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    Startseite » Was ist die beste Serie von Taylor Sheridan?
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    Was ist die beste Serie von Taylor Sheridan?

    Jan Wernervon Jan Werner30. November 2025Keine Kommentare14 min Lesezeit
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    Sylvester Stallone als Dwight Manfredi ©2025 Viacom International Inc. All Rights Reserved.
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    Böse Zungen behaupten, ohne Taylor Sheridan würde Paramount Plus wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Umso mehr dürften die Alarmglocken dort schrillen, weil nun bekannt ist, dass der Deal mit dem produktiven Schöpfer demnächst endet – und Sheridan bei der Konkurrenz anheuern wird. Doch noch ist das „Sheridan-Verse“ DAS Standbein Nummer eins beim Streamingdienst – und da nun im Herbst gleich drei der Erfolgsserien mit neuen Staffeln parallel Premiere feierten, ist es Zeit, die Frage zu beantworten: Welche der zahlreichen Serien ist eigentlich die beste aus der Feder von Taylor Sheridan?


    1883: u.a. Tim McGraw als James, Sam Elliot als Shea und LaMonica Garrett als Thomas © 2021 MTV Entertainment Studios. All Rights Reserved.

    Wer ist eigentlich Taylor Sheridan?

    Taylor Sheridan, geboren als Sheridan Taylor Gibler Jr. am 17. Juli 1969 in Chapel Hill, North Carolina, wuchs in Fort Worth, Texas auf – oft verbrachte er Zeit auf der Familienranch in Cranfills Gap, was sein späteres Werk stark beeinflusste. Nach der Highschool studierte er kurz Theater an der Texas State University, brach jedoch ab und zog zunächst nach Austin, später nach Los Angeles, um eine Schauspielkarriere zu verfolgen. Sein Schauspieldebüt gab Sheridan Mitte der 1990er Jahre – ab 1995 wirkte er in Gastrollen mit, u.a. in Serien wie Walker, Texas Ranger. In den Jahren 2008 bis 2010 wurde er durch die Rolle des Deputy Chief David Hale in der Serie Sons of Anarchy einem größeren Publikum bekannt.

    Doch Sheridan fand sein wahres Talent hinter der Kamera: Sein Durchbruch als Drehbuchautor gelang mit dem Film Sicario (2015). Es folgten das viel gelobte Drehbuch für Hell or High Water (2016), für das er u.a. für den Oscar nominiert wurde. 2017 führte er mit dem Neo-Western Wind River erstmals selbst Regie – der Film gilt als Abschluss einer inhaltlich thematisch verbundenen „Amerika-Trilogie“. Seine Werke zeichnen sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Westen, dem Wandel der Frontiers und dem Konflikt zwischen Tradition und Moderne aus. Gerade durch diesen starken persönlichen Bezug – Kindheit auf der Ranch, Cowboy-Erfahrungen, geprägt vom Leben in Texas – konnte Sheridan einen unverwechselbaren kreativen Stil entwickeln, der ihn heute zu einem der prägendsten Filmemacher und Serienautoren Hollywoods macht.


    Die Serien im Ranking

    Fast zweistellig ist die Zahl von Sheridan-Serien inzwischen, die man hierzulande bei Paramount+ (inzwischen auch das Finale von Yellowstone) streamen kann. Angefangen hat dies einst mit der Costner-Show, aber längst ist das Serienuniversum von Taylor Sheridan mehr als ein Westernepos mitsamt einiger weniger Spin-Offs. Eines kann man auch vorweg schon sagen: einen Totalausfall sucht man hier bislang vergebens, denn auch die „schwächste“ Sheridan-Serie ist noch immer eine Empfehlung wert. Doch im Œuvre des einstigen Schauspielers gibt es ein paar Formate, die noch besser sind als die anderen und teils sogar zu den besten Serien des letzten Jahrzehnts zählen.

