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    Startseite » War Machine
    Action Filme Kriegsfilm Science Fiction

    War Machine

    Jan Wernervon Jan Werner6. März 2026Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    War Machine © Netflix
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    Alan Ritchson macht eine Reacher-Pause, um bei Netflix in die Zukunft der Kriegsführung reinzuschnuppern. Was kann der Sci-Fi-Actioner War Machine mit dem Hünen in der Hauptrolle?

    Darum geht’s in War Machine

    Während der letzten Auswahlphase der US Army Rangers wird eine Übung eines Elite-Teams zum Kampf ums Überleben gegen eine unvorstellbare Bedrohung.

    Key-Art von War Machine © Netflix

    Moment mal, den Titel hatten wir doch schon bei Netflix…

    Stimmt. „War Machine“ ist ein denkbar generischer Titel für einen Kriegs-Actionfilm, wobei er tatsächlich zu diesem Film nun fast noch besser passt als zur Produktion mit Brad Pitt aus dem Jahr 2017, an den sich heute kaum noch einer erinnern kann, denn der 2026er ist so generisch, dass es passt wie die Faust aufs Auge. Interessanterweise sind beide Regisseure der Netflix War Machines Australier, wobei nun der neuere Film sogar auch als australische Produktion gilt und – wenn auch mit durchwachsenem Erfolg – in Down Under eine kurze Kinoauswertung erfahren durfte.

    Rein inhaltlich hingegen sind die beiden Filme nur noch durch das sehr weit gefasste Kriegsfilm-Genre miteinander verbunden. War David Michôd 2017 noch wichtig einen zynischen Kommentar über sein Projekt auszudrücken, so war es fast schon absehbar, schaut man sich die Filmografie von Patrick Hughes an, dass man vom neuen War Machine ein rein auf die Unterhaltung ausgerichtetes, anspruchsarmes Action-Vehikel erwarten darf.

    Doch auch wenn hierbei durchaus handwerklich ein ordentliches Produkt bei herausgekommen ist, so krankt ein weiterer Netflix-Streaming-Blockbuster an den typischen Problemen seiner Zunft, sodass auch der zweite Film gleichen Namens wohl nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben wird – und entsprechend weiterhin die Möglichkeit für Marvel da ist, den Titel für ein längst anvisiertes Iron Man-Spin-off für sich zu reklamieren.

    An Ritchson liegt’s nicht

    Auch wenn sich an seinen darstellerischen Qualitäten weiterhin die Geister scheiden, kann man dem muskulösen Reacher-Riesen Alan Ritchson ein weit überdurchschnittliches Charisma kaum noch in Abrede stellen. Er mag zwar nicht in einer Liga mit den ganz großen Stars spielen, aber in der Riege der für ihre Körperlichkeit berühmten Hollywood-Größen ist er inzwischen ganz oben dabei: Nach seinen Anfängen bei Smallville hat es etwas gedauert, aber durch den Reacher-Hype konnte er inzwischen dann auch größere Nebenrollen unter anderem in der Fast-Saga oder bei Guy Ritchie an Land ziehen, zuletzt dann aber auch in Filmen Hauptrollen landen: liefen Ordinary Angels, Motor City und Playdate wahlweise unter dem Radar oder waren von Kritikern sehr mau rezipiert worden, soll es nun mit der Leader-Rolle in War Machine gelingen, auch den endgültigen Durchbruch zu schaffen, der vielleicht noch nötig ist, um seinem Traum einer Superhelden-Rolle näher zu kommen.

    Und auch wenn der Netflix-Film vielleicht nun nicht der erhoffte Hit ist, so kann man zweifelsfrei sagen: Bei aller Einfallslosigkeit des Skripts, allem Abhaken erwartbarer Plot-Stationen und einem durch die Bank unterentwickelten Nebenfiguren-Stab, betreibt Ritchson mit jedem einzelnen seiner Muskeln hier so gut es geht Schadensbegrenzung. Alan Ritchson hat eine starke Aura, ist glaubhaft in seiner Rolle und hält auch das Interesse an seiner Figur am Leben, während er vom Rest der Produktion ziemlich im Regen stehengelassen wird.

    Alan Ritchson als 81 und Stephan James als 7 © Netflix

    Auf den Spuren von … was eigentlich?

