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    Startseite » The Lost Bus
    Action Drama Filme Thriller

    The Lost Bus

    Jan Wernervon Jan Werner9. September 2025Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Er war schon ein True Detective, jetzt wird Matthew McConaughey zu einem true Hero, denn in The Lost Bus spielt er einen Busfahrer, den es tatsächlich gab – und der eine Schulklasse aus einem Flammeninferno rettete. Ist auch der Film von Paul Greengrass entsprechend heiß oder reiht sich ein weitere Apple TV+-Film in eine unrühmliche Reihe ein?

    Darum geht’s in The Lost Bus

    Auf der waghalsigen Fahrt durch einen der tödlichsten Waldbrände der USA kämpfen ein eigensinniger Schulbusfahrer ( Matthew McConaughey) und eine engagierte Lehrerin (America Ferrera) darum, 22 Kinder aus dem schrecklichen Inferno zu retten.

    Key-Art © Apple TV+

    Mitten drin in der lodernden Glut

    Schon zum Start der Serie Smoke, fragten wir uns, warum es eigentlich so wenig Serien und Filme im Feuer-Milieu gibt. Wahrscheinlich hat dies schlicht die technische Ursache, dass es zum einen extrem aufwendig ist, ein realistisches Gefühl der unmittelbaren Nähe zur Hitze und der Lebensbedrohung in Flammennähe zu kreieren und zum anderen selbst bei hohem Budget noch nicht garantiert ist, dass es sich wirklich beim Zuschauen dann lebensnah und gefährlich anfühlt, was allerdings unabdingbar ist, um in diesem Subgenre zu überzeugen. Doch bei Apple scheint man, betrachtet man eben nun die beiden diesjährigen Beiträge, angezündet zu sein, um sich der Thematik nun mit der typischen Produktionsqualität abermals anzunehmen.

    Und tatsächlich ist The Lost Bus nicht nur einer Top 5 Feuerkatastrophen-Filme überhaupt geworden, sondern endlich auch mal ein Ausrufezeichen der positiven Art im Filmkatalog des iPhone-Riesen: Dies ist ein Erlebnis, immersiv, wie kaum ein Thriller der letzten Jahre und weit mehr als eine fiktionalisierte Nacherzählung einer Heldengeschichte.

    McConaughey kann Sonderling – und Held!

    The Lost Bus nimmt sich kaum eine Viertelstunde, um den mürrischen Busfahrer einzuführen. McConaughey reichen aber auch diese sekundenlangen Szenen mal wieder, um genau klar zu machen, was für ein abgefuckter Außenseiter seine Figur hier ist. Seine hagere Erscheinung erinnert an seinen Rust Cole aus True Detective, sehr weit vom einstigen Rom-Com-Matt der frühen 00er-Jahre weg – aber sehr nah dran an den Charakteren, die auch Only the Brave erst nochmal richtig herausstechen haben lassen. Analog zu den dortigen (Anti-)Helden, die von Miles Teller, Josh Brolin und Co. gemimt wurden, ist McConaughey hier auch einer, den man äußerlich eher als Loser einschätzen würde, der aber keine Sekunde des Zögerns zulässt und ad hoc bereit ist, sein Leben für das der Schutzbedürftigen aufs Spiel zu setzen.

    Auf den Spuren anprangernder Genre-Geschichten

    Der Thriller ist einerseits ein unglaublich packender zweistündiger Ritt durch die Flammen, der einen beim Zuschauen allein schon zum Schwitzen bringt. Andererseits ist The Lost Bus durch die Art und Weise wie hier mit einer Katastrophen umgegangen wird, bei der auch einige menschliche Fehler (fast) zu noch größerem Schaden geführt haben, erinnert das Format aber auch an zwei der erschütterndsten Serien der letzten Jahre: Chernobyl und Memorial Hospital. Autor Brad Ingelsby (Task) legt hier binnen weniger Wochen seinen zweiten fesselnden Thriller vor und Paul Greengrass (Jason Bourne) als Regisseur beweist, dass er in Bezug auf Spannungsaufbau durch immersive Bilder trotz einiger mittelmäßiger Werke noch immer ein Ass ist. Und hat er aus einem eher harmlos wirkenden Schiffskapitän (Tom Hanks) in Captain Philips einen wahrhaftigen Helden gemacht, so wiederholt er dies nun mit einem sonderbaren Busfahrer.

    McConaughey ist eine Wucht, ja ohne jeden Zweifel, aber im Gedächtnis bleiben wird hier trotzdem vor allem das Gefühl, von Mitten in den Flammen aus den Geschehnissen beizuwohnen. Das überstrahlt am Ende zwar größtenteils das menschliche Geschehen, aber in einigen ergreifenden Charaktermomenten dürfen die Stars hier dennoch abliefern. Yul Vazquez (Severance) überzeugt voller Inbrunst als Feuerwehr-Leader, aber neben McConaughey ist es die Performance von America Ferrera (Barbie), die einem extrem viel Respekt abnötigt, weil sie einfach erschreckend realistisch die Lehrerin der bedrohten Kinder verkörpert.

    © Apple TV+

    Chaos auf der Feuerwache heißt ja auch ein Animations-Franchise hierzulande, aber dieser Titel passt auch auf den Feuerwehr-Plot in The Lost Bus. Eindrucksvoll wird in diesem Katastrophenfilm verdeutlicht, dass die Menschen trotz bester Techniken, umfassender Manpower und vermeintlicher Erfahrung im Nullkommanix zum Spielball der Naturgewalt werden. Bei so einem übermächtigen Gegner fiebert man mit den Protagonisten ungleich intensiver mit als wenn sich irgendwelche Superhelden in Capes mit nicht greifbaren außerweltlichen Gegner balgen.

    © Apple TV+

    Unser Fazit zu The Lost Bus

    4.0 Stark

    Heiß, heißer, The Lost Bus: So intensiv war Busfahren zuletzt in Speed! Ein realistischer Katastrophenfilm mit menschlichen Helden - im wahrsten Wortsinne. Matthew McConaughey ist dabei die Idealbesetzung und die Bilder sind so eindrücklich, dass man eher davor fürchten muss, dass sie sich auf der Netzhaut einbrennen als auf dem OLED-Panel, das bei diesem Film ebenfalls ins Glühen kommt.

    The Lost Bus kommt Anfang Oktober zu Apple TV+ ins Streaming-Fenster.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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