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    Startseite » Geistervilla
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    Geistervilla

    Sascha Grethmannvon Sascha Grethmann25. Juli 2023Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Chase Dillon als Travis, Rosario Dawson als Gabbie, LaKeith Stanfield als Ben, Owen Wilson als Vater Kent und Tiffany Haddish als Harriet in Geistervilla
    Sie können ihren Augen nicht trauen © 2023 Disney
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    Mit Geistervilla versucht Disney erneut einen familienfreundlichen Gruselfilm auf die großen Leinwände zu bringen. Ob der im Genre erprobte Regisseur Justin Simien hier eine Geistergeschichte für Jung und Alt gezaubert hat, erfahrt ihr in der Besprechung!

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    Das offizielle Plakat zu Geistervilla
    Das offizielle Plakat zu Geistervilla © 2023 Disney

    Die Handlung von Geistervilla

    Nachdem Gabbie (Rosario Dawson) mit ihrem Sohn Travis (Chase W. Dillon) in ihrer neu erworbenen Villa von Geistern heimgesucht werden, suchen sie sich Hilfe und finden sie in Person von Ben (LaKeith Stanfied). Der hat nämlich eine Kamera gebaut, mit der sich Geister fotografieren lassen. Das sind die Beweise, die gebraucht werden, damit Priester Kent (Owen Wilson) einen Exorzismus durchführen darf. Anfangs ist der ehemalige Wissenschaftler nur auf schnelles Geld aus, doch als er die Villa erst einmal betreten hat, wird er ebenfalls von Geistern heimgesucht. Zusammen mit Gabbie, Travis, Kent und zwei weiteren Gefangenen der Villa, beschließt Ben, der Sache auf den Grund zu gehen, und stößt dabei auf ein uraltes Geheimnis, welches in der Villa lauert…

    Chase Dillon als Travis, Rosario Dawson als Gabbie, LaKeith Stanfield als Ben, Owen Wilson als Vater Kent und Tiffany Haddish als Harriet in Geistervilla
    Sie können ihren Augen nicht trauen © 2023 Disney

    Großartiger Cast

    Die Besetzung von Geistervilla kann sich durchaus sehen lassen. Neben Rosario Dawson (Death Proof, Trance), LaKeith Stanfield (Judas and the Black Messiah, Get Out) und Owen Wilson (Zoolander, Shanghai Noon) spukt es noch bei Tiffany Haddish (Massive Talent), die ein temperamentvolles Medium darstellt. Außerdem sind Danny DeVito (It’s Always Sunny in Philadelphia, Batman Returns) als Geisterforscher und Horror-Ikone Jamie Lee Curtis (Halloween, Knives Out) als Kopf in einer Glaskugel mit dabei. Das Ensemble vereint eine hervorragende Chemie und legt den ganzen Film über eine spürbare Spielfreude an den Tag.

    Besonders Owen Wilson beweist ein enorm gutes Timing bei seinen Gags und lockert die angespannten Situationen immer wieder auf. Jamie Lee Curtis agiert gewohnt gut, hat aber vergleichsweise wenig Screentime. Ebenso wie Danny DeVito, dessen Figur zwar in der Gruppe funktioniert, allerdings etwas erzwungen wirkt. Rosario Dawson und LaKeith Stanfield liefern durchweg gute Leistungen ab, die sie den Film auch in den Szenen ohne die anderen Figuren tragen lassen. Winona Ryder (Stranger Things, Beetlejuice) und Jared Leto (Morbius, Requiem for a Dream) finden zwar statt, werden allerdings durch den Einsatz von CGI völlig unkenntlich gemacht.

    Jamie Lee Curtis als Madame Leota in Geistervilla
    Manchmal hilft es nur, die Toten um Rat zu fragen © 2023 Disney

    Der wahre Horror

    Ähnlich wie andere aktuelle Live-Action Disneyfilme hat Geistervilla einen furchteinflößenden digitalen Look. Obwohl vieles mit Make-Up und geschicktem Einsatz von visuellen Effekten gelöst wurde, kommt man leider nicht drum herum, das generelle Aussehen des Films anzusprechen. Gerade in der zweiten Hälfte der Geschichte geht vieles in einem Matsch aus CGI und anderen digitalen Effekten unter, was dazu führt, dass z.B. Jared Leto gefühlt nur eine Sprechrolle seiner Figur ist. Da hätte man durchaus mit anderen Mitteln arbeiten können. Zumindest was das angeht, hat Die Geistervilla von 2003 deutlich charmanter vorgelegt.