    8. Lioness

    Thad Luckinbill als Kyle und Zoe Saldana als Joe in Lioness © Ryan Green/Paramount+

    Lioness dreht sich um ein realhistorisches CIA-Programm, bei dem eine Marine-Soldatin versuchte, sich mit der Tochter eines Terroristen anzufreunden, um die Organisation von innen zu zerstören. Die erfahrene CIA-Agentin Joe (Zoe Saldana) ist darum bemüht, ihr privates und berufliches Leben im Kampf gegen den Terrorismus zu trennen. Sie wird von ihren Vorgesetzten Kaitlyn Meade (Nicole Kidman) und Donald Westfield zusammen mit der aggressiven Soldatin Cruz Manuelos undercover auf eine gefährliche Mission geschickt, bei der sie das nächste 9/11 verhindern sollen. Nach einem Knall zu Beginn nimmt sich die Serie erstmal Zeit, um die Claims abzustecken. Doch die Atmosphäre ist dicht und die Figuren machen von Beginn an neugierig auf mehr.

    Schon im Verlauf der ersten Staffel und dann auch in der zweiten Staffel schlägt die Serie jedoch immer wieder über die Stränge, wenn es um Moralfragen, Patriotismus und den amerikanischen Militär- und Geheimdienstapparat geht. Diese Kröte muss man schlucken, aber kann man darüber hinwegsehen, dann sind die beiden Staffeln doch eine Empfehlung wert, weil Sheridan hier am ehesten an seine Sicario-Zeit anknüpft. Außerdem ist auch der Cast einfach zu hochklassig, um so ein Projekt gänzlich an die Wand zu fahren.

    Zwei Staffeln sind im Abo derzeit schon zu sehen, eine dritte ist in der Mache und wird im Frühjahr 2026 erscheinen.

    7. Lawmen Bass Reeves

    David Oyelewo als Bass Reeves in Lawmen: Bass Reeves © Emerson Miller/Paramount+

    Lawmen: Bass Reeves erzählt vom gleichnamigen legendären ersten schwarzen Deputy Sheriff (David Oyelowo), bekannt als einer der größten Helden der amerikanischen Geschichte, der in der Zeit nach dem Wiederaufbau als Bundespolizist wirkte und über 3000 der gefährlichsten Verbrecher festnahm, ohne jemals selbst verletzt zu werden. Die Miniserie, die einstmals als Anthologieformat angedacht war, ist nicht die beste Serie, aber wohl die beste, die man aus dieser recht stringenten Geschichte von Heldenmut und Nehmerqualitäten machen konnte. Auch wenn Sheridan nicht unmittelbar beteiligt war, merkt man seine Einflüsse. Das tut dem Erzählfluss gut und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird.

    Insgesamt sind die acht Folgen intensiv und handwerklich tadellos gemacht, doch die waschechten Höhepunkt anderer Sheridan-Projekte bleibt das Format bis zum Ende schuldig.

    6. Landman

    Billy Bob Thornton als Tommy Norris und Ali Larter als Angela Norris © James Minchin/Paramount+

    Landman spielt in den sogenannten Boomtowns von West Texas und ist eine moderne Erzählung über die Suche nach dem Glück in der Welt des Öl-Business. In der zweiten Staffel kommen mit dem Öl aus der Erde auch Geheimnisse ans Licht – und Tommy Norris (Billy Bob Thornton) immer näher an seine Belastungsgrenze. Der steigende Druck von M-Tex Oil, deren neuer Chefin Cami Miller (Demi Moore) und seiner Familie machen das Überleben in West-Texas nicht gerade einfach – es ist brutal. Und früher oder später wird etwas unter dem Druck zerbrechen.

    Landman beginnt holprig. „Interessant“ ist hier ein passenderes Adjektiv als „spannend“ oder „unterhaltsam“. Die Figuren brauchen ebenso wie das Milieu, um beim Publikum Gefühlsregungen in Gang zu setzen, Sympathieträger sind eher Mangelware. Doch dies wird im Verlauf besser und irgendwann sprudelt die Ölquelle auch im übertragenen Sinn. Die Angela-Figur schließt man dann irgendwann genauso ins Herz wie die schräge „WG“ von Tommy. Der Abschied von Jon Hamm nach nur einer Staffel ist zwar schmerzlich, aber somit hat die Serie auch frühzeitig klargestellt, dass hier echte Fallhöhe existiert, was dramaturgisch ein Geniestreich war. Und so ist es nicht verwunderlich, dass diese Show inzwischen ein richtiger Straßenfeger ist und ein riesiges Publikum wissen will, wie es mit Familie Norris in der Abgeschiedenheit Texas weitergeht.

    Die zweite Staffel ist im November 2025 gestartet – und beim Erfolg der Show sollte die Verlängerung um eine weitere Season eigentlich nur eine Frage der Zeit sein.

