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    Startseite » Luck
    Filme

    Luck

    Leo Solledervon Leo Solleder4. August 2022Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Apple TV+ hat sich in den vergangenen Jahren als Hort für Indie-Filme und Serien etabliert. Umso erstaunlicher ist es, dass nun mit Luck ein Animationsfilm im Programm erscheint. Ob ihr mit dem Film euer Glück findet, verraten wir euch hier in unserer Kritik!

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    Sam spannt einen Regenschirm auf, neben ihr sitzt Bob, welcher selbst einen Regenschirm in der Hand hält. Daneben steht der Name des Films sowie das Startdatum auf der Streamingplattform
    Das Poster zu „Luck“ © Apple TV+

    Die Handlung von Luck

    Sam Greenfield kann man wirklich nicht beneiden. Die 18 Jahre alte Frau scheint seit frühestem Kindesalter vom Pech verfolgt zu sein. Sam geht sogar so weit, dass sie behauptet, der Mensch mit dem größten Pech auf der ganzen Welt zu sein. Doch all dies verändert sich, als sie auf Bob trifft. Bob, eine schottische schwarze Katze, kommt von einem mysteriösen Ort: Dem Geburtsort des Glücks. An ebendiesem Ort wird das Glück und Unglück gemischt und auf die Erde gebracht. Als Sam jedoch Bobs „Glücksmünze“ verliert, könnte dem vierbeinigen Begleiter der Ausschluss aus der Glückswelt drohen. Somit begibt sich das ungleiche Duo auf die Reise, um dort alles wieder in Ordnung zu bringen. Und wer weiß, vielleicht findet auch Sam an diesem Ort ein bisschen Glück.

    Sams Figur steht neben der ihrer Synchronsprecherin Eva Noblezada
    Sympathische Hauptfigur: Eva Noblezada spricht die junge Sam © Apple TV+

    Warten auf das Glück

    Das Prinzip hinter der Welt von Luck könnte geneigten Zuschauer:innen von Animationsfilmen bekannt vorkommen. Denn wie auch in Filmen wie Alles steht Kopf oder Die Monster-AG wird hier aus etwas abstraktem, wie der Gefühlswelt oder der Angst vor Albträumen eigene Welt. Diesem fantastisches Konzept bleibt auch Luck treu – nur eben mit dem Glück. Die nächste Analogie: auch dieser Ort wird wieder als funktionierendes Unternehmen konkretisiert. Diese Sichtweise ist zugegeben schon sehr amerikanische Sichtweise und kann daher kritisch beäugt werden. Aber auf rein filmischer Ebene funktioniert die Inszenierung dieses „Business“ sehr gut. Gemeinsam mit Sam erkunden die Zuschauer:innen die verschiedenen Ecken der Glücks- und Unglückswelt und treffen dabei auf die unterschiedlichsten Figuren.

    Die Charaktere sind mal besser, mal schlechter geschrieben. Im Großen und Ganzen bereiten die unterschiedlichen Begegnungen jedoch großen Spaß. Ein Highlight ist dabei die Figur Rootie, die mit Sprecherlegende John Ratzenberger (bekannt beispielsweise als Abschleppen Mack in den Cars-Filmen) im englischen Original eine ikonische Stimme erhalten hat. Die besten Momente von Luck hebt man sich bei Apples Ausflug ins Animation-Gefilde für das letzte Drittel auf. Die erste Stunde des Films fühlt sich daher zäh und orientierungslos anfühlt. Die Welt wird darin zwar gut eingeführt. Dramaturgisch wirkt es allerdings nicht ganz stimmig. Mit etwas mehr Geduld hätte das große Finale mehr Kraft entfalten können, aber leider wird es hier deutlich zu früh erreicht.

    Bob sitzt auf einem grünen Rechteck, neben ihm Synchronsprecher Simon Pegg
    Stürmischer Begleiter: Sams tierischer Freund Bob wird gesprochen von Simon Pegg © Apple TV+

    Rendezvous mit schottischen Katzen

    Dass bei der Sichtung von Luck dennoch keine Langeweile eintritt, liegt am tollen Sprecher:innencast des Films. Mit der ausgebildeten Musicaldarstellerin Eva Noblezada wurde die Rolle der Sam mit einem Namen besetzt, der vielen unbekannt sein könnte. Noblezada konnte jedoch schon am Broadway in Hadestown überzeugen und auch Sam verleiht sie eine sanftmütige und witzige Note. Dies kommt besonders im Zusammenspiel mit Simon Pegg als Kater Bob an. Der britische Schauspieler stiehlt auch ohne vor der Kamera sichtbar zu sein seinen Kollegen ein wenig die Show und treibt die Faszination für Rolle des Bob in Sphären, die im allenfalls soliden Drehbuchs vielleicht gar nicht angelegt waren.

    Doch auch die Nebenfiguren in Luck sind sehr stark besetzt. Neben dem schon erwähnten John Ratzenberger müssen auch Whoopi Goldberg und Jane Fonda erwähnt werden. Besonders Goldberg als Bobs mürrische Chefin weiß hier zu überzeugen. Lediglich die Besetzung des deutschstämmigen YouTubers und Teilzeit-Schauspielers Flula Borg (The Suicide Squad, Pitch Perfect) sticht etwas unpassend heraus. Seine Rolle als Einhorn wirkt in der ganzen Reihe von netten Charakteren eher nervig und auch nicht besonders gut geschrieben. Das kann dann Borgs unterdurchschnittliche Leistung eher nur verschlimmbessern.

    Ob Luck für Familien in deutschsprachigen Ländern auch so viel Spaß bereiten kann wie in englischsprachigen, steht auf einem anderen Blatt. Der originale Voice Cast ist noch das Pro-Argument des Films ist, der ansonsten vor allem animationstechnisch gegen die Konkurrenz ziemlich abfällt. Bei einer Sichtung auf Deutsch entfällt das dann zusätzlich.

    Unser Fazit zu Luck

    Wie auch auf das Glück muss man bei Luck warten, um belohnt zu werden. Während die erste Stunde des Films sich zäh anfühlt, begeistern die letzten 25 Minuten. Dort treten auch die kreativen Einfälle in den Vordergrund, die man sich für den gesamten Film gewünscht hätte. Leider gelingt es Skydance hier nicht, visuell überwältigend zu sein. Im Vergleich zu anderen Filmen aus gleichem Hause wirkt der Film etwas lieblos animiert. Wer mit der etwas schleppend erzählten Handlung etwas anfangen kann, wird besonders in der Originalversion von einem tollen Voice Cast überzeugt werden. Wer allerdings einen Film der Güteklasse Alles steht Kopf oder eine Indieperle wie Wolfwalkers erwartet, den wird die animierte Glückssuche wohl enttäuschen.


    © Apple TV+

    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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