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    Startseite » The Terminal List: Dark Wolf
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    The Terminal List: Dark Wolf

    Jan Wernervon Jan Werner26. August 2025Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Shiraz Tzarfarti (Tal Varon) © Amazon MGM Studios
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    Das Warten auf die Fortsetzung von The Terminal List wird mit einem Prequel erträglicher gemacht. Lohnt sich der Einblick in die Vorgeschichte der Taylor Kitsch-Figur in The Terminal List: Dark Wolf?

    Key-Art des Spin-Offs © Amazon MGM Studios

    Darum geht’s in The Terminal List: Dark Wolf

    The Terminal List: Dark Wolf erzählt wie Ben Edwards (Taylor Kitsch) vom Navy SEAL zum CIA-Spezialisten für paramilitärische Einsätze wurde, wie wir ihn in The Terminal List kennenlernen durften. Dabei geht es in diesem Militärdrama insbesondere auch um die dunklen Seiten des Kriegsgeschäfts – und die Opfer, die man als Beteiligter bringen muss.

    Disclaimer: Review basiert auf den ersten drei Folgen, die Amazon uns dankenswerterweise vorab zur Verfügung gestellt hat.

    Chris Pratt rückt in die zweite Reihe

    Reden nicht große drumherum: Ein Großteil der Zuschauerschaft von The Terminal List wird damals durch das Star-Appeal von Chris „Starlord“ Pratt angelockt worden sein. Zur Hochphase seiner Popularität in den beiden Franchises MCU und Jurassic World hat der Schwarzenegger-Schwiegersohn vor ein paar versucht, sich breiter aufzustellen und vor allem mehr in Richtung Erwachsenenunterhaltung zu probieren. In kurzem Abstand kamen dann 2021/22 zwei Prime-Exclusives mit Pratt: Erst der äußerst erfolgreiche Scifi-Kracher The Tomorrow War und dann eben die brutale Militär-Actionserie, bei der damals schon Taylor Kitsch als Ex-Partner des Protagonisten eingeführt wurde. Schnell waren zweite Staffel und Spin-Off bestellt, doch es hat nun doch etwas gedauert, bis The Terminal List: Dark Wolf veröffentlicht werden konnte.

    Ganz auf Pratt verzichten muss man indes hier nun zwar nicht – es ist ähnlich wie zuletzt beim Bosch-Spin-Off Ballard, wo der große Star ab und an noch mal auftaucht -, aber diese Serie ist eindeutig die Show über Ben Edwards – und damit eine weitere Chance für Taylor Kitsch endlich mal ein Format zu tragen. Meiner Meinung nach ist Kitsch nämlich einer der unterschätztesten Namen in Hollywood: Angefangen mit seinem Durchbruch in Friday Night Lights hat er in etlichen Franchise-Titeln mitgewirkt, einige Topjobs in der zweiten Reihe bekleidet und zuletzt auch in American Primeval unter Beweis gestellt, dass er durchaus Lead-Potenzial hat. Ein Stück weit hat man den Eindruck, dass ihm die beiden Scharten in der Vita, namentlich Gambit in X-Men: Origins: Wolverine und die Titelrolle in John Carter, bis heute nachhängen – doch langsam scheint er das abgelegt zu haben. Zum Glück.

    AC/DC, natürlich AC/DC

    Es gibt etliche Klischeefallen, in die man tappen kann, wenn man eine Serie oder einen Film im Militär-Kontext macht. Eine davon ist die Musikauswahl: Gibt es einen formelhafter verwendeten Track als „Hell’s Bells“ von AC/DC, um eine Situation in einem militärischen Lager in Nahost zu untermalen? Wenn das aber die einzige Falle ist, in die The Terminal List: Dark Wolf tritt: geschenkt. Zugegeben war schon die Originalserie durchzogen von Tom Clancy-refenzierenden Militär-Porno-Momenten, Kritiker würden sagen: nahe der Gewaltverherrlichung. Es ist immer ein Ritt auf der Rasierklinge, Gewalt nur um des Effekts Willen so drastisch-grafisch abzubilden oder eben um die Zuschauerschaft an die harte Realität zu erinnern. Chris Pratt’s James Reese hat diese Schwelle mehr ein einmal überschritten, weshalb die erste Staffel damals im Vergleich zu anderen ähnlich gelagerten Action-Serien vor Kriegshintergrund einen faden Beigeschmack hinterließ.

