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    Startseite » Red Sonja
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    Red Sonja

    Timo Asmussenvon Timo Asmussen14. August 2022Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Red Sonja erschien vor Kurzem als 4K-UHD-Steelbook. Im Fahrwasser von Conan- Der Barbar soll Brigitte Nielsen als weiblicher Conan das Schwert schwingen. Ob sie dabei der Unterstützung ihres Co-Stars Arnold Schwarzenegger bedarf und wie der Film ist, erfahrt ihr in unserer Kritik.

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    Auf dem Coverbild des 4K-UHD-Steelbooks von Red Sonja sieht man übergroß Arnold Schwarzenegger mit einem Schwert in der rechten Hand. Er trägt lange Haare und ein Stirnband, während vor ihm eine rothaarige Brigitte Nielsen
    Wer hier wohl der eigentliche Star ist? Man ahnt es beim Anblick des 4K-UHD-Steelbooks von Red Sonja. © StudioCanal

    Die Story von Red Sonja

    Obwohl Königin Gedren (S. Bergman) schon alle Macht der Welt zu haben scheint, ist ihr das nicht genug. Deshalb strebt sie nach dem in einem Kloster aufbewahrten Zauberstein, der ihr übermenschliche Kräfte verleiht. Bei dem Überfall auf das Kloster lässt sie keine Gnade walten und alle Bewohner töten. Unter diesen befindet sich jedoch auch die Schwester von Red Sonja (B. Nielsen), weshalb diese Gedren Rache schwört. Gemeinsam mit Kalidor (A. Schwarzenegger) begibt sie sich auf die gefährliche Mission, den Stein an seinen rechtmäßigen Platz zu bringen und die tyrannische Gedren ein für alle Mal zu besiegen…

    Links steht Arnold Schwarzenegger, rechts eine Brigitte Nielsen mit goldenem Haarband. Im Hintergrund ist ein Wald mit Laub auf dem Boden zu sehen. Es ist eine Szene aus dem Film Red Sonja
    Es knistert zwischen Sonja (Brigitte Nielsen) und Kalidor (Arnold Schwarzenegger).© StudioCanal

    Sonja, die Barbarin

    Kaum jemand wird leugnen können, dass Red Sonja im Fahrwasser von Schwarzeneggers Conan – Der Barbar schwimmt. Doch alles wirkt eine Nummer kleiner und weniger beeindruckend. Dabei ist die Regie von Richard Fleischer durchaus solide und die Tricktechnik in Anbetracht des Alters okay. Allerdings hinterlässt der Film den Gesamteindruck eines recht günstig produzierten Abklatsches. Denn die Story um die Rächerin Sonja und der nach Weltherrschaft strebenden Königin Gedren könnte fast abgeschrieben sein. Daher wirkt es nur konsequent, dass die Produzent:innen einfach Conan-Darsteller Schwarzenegger und Co-Star Sandahl Bergman als Gedren gleich mitverpflichteten. Als Kalidor stiehlt Arnie der eigentlichen Hauptfigur Sonja die Show, die von Schauspieldebütantin Brigitte Nielsen verkörpert wird. So richtig überzeugen kann sie dabei leider nicht. Auch deshalb ging man auf Nummer sicher und setzte auf die Zugkraft des Namens Schwarzenegger. Eine dezent spürbare Chemie existiert zwischen Sonja und Kalidor aber durchaus.

    Irgendwo zwischen gut gemeint und gut gemacht

    Und auch im Umgang mit dem Schwert sind beide recht überzeugend und die Kämpfe auf ordentlichem Niveau. Dafür hakt es bei der Stimmung des Films, denn die eigentlich ernste Geschichte wird durch Witze und den comic relief in Gestalt des Prinzen Tarn stellenweise konterkariert. Dreht man es allerdings um, kann man festhalten, dass durchaus augenzwinkernd mit dem eigenen Film umgegangen wird. Eine kleinere Enttäuschung ist der Score, für den sich die Komponistenlegende Ennio Morricone verantwortlich zeichnet. Ihm gelingt zwar ein solider Score, doch kann er keine Geschichte durch ihn erzählen. Dies gelang ihm selbst in Spiel mir das Lied vom Tod und Basil Poledouris bei Conan deutlich besser. So ist die Filmmusik weniger episch, als man es sich erhofft. Nach der Betrachtung der filmischen Qualitäten stellt sich die Frage: Wie gelungen ist die technische Umsetzung der 4K-Disc?