    5. Tulsa King

    Jay Will als Tyson, Chris Caldovino als Goodie und McKenna Quigley Harrington als Grace © 2025 Viacom International Inc. All Rights Reserved.

    Nachdem Dwight Manfredi, gespielt von Sylvester Stallone, 25 Jahre im Gefängnis verbüßt hat, wird er von seinem Mafiaboss kurzerhand nach Oklahoma verbannt. Dwight baut langsam ein neues kriminelles Imperium an einem Ort auf, der für ihn wie ein anderer Planet sein könnte: Tulsa. In der dritten Staffel sieht sich Dwight seiner bisher größten Herausforderung ausgesetzt: Während sein Imperium wächst, nehmen auch die Bedrohungen zu. In Tulsa trifft er auf die mächtige, alteingesessene Familie Dunmire, die mit rücksichtslosen Methoden operiert. Um sein Lebenswerk und seine Familie zu schützen, muss Dwight alles aufs Spiel setzen.

    Das Besondere an Tulsa King ist einerseits, dass es die mit Abstand witzigste Sheridan-Show ist und andererseits, dass man mit Folge à gut 30 Minuten hier auch dramaturgisch andere Wege als gewohnt geht. Die Figuren sind allesamt liebenswürdig, Stallone ist fantastisch, die Schurken werden von Staffel zu Staffel bedrohlicher. Lediglich, dass die Serie ab und an aus den Augen verliert, ob sie nun bierernst oder urkomisch sein will, ist ein potenzieller Stolperstein.

    4. Mayor of Kingstown

    Dianne Weist als Mariam und Jeremy Renner als Mike McLusky ©2021 Paramount+, Inc. All Rights Reserved.

    In der fiktiven Industriestadt Kingstown beherrschen mehrere dort angesiedelte Gefängnisse das Stadtleben. Der Strafvollzug stellt damit den wichtigsten Wirtschaftszweig der Stadt dar. Die einflussreiche Familie McLusky und insbesondere die Brüder Mitch (Kyle Chandler) und Mike McLusky (Jeremy Renner) versuchen seit Jahrzehnten auf ihre Art und mit ganz eigenen Methoden als inoffizielle Fixer durch Vermittlungen zwischen Straßengangs, Gefängnisinsassen, Vollzugsbeamten und Polizei den Frieden in der Stadt zu bewahren und für ausgeglichene Machtverhältnisse zu sorgen. Der jüngste Bruder Kyle McLusky arbeitet bei der Polizei. Sie müssen sich dabei mit Mördern, Drogendealern und verschiedenen Mafia Gruppierungen auseinandersetzen. Dabei behandelt die Serie insbesondere Themen wie Rassismus, Korruption und Gewalt.

    In der inzwischen vierten Staffel von Mayor of Kingstown gerät Mikes Herrschaft über die Stadt ins Wanken, als neue Rivalen um die Macht ringen, die nach dem Rückzug der Russen vakant geworden ist. Mike muss sich nun mit dem daraus resultierenden Bandenkrieg auseinandersetzen und verhindern, dass die Banden die Stadt übernehmen. Währenddessen befinden sich die Menschen, die Mike am meisten am Herzen liegen, in größerer Gefahr denn je. Um seine Familie zu schützen, sieht er sich gezwungen, sich mit der eigensinnigen neuen Gefängnisdirektorin auseinanderzusetzen und zugleich den Schatten seiner Vergangenheit zu begegnen.

    Die Highlights der düsteren Thrillerserie sind zumeist die Antagonisten. Vor allem Aiden Gillen hinterlässt in den ersten Staffeln einen bleibenden Eindruck. Doch auch nach dessen Abschied bleibt die Atmosphäre permanent auf Hochspannung, weil immer wieder auch wichtige Figuren über den Jordan geschickt werden.

    Derzeit läuft die vierte Staffel, ob es eine fünfte geben wird, ist noch ungeklärt.

