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    Startseite » Westworld Staffel 4
    Serien

    Westworld Staffel 4

    Kenan Hasicvon Kenan Hasic16. August 2022Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Auf dem Bild sieht ma William, wie er gegenüber einer unbekannten Person steht, dessen Rücken nur zu erkennen ist
    William plant seinen nächsten Zug - Westworld Staffel 4 ©Home Box Office
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    Nachdem die Karten im Finale der kontroversen dritten Staffel neu gemischt wurden, versucht Westworld Staffel 4 zurück den Anfängen zu rudern. Gelingt der Sprung zu alter Stärke?

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    Auf dem Plakat erkennt man zwei Androidenhände, die sich einen Totenschädel rüberreichen. Die obere Hand hält dabei eine Weihnachtskugel.
    Das Plakat zu Westworld Staffel 4 ©Home Box Office

    Westworld Staffel 4 – Die Handlung

    Acht Jahre sind vergangen, seit Dolores (Evan Rachel Wood) ihr Leben für die Befreiung der Menschen von der AI Rehoboam gab. Nach einer Revolution gegen die Hosts stehen die Menschen wieder auf eigenen Beinen und die einst dominanten Androiden unterliegen einem strengen Verbot. Die einstige Kopie von Dolores, die nun im Körper von Charlotte Hale (Tessa Thompson) weiterlebt, schmiedet im Geheimen ihren großen Plan, um Rache an den Menschen nehmen zu können. Dazu holt sie sich eine Androiden-Kopie des Man in Black (Ed Harris) zur Hilfe, die ihr als rechte Hand dient.

    Parallel dazu erleben wir den Alltag von einer Frau namens Christina (Evan Rachel Wood), die Dolores sehr ähnelt. Ihre Realität wird eines Tages aus den Fugen gerissen, als ein Mann behauptet, dass sie ihn kontrollieren würde. Plötzlich wird sie von Symbolen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht und trifft auf altbekannte Gesichter. Für Christina ist plötzlich nichts mehr, wie es scheint..

    Kritik zur 4. Staffel Westworld:

    Diese Kritik soll einen kurzen Einblick auf die Gesamtheit der vierten Staffel werfen und es werden einige Details aus vergangenen Staffeln angesprochen. Der Artikel vermeidet jedoch Spoiler auf die aktuelle Staffel. 

    Auf dem Bild sieht man Bernard und Maeve in einem Labor, wo sie konzentriert und nachdenklich nach vorne schauen
    Bernard und Maeve schmieden ihre Pläne um für Sicherheit zu sorgen – Westworld Staffel vier @Home Box Office

    Die Evolution von Westworld 

    Westworld begann als pompöse Mystery-Serie rund um die Machenschaften des berühmten Androiden-Freizeitparks aus Michael Crichton futuristischen Romans. Jonathan Nolan und seine Frau Lisa Joy haben 2016 damit den nächsten großen Serien-Hit geschaffen. Zuschauer:innen und Kritiker:innen waren begeistert (siehe unsere 5-Toast-Kritik). Die zweite Staffel setzte da an, wo die erste aufgehört hatte. Da begann es allerdings, sich sehr uneben zu entwickeln. Die Serie befand sich im Wechselschritt zwischen herausragenden Einzelfolgen über das Schicksal von einzelnen Charakteren (Beispiel: Akecheta, gespielt von Zahn McClarnon) und Plotkonstruktionen rund um die Delos-Unternehmens-Verschwörung, die einfach damit nicht mithalten konnten.

    In Staffel drei verließ man den Park und zeigte die interessant aussehende, futuristische Welt außerhalb dessen. Ein sehr spannender und interessanter Ansatz, der sich jedoch gänzlich von allen Stärken der Serie verabschiedete. Es gab keine Rätsel mehr, keine ethischen Konflikte rund um das Thema der Künstlichen Intelligenz. Es war ein Showcase von vielen Actionsequenzen, die mehr an einen futuristischen James Bond erinnerten, als an die Serie, die sie noch zu Beginn war.

    Mit Staffel 4 zurück zur alten Stärke?

    Die Frage lässt sich mit „Jein“ wohl am besten beantworten. Die Showrunner kehren wieder zu den Wurzeln von Westworld insofern zurück, dass sie sich bemühen, erneut kleine Rätsel und Mysterien einzustreuen. Das Geheimnis um Christinas wahre Identität und welche Ziele man dahinter verfolgt, zählen zu den interessantesten Aspekten dieser Staffel. Gerade zum Ende hin erweckt es großes Interesse und das Bedürfnis, ihre Story weiterzuverfolgen.