    Ein mit Schwert kämpfender Arnold Schwarzenegger trägt bräunliche Kleidung, die nach Mittelalter aussieht. Gegen ihn kämpft Brigitte Nielsen, die einen Metallrock anhat. Eine Szene aus dem Film Red Sonja.
    Beim Schwertkampf ebenbürtig – Arnie und Brigitte © StudioCanal

    Die 4K-Umsetzung – vor allem ein optischer Genuss

    Da uns zur Rezension nicht die Blu-ray vorlag, welche ebenfalls mit an Bord des Steelbooks ist, können wir nicht einschätzen, inwieweit diese auch eine Überarbeitung erfahren hat. Daher haben wir die 4K-Disc einer gründlichen Prüfung unterzogen. Diese weist tonal zwar „nur“ eine deutsche Tonspur im PCM-Mono-Mix auf, doch die Originalfassung punktet mit einer HD-Spur in DTS-HD MA 5.1. Ehrlicherweise kann man ohnehin in die englische Fassung springen, da nicht sonderlich viel gesprochen wird und die Handlung wenig komplex ist. Vor allem die Filmmusik kommt in den Surround-Speakern zur Geltung, ebenso ein paar Hintergrundgeräusche. Die Stimmen bleiben dabei in beiden Fassungen gut verständlich. Wer ein akustisches Feuerwerk erwartet, möge die Entstehungszeit von Red Sonja berücksichtigen.

    Auffallend viel Mühe steckt im Bild der 4K-Disc. Das originale Negativ des Films wurde in 4K mit 16 Bit eingescannt. Anschließend investierte man über 150 Stunden Arbeit in die Farbkorrektur und Restauration, um Verschmutzungen, Staub und Kratzer zu entfernen. Dies geschah manuell und man kann feststellen, dass die Anstrengungen auf dem TV-Gerät zu sehen sind. Denn der fast 40 jahre alte Film zeigt eine bisher nie gezeigte Farbpracht, die Bildschärfe ist gut und gerade die Landschaftsaufnahmen profitieren von der HDR-Umsetzung. Dazu sind die dunklen Aufnahmen auf dem Test- OLED-TV auch fantastisch, da Details nicht verschluckt werden. Bei den Specials sticht vor allem die spielfilmlange Dokumentation über den Zeichner Renato Casaro hervor. Zudem ist eine Featurette über Arnie enthalten und sogar das lediglich zwölf Minuten lange Making-Of liefert noch einige unbekannte Hintergundinfos zur Entstehung. Insgesamt kann die 4K-Disc vor allem wegen des Bildes einen guten Eindruck hinterlassen.

    Unser Fazit zu Red Sonja

    Bei Red Sonja geht Richard Fleischer keine Risiken ein. Denn obwohl die Hauptfigur Sonja weiblich und Titel gebend ist, steht mehr oder weniger heimlich Schwarzenegger im Vordergrund. Die Machart ist zwar charmant und neigt ein wenig in Richtung Trash, doch insgesamt wirkt der Film eher wie ein Cashgrab ob der plötzlichen Beliebtheit des Barbarenfilm-Genres. Brigitte Nielsens schauspielerisches Limitiertheit tut ihr Übriges. Gott sei Dank nehmen die Macher:innen ihr eigenes Werk nicht allzu ernst und so macht das Fantasy-Abenteuer genug Spaß für einen kurzen und kurzweiligen Filmabend. Aus technischer Sicht ist die 4K-UHD-Scheibe zudem eine Empfehlung wert, da das Bild nicht nur Arnie-Fans begeistern dürfte.

    Red Sonja erschien vor Kurzem als 4K-UHD-Steelbook. Nach einem Produktionsfehler weisen die Steelbooks allerdings einen Fehler (Delle rechts unten auf der Vorderseite) auf. Ein Austausch wurde bereits angekündigt. In unserem Unboxing-Video könnt ihr euch hier ein Bild machen.


    © Studio Canal

    Timo Asmussen

    Als Timo vor grauer Vorzeit wieder mal "Ducktales - Jäger der verlorenen Lampe" im Videorekorder vermutete, lag dort allerdings "Terminator 2". Und so schaute er, heimlich, allein und ohne es damals zu erahnen, einen der besten Filme aller Zeiten. Vermutlich war da seine Liebe für das Medium Film entfacht. In seiner Heimatstadt war Mitte der 90er bereits ein Kinosessel zu finden, der leichte Abdrücke seines Gesäßes aufwies, denn zu jener Zeit war die Frage, nicht ob, sondern was am Mittwoch für sieben Mark am Kinotag geguckt wird. Sobald Timo ein eigenes Zimmer besaß, wurde dieses mit einem Fernseher bestückt. Und das wohl größte Geschenk machte er sich dann zum 18. Geburtstag selbst - eine Mitgliedschaft in einer Videothek. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch sein Alias "dervideothekar", welches seine Social-Media-Kanäle ziert. Doch dass Timo neben dem Regal "Actionfilme" geboren wurde, muss ins Reich der "urban legends" verbannt werden. Seit mehr als drei Jahren ist er vor den Mikrofonen von Filmtoast und Tele-Stammtisch. Dazu textet und spricht er über eigentlich jedes Genre, mit leichten Abstrichen beim deutschen Heimatfilm. Aber das er seine (recht lange) Nase auch mal bei Kino+ in die Kameras halten würde, war so nie geplant. Aber da einer seiner Lieblingsfilme "Besser geht´s nicht" ist, passt's ja. Wenn ihr ihn demnach mal trefft, sprecht ihn einfach an, er freut sich!

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