    3. Yellowstone

    Cole Hauser als Rip Wheeler und Kelly Reilly als Beth Dutton © Paramount Networks

    Der Witwer John Dutton (Kevin Costner) betreibt die größte zusammenhängende Ranch der USA. Sein weitläufiger Grundbesitz im ländlichen Montana wird von mehreren Gegnern bedrängt. Im Stile von Dynasty a.k.a. Denver Clan und Dallas erzählt Yellowstone vom Kampf des Patriarchen um sein Vermächtnis und von den verschiedenen Nachkommen: Duttons ältester Sohn Lee wird bei einer Auseinandersetzung um gestohlene Rinder auf dem Gebiet des angrenzenden Indianerreservats getötet, seine Tochter Beth (Kelly Reilly) ist eine alkoholsüchtige, skrupellose und erfolgreiche Hedgefonds-Managerin. Sie kehrt zurück in ihr Elternhaus, um ihren Vater mit allen Mitteln beim Kampf gegen den Verlust der Ranch zu unterstützen. Duttons jüngster Sohn Kayce (Luke Grimes), ein kriegserfahrener ehemaliger Navy-SEAL-Soldat, der mit seiner indigenen Frau Monica (Kelsey Asbille) und ihrem gemeinsamen Sohn Tate in eben jenem Reservat lebt, nähert sich seinem Vater nach einem langjährigen Kontaktabbruch langsam wieder an und unterstützt die Ranch zunehmend gegen die Bedrohungen von außen. Sein zweiter Bruder, Jamie (Wes Bentley), ist der vom Vater ungeliebte und von seiner Schwester gehasste Anwalt der Familie, dessen politischer Ehrgeiz zu einem Zerwürfnis mit der Dutton-Familie führt. Einer Familientradition folgend, rekrutiert John Dutton zudem einen Teil seiner Rancharbeiter aus entlassenen Strafgefangenen. Sie werden angeführt von Rip Wheeler (Cole Hauser), der als flüchtiger Jugendlicher auf der Ranch aufgenommen wurde und sowohl John als auch Beth treu ergeben ist.

    Über die Staffeln hinweg geht es dann mal um jemanden, der einen Flughafen, mal um jemanden, der ein Ferienressort auf der Ranch bauen will, aber im Fokus stehen auch die innerfamiliären Konflikte und Ränkespiele und schlicht und einfach das Thema „Natur vs. Kapitalismus“.

    Yellowstone war DER Serien-Durchbruch für Taylor Sheridan, ohne den es keine andere dieser Serien des Rankings wohl geben würde. Und nimmt man die ersten vier Staffeln heraus, so wäre die Hauptserie wohl auch auf dem ersten Platz gelandet. Doch die Streitigkeiten zwischen dem Hauptdarsteller Kevin Costner und Sheridan haben auf der Zielgeraden für gravierende Risse im Gesamtbild gesorgt, sodass die fünfte Staffel einerseits holprig und unrund daherkommt und andererseits auch vieles, was vorher geschah, im Nachhinein beschädigt wurde.

    2. 1923

    Harrison Ford als Jacob Dutton und Helen Mirren als Cara Dutton © Lo Smith/Paramount+

    Zu Beginn der wirtschaftlichen Depression betreibt Jacob Dutton(Harrison Ford) betreibt auf seiner großen Farm in Montana Viehzucht. Das Familienerbe ist der größte Landbesitz in der Gegend. Eine lange Dürre hat dazu geführt, dass es auf den Weiden kaum noch Gras gibt. Das lebensnotwendige Futter für seine Tiere wird immer knapper. Zu allem Überfluss kommen dann auch noch Heuschrecken in die Region. Weil Banner Creighton, der die Schafhirten in der Gegend unter sich hat und zur Montana Livestock Association gehört, ebenfalls die Nahrung für seine Tiere fehlt, ihm jedoch viel weniger Land zur Verfügung steht, kommt es zwischen ihm und Jacob Dutton immer wieder zu Spannungen. Dutton jedoch würde absolut alles in seiner Macht Stehende tun, um zu behalten, was ihnen gehört. Seine Frau Cara (Helen Mirren) ist ebenso entschlossen und weiß eine Schrotflinte zu benutzen. Und dann sind da noch die Söhne John und Spencer. Auch der Nachwuchs ist auf dem Land des Dutton-Clans äußerst beschäftigt.

    In Staffel zwei bringt dann ein unerbittlicher Winter neue Herausforderungen und zwingt Jacob und Cara, sich mit ungelösten Angelegenheiten auf der Dutton Ranch auseinanderzusetzen. Während raue Bedingungen und feindliche Widersacher das Erbe der Duttons bedrohen, begibt sich Spencer (Brandon Sklenar) auf eine beschwerliche Reise nach Hause und versucht in einem Kampf gegen die Zeit, seine Familie in Montana zu retten. Gleichzeitig wagt Alexandra (Julia Schlaepfer) eine gefährliche transatlantische Reise, entschlossen, Spencer zu finden und ihre Liebe zurückzugewinnen.

