Andreas Krasselt

Andreas lebt im Raum Hannover. Er ist Journalist und fest angestellter Redakteur bei einer Tageszeitung – und nebenbei Musiker in einer Bluesrock-Band. Bei Filmtoast schreibt er seit 2019 Rezensionen. Filmfan ist er, seit er im zarten Alten von sechs Jahren von seiner Mutter jeden Sonntag in die Kindervorstellung des Stadtteilkinos abgeschoben wurde (so was gab es damals noch). Lieblingsgenre: Western, insbesondere die italienische Variante. Daher ganz klar der Lieblingsfilm: Spiel mir das Lied vom Tod, den er mit 12 schon dreimal im Kino gesehen hatte. Aber es gibt kaum ein Genre, dem er nichts abgewinnen kann. Weitere Favorites: Der Tod in Venedig, Im Zeichen des Bösen, 2001 sowie Leichen pflastern seinen Weg. Tja, und sein Guilty-Pleasure-Favorite ist Predator 2 von dem total unterschätzen Stephen Hopkins. Filme guckt er zwar gerne im Kino, ist aus Zeitmangel aber auf das Heimkino gewechselt, weshalb seine private Filmsammlung auch mehr als 1000 Titel umfasst.

Mit Hounds of War legt Actionregisseur Isaac Florentine einen neuen Thriller vor, der sich an dem etwas ausgelutschten Thema des politischen Intrigenspiels abarbeitet. Ob die relativ gute Bewertung auf Imdb.com gerechtfertigt ist, erfahrt Ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=nNI3T8ApDfw [post_table_replace] Die Handlung von Hounds of War Die politische Großwetterlage scheint sich zu ändern, und der neue US-Präsident erklärt in Hounds of War seine neue außenpolitische Linie, die Gräben überwinden und Brücken bauen will. „Mit Impfstoffen statt mit Kugeln“ will er Sympathien für sein Land zurückgewinnen. Für ein Gruppe von Söldnern verheißt das nichts Gutes. Während eines Einsatzes in Libyen geraten die Kämpfer in…

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Mit Brooklyn 1945 legt Tiberius einen eigenwilligen Mix aus Horror, Geisterthriller und Psychodrama vor, der auf etlichen Festivals Achtungserfolge erzielen konnte und in den USA vom Streamingdienst Shudder gezeigt wird. Spannend oder öde? Hier erfahrt Ihr mehr. https://www.youtube.com/watch?v=KHlQafan5jM [post_table_replace] Die Handlung von Brooklyn 1945 Lieutenant Colonel Clive Hockstatter (Larry Fessenden) lädt kurz nach Weihnachten 1945 vier Freund:innen in sein Haus in Brooklyn ein – alles Weltkriegsveteranen wie er, mit Ausnahme von Bob (Ron E. Rains), dem Ehemann von Marla (Anne Ramsay), der im Pentagon arbeitet. Clives Frau Susan hat kurz zuvor Selbstmord begangen. Und „Hock“ will in Brooklyn 1945 nun…

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Mit The Strangers – Chapter 1 legt Regieroutinier Renny Harlin ein Remake des gleichnamigen Home-Invasion-Klassikers von 2008 vor. Ob sein von vornherein als Trilogie angelegtes Franchise an das Original heranreicht, das unter Genrefans Kultstatus genießt? Mal schauen… https://www.youtube.com/watch?v=3pZUQmZdOi4 [post_table_replace] Die Handlung von The Strangers – Chapter 1 Maya (Madelaine Petsch) und Ryan (Froy Gutierrez) wollen in The Strangers – Chapter 1 ihr Fünfjähriges mit einem kleinen Urlaubstrip feiern. Eine Autopanne zwingt sie zu einem unfreiwilligen Halt in dem 468-Seelen-Dörfchen Venus mitten im Nirgendwo. Sie kommen per Airbnb in einem schmucken Holzhaus unter. Alles scheint friedlich. Bis es an der Tür…

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Fünf Fremde verschiedener Nationalitäten und Hautfarben in einem Auto auf dem Weg von Berlin nach Paris: Die Ausgangssituation von More than Strangers bietet nicht nur reichlich Konfliktpotenzial, sondern den Stoff für eine hintersinnige Komödie. Ob das funktioniert, oder ob dem Roadmovie unterwegs der Sprit ausgeht, erfahrt Ihr hier. https://www.youtube.com/watch?v=ZqhxqQKjjgo [post_table_replace] Die Handlung von More than Strangers Patrick (Cyril Gueï) will schnellstmöglich von Berlin nach Paris fahren, seine Freundin ist hochschwanger und erwartet stündlich ihr Baby. Für ein älteres Ehepaar überführt der auf Martinique geborene, in Paris lebenden und in Berlin arbeitende Gelegenheitsjobber einen Audi, und um die Reisekasse aufzubessern, sammelt…

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Nicht immer artet ein Western mit Bud Spencer in eine klamaukige Prügelorgie aus. Die fünf Gefürchteten ist ein durchaus ernst gemeinter Genrebeitrag. Aber kann ein US-amerikanischer Regisseur den Geist des Italowesterns einfangen?

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Spuren im Sand ist der vielleicht seltsamste Film, den John Wayne und John Ford je gedreht haben. Orientiert an der biblischen Geschichte um die Geburt Jesu werden im Westerngewand aus den heiligen die drei unheiligen Könige. Humor trifft auf Pathos. Ob sich das lohnt, erfahrt Ihr hier.

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Geisteskrank oder einfach nur ein Mörder? In Der Richter und der Mörder wird ein Serienkiller zum Werkzeug eines ehrgeizigen Richters im Spannungsfeld der sozialen Konflikte und des erstarkenden Antisemitismus in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Warum der Film von Bertrand Tavernier ein Meisterwerk ist, erfahrt Ihr hier.

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