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    Startseite » Am Ende das Licht
    Filme Science Fiction

    Am Ende das Licht

    Pascal Wichmannvon Pascal Wichmann9. August 2025Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Wie werden sich die psychologischen Folgen des Klimawandels auf unsere Gesellschaft und Werte auswirken, wenn sich der Klimawandel in den kommenden Jahren verschärft? Dieser Frage geht Am Ende das Licht auf den Grund. Mehr erfahrt ihr in unserer Kritik.

    Darum geht’s in Am Ende das Licht

    Die Welt ist am Ende. Der Klimawandel wird die Erde vollkommen verändern. Eine Frau erahnt eine düstere Zukunft für ihre Tochter und ergreift radikale Maßnahmen, um ihr eine bessere Welt zu hinterlassen. Der Film wirft einen Blick auf eine Gesellschaft im Ausnahmezustand, eine Welt, in der die Klimakatastrophe längst Realität geworden ist und die seelischen Auswirkungen kaum noch zu übersehen sind. „Am Ende das Licht“ setzt dabei weniger auf dystopische Spektakel als auf stille, eindringliche Bilder und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit inneren Konflikten, Resignation und Hoffnung.

    © Pavlov Pictures

    Near future Dystopie

    Der Film beginnt etwas holprig, und dass soll sich im Laufe des Films auch nicht ändern. In den ersten Minuten wird schnell deutlich, dass wir uns in einer nicht allzu fernen Zukunft befinden. Im Zentrum steht eine junge Mutter (Katherina Löwe). Sie lebt mit ihrer kleinen Tochter Marta (Rosa Henriette Löwe) in einem abgelegenen Haus an einem Waldrand. Da der menschengemachte Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist, hat sich die Mutter in ihrer Hilflosigkeit einer Sekte angeschlossen. Das Ziel ist, durch eine radikale Lebensweise und Einstellung zur Gesellschaft und des Klimawandels, ihrer Tochter ein besseres Leben zu ermöglichen. Um ihrer Tochter die Welt zu erklären, wird diese vor einen Laptop gesetzt. Zu sehen: Szenen von Überschwemmungen, Krieg und der Explosion einer Atombombe.

    Die Früchte der Erziehung

    Im Film kommt es zu einem großen zeitlichen Sprung. Aus der achtjährigen Tochter ist eine junge Frau geworden. Sie lebt mit anderen jungen Menschen in einem Wald in Zelten. Dieses „Camp“ wird den ein oder anderen Zuschauer an entsprechende Protestcamps im Hambacher Forst erinnern. Doch anders als im Hambacher Forst, geht es in diesem hier gezeigten Camp nicht um die Rettung des Waldes. Marta ist ein Mitglied einer radikalen Gruppe von Ökoterroristen geworden. Das Ziel dieser Gruppe ist es, die „Schuldigen“ des menschengemachten Klimawandels zu töten. Begründet wird dies damit, dass die älteren nichts gegen die Umweltzerstörung auf der Erde getan hätten.

    Es kommt im Zuge der „Ausbildung“ dann auch zu einem ersten Mordanschlag auf eine schlafende Seniorin. Erst nach dieser Tat mehren sich die Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Gruppe, in Marta. Als dann auch noch ein großer Anschlag auf alle Menschen geplant ist, übernimmt Marta die Kontrolle und beendet das Unwesen der Ökoterroristen.

    Tiefe Bilder – aber trotzdem keine Stimmung

    Über die filmisch eingefangenen Bildern kann man sich nicht beschweren. Die Kamera fährt langsam und weich durch die Szenen. Auch die authentischen Sets tragen zur Tiefe bei. Das ist für das geringe Budget des Films eine wirkliche Überraschung und daher besonders nennenswert. Die immer wieder aufkommende Stimmung wird indes von einem deplatzierten Soundtrack oft gestört. Denn dieser holt aus vielen Szenen nicht das Optimum heraus. Am Ende trägt der Soundtrack leider dazu bei, dass viele der toll inszenierten Szenen nur noch einen Nerv-Faktor haben.

    Die vertanen Chancen zur Stimmungsbildung werden auch wegen dem Umgangs des wichtigen Themas gedrückt. Wenn man einen Film über die Klimakrise und die Gesellschaft machen möchte, reicht es nicht aus, nur in einem Wald eine extremistische Terrorgruppe aufzubauen. Es braucht dann auch Substanz im Skript und eine klare Handlung. Am Anfang wirkt es so, als wolle man die gesellschaftliche Frage klären, was aus uns Menschen wird, wenn sich die Klimakrise weiter zuspitzt. Bekommen haben wir ein 0815 Konflikt, der allen bekannt ist. Jung gegen alt. Dieser thematische Ansatz ist aber zur genüge gemolken und bringt keinen frischen Wind in die Debatte. Und den hätte es sicher gebraucht.

    © Pavlov Pictures

    Unser Fazit zur Am Ende das Licht

    1 Vergebene Chance

    Zu viel gewollt, wenig umgesetzt. Das ist das Ergebnis wenn die einzige Konfliktformel "Jung gegen Alt" heißt. Am Ende das Licht hat sich vorgenommen, ein gesellschaftlich ernstes Thema aufzuarbeiten und ist daran gescheitert, einen für alle Seiten ansehnlichen Film zu produzieren. Was bleibt sind die Gewalttaten und Fantasien einer extremistischen Gruppe junger Erwachsener. Lobenswert ist die Kameraarbeit. Das war es dann leider aber auch schon.

    Am Ende das Licht erschien bereits am 21. September 2023

    • User Ratings (18 Votes) 1.6
    Pascal Wichmann

    Pascal, Jahrgang 1998, lebt an der malerischen Nordsee und ist seit Ende 2024 Teil von Filmtoast. Er bringt dort seine Leidenschaft für Film und Serie ein – mit einem besonderen Fokus auf die handwerklichen Aspekte: Schnitt, Ton, Musik und Schauspiel stehen für ihn im Zentrum der Betrachtung. Beruflich ist Pascal als Kaufmann in der (Tiefkühl-)Logistik tätig, wo Struktur und Präzision genauso zählen wie in der Welt des Films. Serien wie House of Cards, The Morning Show und Infiltration gehören zu seinen Favoriten, während sein Filmspektrum von Blockbustern wie Inception und Star Wars bis hin zu Arthouse- und Independent-Produktionen reicht. Besonders beeindruckt hat ihn 1917, insbesondere in Bezug auf Schnitt und Kameraarbeit. Und wenn es um Soundtracks geht, steht für Pascal Hans Zimmer – allen voran mit seiner Komposition für Interstellar – ganz oben auf der Liste.

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