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    Ashfall

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)6. Juni 2020Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Die beiden Hauptfiguren Jo und Lee versuchen gemeinsam einen Behälter mit den Sprengköpfen zum Berg zu tragen. Beide sind gezeichnet von ihrem Verletzungen. Lee strömt das Blut von seinem Kopf links das Gesicht runter.
    Die beiden Hauptfiguren Jo und Lee haben viel Mühe im feindlichen Gebiet © capelight pictures
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    Ashfall ist ein Katastrophenfilm aus Südkorea, bei dessen Inszenierung die eher unbekannteren Byung-seo Kim und Hae-jun Lee auf einen Mix aus mehreren verschiedenen Genres setzen. Ob dieser Mix gelungen ist, erfahrt ihr hier.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=wMNgc_qPepw“]

    Das Mediabook Cover von Ashfall zeigt die fünf Hauptfiguren des Films. Die Beine von ihnen sind kaum erkennbar, da diese von einer leichten Aschewolke vernebelt werden.
    Das Cover des deutschen Mediabooks © capelight pictures

    Worum geht es in Ashfall?

    Der Vulkan Baekdusan bricht an der chinesisch-nordkoreanischen Grenze überraschend aus. Die Folge sind mehrere schwere Erdbeben in beiden Ländern sowie in Südkorea. Experten warnen aber, dass dies nur der Anfang war und eine noch größere Katastrophe bevorstünde. Die südkoreanische Regierung leitet sofort Maßnahmen ein und sucht den koreanisch-amerikanischen Seismologen Robert Kang (Dong-seok Ma) auf. Kang sieht nur eine Möglichkeit die Eruption aufzuhalten: Eine nukleare Explosion soll unter dem Vulkan ausgelöst werden und so den Druck nehmen. Obwohl die Erfolgschancen mehr als gering sind, wird ein Team mit dem Entschärfungsspezialisten In-chang Jo (Jung-woo Ha) und dem Spion Joon-Pyeong Lee (Byung-hun Lee) nach Nordkorea geschickt, um die letzten sechs mit Kernmaterial ausgestatteten Raketen zu stehlen, bevor diese an die USA übergeben werden, und vor allem bevor die nächste Eruption beginnt.

    Südkoreas Antwort auf Hollywoods Katastrophenfilme

    Spätestens seit dem Überraschungserfolg von Parasite bei den Oscars sind Filme aus Südkorea in aller Munde und bekommen deutlich mehr Beachtung als zuvor. Vor diesem Erfolg sind nur wenige Werke nach Europa bzw. nach Deutschland gekommen. Inzwischen kann man behaupten, dass das koreanische Kino die Herzen des westlichen Zuschauers für sich gewonnen hat („Wie der koreanische Film den Westen erobert„), wodurch nun auch vermehrt Filme aus anderen Genres den Weg zu uns finden. Mit Ashfall kommt nun einer der ersten Katastrophenfilme zu uns nach Deutschland.

    Der koreanische Blockbuster hält sich nicht mit einer langen Einführung auf, sondern lässt die erste Katastrophe nach nur wenigen Minuten erfolgen. Als Zuschauer wird man somit unverzüglich ins Geschehen involviert und bekommt qualitativ sehr gemischte Effekte geboten. Auf prächtige Computereffekte folgen auch sehr kurios und eher billig wirkende, die den zuvor sehr guten Szenen nicht gerecht werden. Glücklicherweise wirkt sich das nicht negativ auf das Gesamtwerk aus. Die Regisseure und Drehbuchautoren Byung-seo Kim und Hae-jin Lee setzen neben einem rasanten Tempo vor allem auf viel handgemachte Action, die durch schöne Aufnahmen zutage kommen. Neben der Katastrophe selbst und den Auswirkungen auf die Länder kommt es auch zu ausgiebig vielen Schießereien und glaubwürdigen Auseinandersetzungen.

    Hauptfigur In-chang Jo (gespielt von Ha Jung-woo) versucht sich inmitten eines Erdbebens in Sicherheit zu bringen indem er rennt. Es ist kaum was zu erkennen, da sehr viel staub in der Luft ist. Es sind weitere Menschen im Hintergrund zu erkennen, die versuchen in Deckung zu gehen oder um ihr Leben zu rennen.
    In-chang Jo (Ha Jung-woo) rennt um sein Leben © capelight pictures

    Der etwas andere Genre-Mix

    Obwohl es sich hier in erster Linie um einen Katastrophenfilm handelt, befinden sich im Film auch viele Aspekte eines Politthrillers. Die politischen Konflikte zwischen den Nationen sind überraschend authentisch und zeigen die USA mal in einer nicht sich selbst beweihräuchernden Art. Vieles davon entsteht auch durch die Darstellung des Doppelagenten, dessen Absichten der Handlung einen besonderen Anreiz verleihen.