    Was der Film durch seinen Look einbüßt, macht er mit seiner Familienfreundlichkeit wieder wett. Auch, wenn Geistervilla in manchen Szenen durchaus gruselig und spannend ist, weiß er immer genau, wann die Sequenz wieder aufgelockert werden muss. Das führt zu einem angenehmen Tempo und einem guten Gleichgewicht zwischen Handlung und Grusel. So lässt der Film sich problemlos mit Jung und Alt gemeinsam gucken. Besonders die Szenen, in denen die Geisterkamera zum Einsatz kommt, transportieren eine besondere Spannung. Generell sind aber nicht nur die Apparate, sondern auch die typischen Gruselklischees von Geisterhäusern angenehm über den Film verteilt. Gemälde schauen einem hinterher? Ja, klar! Die Ritterrüstung scheint einen zu verfolgen? Aber sicher! Eine Geheime Tür hinter einem Bücherregal? Wer weiß? Das ist zwar nicht gerade innovativ, funktioniert in dem Kontext aber ausgezeichnet.

    Alte Idee, neuer Ansatz

    Geistervilla ist nicht der erste Film, der auf dem namensgebenden Fahrgeschäft aus den Disney Themenparks basiert. Bereits 2003 hat Stuart Little Regisseur Rob Minkoff mit Die Geistervilla (ot: The Haunted Mansion), mit Eddie Murphy in Hauptrolle, diese Attraktion auf der Leinwand verewigt. Zwanzig Jahre später folgt also hiermit die Neuverfilmung. Geistervilla ist dennoch kein echtes Remake von Minkoffs Film, sondern versteht sich eher als Reboot der Geschichte, die in den Disneyparks erzählt wird. Und dabei kommen die Verweise und Zitate zur realen Attraktion auch nicht zu kurz. Seien es sich bewegende Stühle, die an die an die Wagons der echten Geisterbahn erinnern, oder die berühmte leuchtende Glaskugel. Regisseur Justin Simien hat für ordentlich Fanservice gesorgt. Simien konnte 2020 bereits mit seiner POC-Horror-Comedy Bad Hair überzeugen und zeigt erneut, wie gut er seichten Horror mit Comedy vermischen kann.

    Verfilmung von Fahrgeschäft-Attraktionen haben bei Disney mittlerweile sowas wie Tradition: Erst 2021 landete Jungle Cruise mit Dwayne Johnson und Emily Blunt auf den hauseigenen Streamingdienst. Der bekannteste Film nach einer Disney Themenfahrt ist aber wohl Fluch der Karibik mitsamt seinen Nachfolgern. Andere Beispiele wären Im Jenseits sind noch Zimmer frei und A World Beyond.

    Rosario Dawson als Gabbie und Chase Dillon als Travis in Geistervilla
    Eine Mutter wird ihre Kinder immer schützen © 2023 Disney

    Unser Fazit zu Geistervilla

    Geistervilla ist ein sehr charmanter und angenehmer Gruselfilm, der durchaus seine Höhen und Tiefen hat. Einen besonders großen Pluspunkt gibt es für den fantastischen Cast, der durchweg mit seinem Flair und einer sichtbaren Spielfreude überzeugen kann. Der Grusel ist dabei auf einem Niveau, welches stellenweise durchaus spannend ist, jüngere Zuschauer aber niemals überstrapaziert. Der Film ist in erster Linie ein Familienfilm. Bei einer Laufzeit von 123 Minuten hat er, besonders in diesem Kontext, aber durchaus ein paar Längen und hätte noch ein wenig kürzer ausfallen können. Aber genau wie der furchtbar digitale Look des Films ist das kein Beinbruch. Geistervilla überzeugt mit seiner Leichtigkeit und bietet im Sommer eine willkommene Abwechslung zu den großen Blockbustern.

    Geistervilla startet am 27.07.2023 in den deutschen Kinos!


    © 2023 Disney

    Sascha Grethmann

    Sascha ist seit 2020 Autor bei Filmtoast und interessiert sich für ein breites Spektrum an Pop-Kultur. Zu Hause fühlt er sich besonders irgendwo bei Horror, Action,Thrillern, Animationsfilmen und Musicals.

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