    Unter den zig Netflix-Filmen, die wirklich nur auf dem Papier gut geklungen haben, weil man es irgendwie geschafft hat, ein halbes Dutzend bekannter Namen vor die Kamera zu kriegen, die dann aber nur Dienst nach Vorschrift lieferten, ist War Machine tatsächlich einer der stärkeren Vertreter. Patrick Hughes liefert einen routinierten Actioner, deutlich kohärenter als es Machwerke vergangener Jahre, wie beispielsweise The Mother, Back in Action oder Lift, weil er trotz der sichtbaren Ambitionen nicht zu groß denkt, sich aufs Wesentliche konzentriert – und weiß, sich bei guten, bisweilen sogar Kultfilmen zu bedienen, ohne daraus einen Hehl zu machen.

    So finden sich in diesem Genre-übergreifenden Puzzle Teile von Predator und Edge of Tomorrow, vor allem aber reichlich Standard-Footage aus der Kriegsfilm-Historie. Ordentlich zusammengestückelt, aber originell und überraschend ist eben was anderes. War Machine hat die ein oder andere Härte, durchaus eine gewisse Rohheit und solide Kameraarbeit in seinen schön installierten Actionszenen, aber während angesprochener Edge of Tomorrow dann bei vergleichbarer Ausgangssituation mit seinem Zeit-Gimmick die notwendige Würze in ein 08/15-Setting bringt, fehlt hier wirklich jedwede Finesse, um aus der Masse hervorzustechen.

    Irgendwo zwischen Survival-Thriller …

    Der Netflix-Film beginnt mit einer Szene, die die Motivation und die Charakterisierung von Ritchson begründen soll, ist dabei aber ebenfalls zu standardmäßig und uninspiriert dargeboten, um dafür wirklich zu funktionieren. In der Folge kommt es erstmal zu einer halben Stunde Ausbildung, die zwar generell einem etwaigen Teambuilding förderlich wären, aber wenn man eigentlich neben der Hauptfigur keinerlei Interesse an den anderen Charakteren hat, dann ist es auch fast schon Verschwendung hierfür diese Zeit aufzubringen.

    Sobald es dann in die finale Prüfung („Todesmarsch“) der militärischen Schulung geht, schafft es War Machine doch einen gewissen Sog und eine durchgängige Spannung aufzubauen, wenngleich auch hier wieder jede Station im Plot nur allzu bekannt wirkt. Der Survival-Aspekt in Verbindung mit dem kleinen Mysterium, was hier eigentlich abgeht ist den Machern gut gelungen. Dabei ist vor allem die Szenerie mitsamt einigen spektakulären Naturbildern zu loben, wodurch der Überlebenskampf doch eine gewisse Authentizität gewinnt.

    … und Wannabe-Bay

    Hin und wieder traut sich der Kameramann ein paar Hero-Shots zu, die aber nicht ganz ins Schwarze treffen. Am Ende fragt man sich sogar, was ein zur Überdramatisierung neigender Michael Bay hier aus einigen Szenen hätte herausholen können, womit man dem Film zwar sein glaubwürdiges Fundament entzogen hätte. Aber vielleicht hätte genau hier mal eine kleine Prise Gaga-Gigantomanie geholfen, um War Machine aus seiner Beliebigkeit und dem Mittelmaß herauszuholen.

    Richard Cotta als 13, Yuchen Wang als 111, Heather Burridge als 122 und Alan Ritchson als 81 © Netflix

    So aber bleibt dann am Ende nur ein solider Streaming-Film über, der in eine Kerbe schlägt mit The Gorge von Konkurrent Apple TV aus dem vergangenen Jahr: ein paar Bilder bleiben für eine gewisse Zeit im Gedächtnis, der A-Lister im Mittelpunkt hat sich damit ein paar gute Dollar verdient ohne sich, wie im Gegensatz hierzu mit Playdate, den Ruf zu ruinieren und für ein bis zwei Wochen wird der Streifen bei Netflix ganz gut performen ehe man die nächste ebenfalls mittelmäßige, aber stargespickte Eigenproduktion dropped.

    © Netflix

    Unser Fazit zu War Machine

    2.5 Watchable

    War Machine ist ein weiterer typischer Streaming-Film von Netflix, der aus altbekannten Versatzstücken und aktuell gefragtem Cast einigermaßen solide 90 Minuten Unterhaltung herausquetscht. Originell ist was anderes und im Gedächtnis bleibt der Scifi-Actioner auch maximal für eine Stunde nach dem Abspann, aber tatsächlich hat Netflix in den vergangenen Jahren schon größere Rohrkrepierer released. Denn dank eines engagierten Alan Ritchson bleibt man zumindest während des Schauens interessiert dran.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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