    1923 erweitert das Western-Universum des Taylor Sheridan um ein weiteres, sehr interessantes historisches Kapitel. Dabei überzeugen auch hier wieder die Stars, die Atmosphäre und der realistische Eindruck der historischen Hintergründe. Man ist nicht ganz so schnell emotional nah an den Protagonisten dran, wie in 1883. Außerdem ist das Tempo hier nicht immer on point. Doch die Serie hat im Verlauf immer wieder dramaturgische Höhepunkte und die Tiefschläge, die einige Charaktere erfahren müssen, gehen wahrhaft unter die Haut.

    Von 1923 gibt es zwei Staffeln, die mithin auch als abgeschlossen gelten, wobei ein Sequel, das 1944 spielen soll, derzeit in der Mache sein soll.

    1. 1883

    Sam Elliot als Shea © 2021 MTV Entertainment Studios. All Rights Reserved.

    Die Serie schildert die Erlebnisse der Dutton-Familie auf ihrer Reise durch die Great Plains, auf ihrem Weg in die letzten Winkel des unberührten Amerikas. 1883 ist ein ambivalentes Western-Epos im Serienformat, das großen Kinofilmen in nichts nachsteht. Man muss nicht mal Yellowstone, dessen Prequel man hier vorfindet, kennen, um binnen weniger Szenen schon voll gebannt zu sein. Ein Roadtrip der Extraklasse mit einem Cast, der von Sam Elliott angeführt wird, der für diese Rolle geboren wurde. Die zeitlosen Botschaften und gesellschaftskritischen Aspekte sind noch die Kirsche auf der Sahnetorte. Kurzum: Das Highlight im Werk von Sheridan und ein starkes Argument für den Streamingdienst.


    Was die Zukunft von Taylor Sheridan bringt

    Zunächst einmal sind neben neuen Staffeln laufenden Serien weitere Spin-Offs von Yellowstone in der Macher: Zum einen bekommt Kacey Dutton mit Y: Marshals eine eigene Fortsetzung, darüber hinaus sollen Beth und Rip eine Weitererzählung bekommen, wobei hier der Name noch unklar ist und auch die angekündigte Serie The Madison mit Michelle Pfeiffer, Patrick J. Adams und Kurt Russell soll – zumindest lose – mit der Yellowstone-Welt verbunden sein.

    Auch Tulsa King wird – soweit bestätigt – ein Spin-Off bekommen: In den letzten beiden Folgen von Staffel 3 wurde Samuel L. Jacksons Auftragskiller-Figur Russell eingeführt, die nun in Nola King ausgebaut wird.

    Und dann werden auch die Stimmen derjenigen erhört, die sich wieder mehr Filmprojekte von Sheridan wünschen. Zuletzt hatte er hier den Prime-Video-Film Gnadenlos mit Michael B. Jordan verantwortet. Nun ist für 2027 ein Action-Thriller mit dem Titel F.A.S.T. angekündigt, der unter anderem mit Brendon Sklenar, Jason Clarke und LaKeith Stanfield aufwartet. Und dann ist kürzlich bekannt geworden, dass Sheridan auch an der Umsetzung einer langersehnten Videospiel-Adaption von Call of Duty mitarbeitet. Hier wird er mit Peter Berg (American Primeval) kooperieren, während er für F.A.S.T. die Regie an seinen langjährigen Partner Ben Richardson abgeben wird.


    Am 28. Oktober 2025 wurde berichtet, dass Sheridan einen Fünfjahresvertrag mit NBCUniversal unterzeichnet hatte, der nach Ablauf seiner aktuellen Verträge mit Paramount im März 2026 für Film und 2028 für Fernsehen in Kraft treten wird. Der Deal wurde als „Putsch“ für das Unternehmen beschrieben, kurz nachdem Skydance Media die Übernahme von Paramount abgeschlossen hatte; CEO David Ellison hatte Sheridan zuvor als „einzigartiges Genie“ gelobt und gehofft, dass er „Paramount so lange sein Zuhause nennen würde, wie er Geschichten erzählen will“. Was das für die langfristige Zukunft der Paramount-Formate bedeutet ist derzeit noch unklar.

    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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