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    Silent Night – Stumme Rache

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)6. April 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    © LEONINE Studios
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    Mit Silent Night meldet sich Regisseur John Woo zurück. Ob der Action-Meister nichts verlernt hat und mit Silent Night ein Actionfeuerwerk abliefert oder er lieber im Ruhestand geblieben wäre, erfahrt ihr hier.[su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=mQAgDG5gwog“]

    Das deutsche Blu-ray Cover zu "Silent Night - Stumme Rache" zeigt den Protagonisten Joel Kinnaman mit verärgerten Gesicht und einer Waffe in beiden Händen.
    Das deutsche Blu-ray Cover zu „Silent Night – Stumme Rache“ © LEONINE Studios

    Die Handlung von Silent Night – Stumme Rache

    Am Heiligabend gerät der Sohn von Brian Godlock (Joel Kinnaman) ins Kreuzfeuer einer Bandenschießerei und stirbt. Dabei wird auch er schwer verletzt und verliert seine Stimme. Für Brian gibt es nur noch ein Ziel: Rache für seinen Sohn.

    Silent Movie

    Der Film beginnt, ein Mann läuft in Zeitlupe in einem hässlichen Weihnachtspullover und mit blutverschmierten Händen durch die Straßen. Es fallen Schüsse und sobald der Vorspann endet, sind die Zuschauer:innen auch schon mitten in der Action. Eins ist sofort klar: John Woo ist zurück. Das letzte Werk des Action-Regisseurs liegt schon länger zurück. Nun kommt mit Silent Night endlich wieder einen Actionfilm von Woo und dieser lässt zunächst mal keinen Zweifel aufkommen, dass hier Action satt garantiert sein wird. Hinzu kommt, dass der Film mit einer interessanten Idee daherkommt, denn der Titel steht hier an der Tagesordnung. Nicht nur Hauptdarsteller Joel Kinnaman ist stumm, die meisten Darsteller agieren hier ebenfalls ohne Worte. Die Anzahl an Sätzen in Silent Night kann man nahezu problemlos an zwei Händen abzählen. Die Ereignisse werden durch das Gesehene erzählt, was auch eben ohne viele Worte verständlich ist, ebenso wie die Motivation des Protagonisten.

    Joel Kinnaman und Catalina Sandino Moreno in ihren Rollen in "Silent Night - Stumme Rache". Beide schauen traurig, mit Tränen in den Augen aus.
    Joel Kinnaman und Catalina Sandino Moreno in „Silent Night – Stumme Rache“ © LEONINE Studios

    Erst Drama, dann Action à la Woo

    Das ist zunächst einmal eine frische Idee, doch schon nach kurzer Zeit verfliegt der positive Eindruck der kurzen Anfangsphase. Action tauscht den Platz mit Drama und lässt sich wirklich viel Zeit für den Aufbau. Trauerbewältigung und Racheplanung werden zunächst primär verfolgt. Grundlegend ist das sogar sehr wünschenswert, denn umso größer kann später der Impact wirken. Doch Silent Night hängt nach einer Weile eher etwas durch. Insbesondere das selbst auferlegte Training zieht sich und nimmt einem beinahe schon die Lust auf das zu erwartende Actionfeuerwerk. 

    Das hat es dann wiederum in sich. Silent Night hat seine 18er-Freigabe schon verdient. Blut fließt und spritzt hier nicht zu knapp. Dabei betört er jedoch nicht wirklich Konkurrenz zu den Genreführenden Werken, wie eben John Wick oder Mission Impossible. Darauf legt es Silent Night aber auch offenkundig nicht an, sondern auf altbewährtes. Sobald Silent Night nach der Anfangsphase endlich wieder in den zweiten Gang schaltet, gibt es Verfolgungsjagden und Kills aus dem Vehikel. Die Funken der Autos und Motorräder sprühen nur so, die Luft ist bleihaltig wie zu alten Zeiten, folglich steigt der Bodycount und es wird wie bereits erwähnt blutig. Grundlegend ist der Film gutes Actionhandwerk und bringt deutlich stärkere Szenen zu Tage als viele andere Streifen in der aktuellen Actionfilmlandschaft.

    Joel Kinnaman steht an einer langen Straße neben seinem dunkelroten Mustang.
    Joel Kinnaman mit seinem Mustang © LEONINE Studios

    Kein Klassiker des Actionkinos

    Das Silent Night nicht an Woos Klassiker The Killer, Hard Boiled oder Im Körper des Feindes rankommt, war gewissermaßen zu erwarten. Dafür fehlt es an einigen Elementen, die dem Film zuträglich gewesen wären. Beispielsweise fehlt es irgendwie an Spannung. Dafür lässt sich der Film ein wenig zu viel Zeit beim Aufbau. Das Drama und die Motivation sind auch nach wenigen Minuten klar genug, als dass man es noch länger thematisieren müsste. Dazu kommt, dass man umso mehr auf die Mimik von Joel Kinnaman achtet, da der Film nahezu ein Stummfilm ist,.

    Dieser ist definitiv keine schlechte Wahl, denn alleine schon von der Statur her ist Kinnaman eine glaubhafte Erscheinung. Aber trotz langer Vorlaufzeit und durchaus verständlicher und nachvollziehbarer Motivation kommt keine richtige Bindung zu Brian auf. Ob es ihm gelingt erfolgreich Rache zu nehmen, ist einem eher egal. Vielleicht liegt es mit auch daran, dass der Antagonist, außer abartig zu schauen und zu handeln, nicht sonderlich einnehmend ist. So wirkt dieser unglaublich blass und austauschbar. Mit Scott Mescudi aka „Kid Cudi“ ist ein weiteres bekanntes Gesicht dabei. Dieser bekommt allerdings kaum Screentime, was schade ist, denn in seinen wenigen Momenten ballert er ordentlich Akimbo mit. 

    Unser Fazit zu Silent Night – Stumme Rache

    Bei Silent Night gibt es Action satt. Allerdings sollten die Erwartungen runtergeschraubt werden, denn John Woo kommt mit seinem neusten Werk nicht wirklich an seine eigenen Klassiker ran. Dafür ist der Film deutlich zu lang, zunehmend zäh, aber wenn die Action mal losgeht, kommt man auf seine Kosten. John Woo steht drauf und es ist auch Woo drin. Kein Must See, aber deutlich besser als das Action-Allerlei der Filmlandschaft, das derzeit häufiger zum Vergessen einlädt.

    Silent Night ist seit dem 28. März 2024 als DVD, Blu-ray, 4K Ultra HD Blu-ray sowie digital erhältlich!


    © LEONINE

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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