn Together oder Die Legende von Vox Machina. Hazbin Hotel ist definitiv nicht für ein junges und zartbesaitetes Publikum geeignet. A24 geht aufs Ganze und schreckt vor nichts zurück. Leider schwankt die Qualität der einzelnen Episoden, was im wöchentlichen Rhythmus schmerzhaft sein kann. Zudem sind acht Episoden zu wenig, um der Fülle an Handlung und Charakteren gerecht zu werden. Dennoch lohnt sich ein Blick in alle Folgen der ersten Staffel, und die Fehler aus Staffel 1 lassen sich in einer neuen Staffel sicherlich problemlos beheben.

    Alle Folgen sind inzwischen bei Prime Video zum Streamen hochgeladen worden.


    © Amazon MGM Studios

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