    Mehr Emotionen, weniger Ballerei

    Gleichzeitig war aber dort schon die Kitsch-Figur der emotionale Ausgleich in einigen Szenen, der das Format letztlich noch von schlimmeren Einordnungen bewahren konnte. Und auch wenn es auch im Spin-Off nun wieder Brutalität und auch Kampf-Action gibt, ist der emotional-dramatische Anteil der Geschichte doch wesentlich vordergründiger. Damit räumt man einerseits direkt den Gewalt-Porno-Vorwurf ab und andererseits gibt man so natürlich dem Cast – allen voran Kitsch – mehr Spielraum, um darstellerisch zu performen. Diese Chance ergreift der starke Cast tatsächlich beim Schopfe. So glänzt hier wirklich – endlich möchte man sagen – Taylor Kitsch mal als mehrdimensionaler, nahbarer Anker, wobei man sich sogar schnell dabei ertappt fühlen wird, mit der Frage, warum eigentlich Chris Pratt die große Bühne in der Hauptserie zuteil werden durfte, stinkt er doch im schauspielerischen Vergleich mit Kitsch komplett ab!

    Das Nahost-Setting zu Beginn der Serie legt natürlich etliche Flanken für Vergleiche frei. Durchaus kann der Auftakt von The Terminal List hier als eine der besseren Geschichte vor dem Hintergrund des dortigen Konflikts der letzten Jahre gezählt werden. In einem weiteren besonderen Beitrag, Der Pakt von Guy Ritchie, war übrigens Dar Salim, der hier nun auch an Bord ist, ebenfalls zu sehen. In beiden Formaten gelingt es dem Dänen, mit seiner raumeinnehmenden Aura auch in kurzen Szenen Akzente zu setzen. Auch Umbrella-Academy–Star Tom Hopper und Thor-Bruder Luke Hemsworth wissen zu überzeugen. Insgesamt glänzt hier die militärische Truppe als Einheit und die Serie ist deutlich weniger One-Man-Show als die Hauptshow oder so etwas wie Michael Bays 12 Strong mit dem anderen Hemsworth-Bruder.

    Ben Edwards (Taylor Kitsch) © Amazon MGM Studios

    Gefallene Soldaten, Söldner im Untergrund

    Nach der überlangen Auftaktfolge im Kriegsgebiet wechselt die Serie doch das Setting – aus nachvollziehbaren Gründen, denn ein folgenschwerer Fehler von Edwards macht ihn als Soldat untragbar. Damit wird jedoch The Terminal List: Dark Wolf immer beliebiger und gleicht sich Stoffen der letzten Jahre an, die allesamt ebenfalls von Paramilitärischen oder Spionage-Organisationen erzählt haben, die für eine Mission grenzüberschreitend – im übertragenen und im Wortsinne – agieren müssen. Hier werden dann die ehemaligen Soldaten rekrutiert und gehen als Untergrund-Söldner für einen leicht dubiosen Auftraggeber auf eine hochriskante Reise, die sie zunächst nach Berlin und dann nach Budapest führt.

    Was man dann hier gezeigt bekommt, sieht zwar wuchtig aus, aber immer wieder hat man den Eindruck, dass man das exakt so zuletzt schon gesehen hat: Ob in Jack Ryan, Homeland, Lioness oder oder oder. Ja, die Figuren sind hier zwar schon erstmal noch spannend genug, um dran zu bleiben, aber ob die Serie im weiteren Verlauf mehr als nur Standard-Spionage-Action liefern wird, muss auf Basis des Eindrucks der Episoden 2 und 3 mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Zugegeben: Von diesem Spin-Off mehr zu erwarten als genau das, was die Fans der Ursprungsserie gefeiert hatte, war vielleicht auch ein Fehler meinerseits.

    © Amazon MGM Studios

    Unser Fazit zu The Terminal List: Dark Wolf

    3.0 Okay

    Handwerklich ist The Terminal List: Dark Wolf über jeden Zweifel erhaben und gibt Fans des Prime-Originals more of the same, um die Wartezeit für die Hauptserie zu verkürzen. Doch nachdem die erste Folge etwas mehr als das angedeutet hatte, ist die Ernüchterung doch nicht unerheblich, dass man einmal mehr nicht recht weiß, die Qualitäten des Hauptdarstellers - und des restlichen Casts - adäquat zu nutzen.

    The Terminal List: Dark Wolf startet am 27. August mit drei Folgen bei Amazon Prime Video und geht danach im Wochenrhythmus weiter.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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