    Ashfall nimmt sich dann allerdings häufig weniger ernst als es diese Handlungen vermuten lassen. Immer wieder bleibt Raum für Humor, der an einen Buddy-Movie erinnert. Dadurch leidet die Ernsthaftigkeit der Situation, in der sich die Figuren befinden. Es fühlt sich gerade dann nicht stimmig an, wenn es zu dramatischen Dialogen kommt. Bemüht man sich aber die Handlung nicht zu sehr ernst zu nehmen, dann machen die meisten Szenen Spaß und steigern den Unterhaltungswert des Films, was in erster Linie dem starken Cast zu verdanken ist. Laut den Machern hat man es auch geschafft, für die jeweiligen Rollen seinen Wunschdarsteller zu besetzen.

    Byung-hun Lee spielt in Ashfall einen Spion. Hier steht er in seiner alten Wohnung und telefoniert mit einem Smartphone.
    Byung-hun Lee spielt den Spion Joon-pyeong Lee © capelight pictures

    Die A-Riege Koreas

    Byung-hun Lee ist vielleicht durch seine Teilnahme an Hollywood Blockbustern, wie G.I. Joe und R.E.D. 2 der breiten Masse am bekanntesten unter den Darstellern des Films. Einmal mehr präsentiert er sich und seine Figur in einer sehr ansprechenden Art und Weise. Des Weiteren sticht vor allem Hauptdarsteller Jung-woo Ha (Die Taschendiebin) heraus. Mit zunehmender Laufzeit wächst einem sein Charakter trotz oder besonders wegen seiner beinahe tollpatschigen Art immer mehr ans Herz. Man merkt Byung-hun Lee und ihm auch an, dass die Chemie passt, und es macht Spaß, den beiden beim Zusammenspiel zuzusehen.

    Auch wenn seine Rolle etwas kleiner ausgefallen ist, macht ebenso Dong-seok Ma eine gute, wenn auch für ihn untypische, Figur. Während er in Train to Busan oder The Gangster, The Cop, The Devil eher schlagkräftige Rollen hatte, ist seine Verkörperung eines Wissenschaftlers mal etwas Ungewohntes, was ihm aber überaus sympathisch und gut gelingt. Den Cast ergänzen noch Hye-jin Jeon, die als Regierungsangestellte eine starke Figur abliefert, und Su-zy Bae, die als hochschwangere Frau von Figur Jo der Handlung noch eine zusätzliche dramatische Note verleiht.

    Hiye-jin Jeon und Dong-seok Ma spielen Jeon und Dr. Kang in Ashfall. Die Gesichter der beiden sind skeptisch. Dr. Kang hat dabei die Arme verschränkt.
    Jeon (Hiye-jin Jeon) und Dr. Kang (Dong-seok Ma) sind die Köpfe hinter der risikoreichen Mission © capelight pictures

    Fazit zu Ashfall

    Ashfall ist kein Meisterwerk, aber ein sehr unterhaltsamer Actionkracher, der aus allen Rohren feuert und alles explodieren und zu Bruch gehen lässt, was gerade zur Verfügung steht. Man mag unter Umständen behaupten, dass die Handlung hanebüchen ist, aber hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich um einen Katastrophenfilm handelt. Byung-seo Kim und Hae-jin Lee haben sich erkennbar am westlichen Blockbusterkino orientiert, und dennoch schafft es Ashfall, sich von eben diesen abzusetzen. Denn auch wenn der Genre-Mix nicht immer funktioniert, gelingt es den Machern, die Wesenszüge des koreanischen Kinos beizubehalten und ein angenehm unterhaltsames Werk abzuliefern. Das liegt auch an dem wirklich erstklassigen und gut aufgelegten Cast und an den schön handgemachten Actionsequenzen, die ohne die üblichen CGI-Effekte funktionieren und mehr als anschaulich wie ansprechend sind.

    Der Film ist ab dem 05.06.2020 auf DVD, Blu-ray™ und im limitierten Blu-ray Mediabook zu erhalten.


    © Capelight Pictures

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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