    Ebenso kehrt man zu den philosophischen Themen zurück. Hier ist es nicht zwingend die Ethik der Künstlichen Intelligenz, sondern das Thema des Transhumanismus und Post-Humanismus, welches im Vordergrund steht. Es geht weniger um die Frage, ob die KI die Menschheit ablösen würde, vielmehr, wie sich eine Welt ohne Menschen nur aus Androiden zusammensetzen würde. Wer hat die Kontrolle? Wie steht es mit dem Bewusstsein? Leben sie dann wirklich nur in einer Simulation? Selbst das Thema nach grünen, umweltfreundlichen Städten, schwingt im Hintergrund mit. Westworld Staffel 4 bietet einige sehr spannende Ansätze, die zwar nicht vollkommen revolutionär sind, aber die Serie zwischendurch in eine neue Richtung lenken.

    Auf dem Bild sieht man eine Nahaufnahme vom Men in Black, der ernüchtert dreinblickt
    Welche Ziele verfolgt der Man in Black? Wetsworld Staffel vier © Home Box Office

    Neue Stärken treffen auf altbekannte Probleme

    Leider bleibt die neue Staffel dennoch nicht verschont von Problemen, die auch bereits in Staffel 3 vorhanden waren. Fangen wir an mit dem nie endenden Action-Geballer, welches nur selten die Handlung vorantreibt oder für irgendeinen Unterschied zu anderen ähnlich gelagerten Stoffen sorgt. Zu oft ist es wieder der Style, der über der Substanz steht. Gerade im Endspurt der Staffel, stößt das an manchen Stellen sauer auf, weil dadurch wichtige Charaktermomente dafür geopfert werden.

    Ein anderes großes Problem sind einige der alten Figuren, die von Anfang dabei sind, z.B. William aka The Man in Black oder auch Maeve (Thandie Newton). Beide Geschichten sind schon lange auserzählt, sie haben ihren Zenit deutlich überschritten. Es bleibt schleierhaft, warum sie noch so einen großen und teilweise bedeutenden Part hierin einnehmen mussten, während andere Figuren zu kurz kommen. Das Interesse schwindet an ihnen zunehmend, weil nicht wirklich etwas Neues erzählt wird. Man dreht sich da teilweise sehr im Kreis. So sehr die Serie von Evolution und Selektion erzählt, so wenig versucht sie sich, im Kern zu verändern. Sehr schade.

    Auf dem Bild sieht man rects Christina neben ihrer Assistenz auf einer Gala
    Die Welt verändert sich für Christina. Wie geht sie damit um? Westworld Staffel vier ©Home Box Office

    Unser Fazit zu Westworld Staffel 4

    Westworld Staffel 4 ist insgesamt sehr schwer zu beurteilen. Einerseits möchte ich den Versuch anerkennen, dass die Showrunner bemüht sind, die Fans der ersten Stunde weiter an den Bildschirm zu fesseln. Dies gelingt auf die ein oder andere Weise. Es hilft sehr, dass sie sich an neueren Themen versuchen, die visuell auch sehr formidabel umgesetzt werden. Ebenso gefällt es, dass sie sich wieder mit den Mystery-Elementen der Serie befassen. Gerade Handlungsstränge wie der von Christina wecken das Interesse und heben die Vorfreude auf eine mögliche finale Staffel.

    Andererseits löst sich die Serie nicht von alten Figuren, die überhaupt kein erzählerisches Potenzial mehr bieten. Und die immer wiederkehrenden Action-Szenen, die lediglich aus Verfolgungen und Schießereien bestehen, beeindrucken mittlerweile keinen mehr. Beide Kritikpunkte drosseln das Tempo der Erzählung zeitweise immens.

    Es lässt sich abschließend schon sagen, dass eine Verbesserung zu erkennen ist. Man muss nun aber endgültig versuchen, zum Ursprung zurückzukehren, sonst nimmt die Entwicklung noch fatale Züge an. Man darf vielleicht auf einen befriedigenden Abschluss hoffen.

    Westworld Staffel 4 ist seit dem 27. Juni 2022 auf Sky Atlantic zu sehen und steht seitdem auch bei WOW zum Abruf bereit!


    © Home Box Office

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