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    Startseite » Star Trek: Starfleet Academy
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    Star Trek: Starfleet Academy

    Jan Wernervon Jan Werner8. Januar 2026Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Starfleet Academy erweiterte das altehrwürdige Star Trek-Universum um eine neue Perspektive. Nach Strange New Worlds soll die neueste Spin-Off-Serie erneut an alte Stärken anknüpfen – und neue Zielgruppen adressieren. Gelingt mit dem Starensemble auch hier dieses Kunststück?

    Darum geht’s in Starfleet Academy

    Star Trek: Starfleet Academy stellt den Zuschauern eine junge Gruppe von Kadetten vor, die zusammenkommen, um einen gemeinsamen Traum von Hoffnung und Optimismus zu verfolgen. Unter den wachsamen und anspruchsvollen Augen ihrer Ausbilder entdecken sie, was es braucht, um Sternenflottenoffiziere zu werden, während sie in blühenden Freundschaften, explosiven Rivalitäten, ersten Lieben und einem neuen Feind navigieren, der sowohl die Akademie als auch die Föderation selbst bedroht.

    Key-Art © CBS Studios

    Star Trek im 21. Jahrhundert: Ein ständiges Auf und Ab

    Wenn man Star Wars-Fans seit den Prequels schon als leidgeprüft bezeichnet, was sollen dann nur die „Trekkies“ sagen?! Star Trek ist als Marke vielen seit jeher der Inbegriff von Science-Fiction – „unendliche Weiten“. Doch die letzten Jahren haben es selbst den treuen Fans nicht leicht gemacht, sowohl im Kino als auch mit diversen Serienformaten. So gab es einerseits zu Beginn des Jahrtausends das Enterprise-Remake, dann die J-J-Abrams-Kelvin-Timeline-Filme mit Chris Pine, dann andererseits aber auch die von Discovery angestoßene neue Serien-Welle, bei der Picard dann erst zerrissen, dann versöhnlich aufgenommen wurde während Strange New Worlds von Beginn an auf viel Wohlwollen stieß und Discovery am Ende irgendwie niemanden mehr gejuckt hat. Ja und dann gab es ja auch noch die eher für die Kids gemachte Animationsformate Prodigy, Scout und Lower Decks. Viel Stoff, viele unterschiedliche Totalitäten, viele Köche verderben den Brei?

    Nun ja, Star Trek bleibt ein riesiges Franchise – und neben den Sheridan-Stoffen DIE Marke für CBS/Paramount Plus, weshalb inzwischen auch an Kinofilmen wieder gearbeitet wird und nun mit Starfleet Academy eine neue Serie an die Erfolge von Strange New Worlds anschließen soll. Dafür hat man allerlei Hollywoodprominenz zusammengetrommelt – und diesmal auch die großen Ikonen der Reihe (Spock, Kirk und Co.) vorerst einmal außen vor gelassen. Doch wie ist denn nun dieser außerplanetarische Schulausflug?

    *** Paramount hat uns dankenswerterweise vor Release sechs der zehn Folgen von Staffel 1 bereitgestellt. Hierauf basiert nun unser erster Eindruck zur Serie***

    Macht „weiter“, nicht „neu“

    Schon als loses Spin-Off zu Discovery angelegt, dürfte einem fast klar gewesen sein, dass auch Starfleet Academy keine komplett eigenständigen Wege einschlagen kann/wird. Auch optisch ist der Neustart eindeutig abgemischt, um nahtlos in die Welt von Strange New Worlds und Picard zu passen, was sich mit ziemlich penetranten Blenden- und Lichteffekten und einem doch eher bunten als düsteren Colorgrading ausdrückt. Doch dass man hier auf dem ausbaut, was bei Fans doch in den letzten Jahren am besten ankam, ist ja eigentlich nur logisch und keineswegs verwerflich. Und so fühlt man sich schon im über eine Stunde langen Pilot binnen weniger Minuten wie zuhause an den neuen Orten. Ein bisschen zu klassisch/abgedroschen ist vielleicht dabei die Auftaktszene, in der man einen Ausflug in die Vorgeschichte des späteren Protagonisten macht, um dort eine später wichtige Begründung für dessen Handlungen in einen brutalen Klingonen-Überfall hineinzulegen. Hat man – speziell auch im Star-Trek-Kosmos – inzwischen zu oft bemüht.

    Doch daraufhin nimmt sich die Story sehr viel Zeit, um an der titelgebenden Akademie die verschiedenen Charaktere einzuführen, was dann auch dem klassischen Profil von College-Geschichten entspricht, aber dank der Star Trek-Lore dann doch etwas Frisches hat. Das hat dann eine gerade noch akzeptable Balance aus Nostalgie, Anspielungen und dem Versuch etwas mit der Brechstange anders/woker (?) machen zu wollen. Entsprechend ist dieses Format auf den ersten Blick also ein Potpourri aus Bewährtem, das in der Folge seine Eigenständigkeit erst noch herausarbeiten muss, um sich seinen Platz in diesem Franchise wirklich zu verdienen.

    An der Starfleet Academy liegt auch Liebe in der Luft© CBS Studios

    Coming-of-Age-Soap nahe am Cosplay

    Es ist auch schon bezeichnend, dass mit The Orville eine eigentlich als Parodie gedachte Serie auf Star Trek von hartgesottenen Fans zuletzt mitunter am meisten gefeiert wurde. Die Grenzen zwischen Seriosität und parodistischer Fassung sind wohl in keinem anderen Franchise so fließend. Auch in Strange New Worlds gibt es immer wieder Einzelepisoden, die auch als humoristische Antwort auf die Klischees der „alten“ Serien durchgehen würden, aber die Rahmenhandlung ist alles in allem doch ernst genug, um als ernstgemeinte Serie durchzugehen.

    Auch Starfleet Academy reitet auf dieser Art von Rasierklinge, spielt immer wieder mit Klischees – nicht nur denen der eigenen Reihe, sondern gar Genre-übergreifend – und macht es nicht leicht, ernstgenommen zu werden. Vielleicht will die Serie aber auch gar nicht komplett die ernste Tour fahren, aber die tonale Intention zu identifizieren fällt wirklich schwer. Hier sei eine Analogie zu The Witcher erlaubt, wo man auch immer wieder das Gefühl hat, dass Teile des Cast in einer anderen Serie unterwegs sind wie andere. So ist es nun hier mit dem hemmungslos übertrieben auftretenden Paul Giamatti oder der ebenfalls spleenig aufgelegt agierenden Holly Hunter, die auch auf der U.S.S. Callister, also der Black Mirror-Version von Star Trek, nicht auffallen würden.

    So wirken einige Szenen unfreiwillig komisch, fast wie ein gut gemeintes Fan Cosplay, aber nicht auf der Höhe von Strange New Worlds und Co. – und meilenweit von Glanzzeiten oder den cineastischen Ansprüchen der Abrams-Filme entfernt.

    Sympathisch-buntes Figurenkabinett

    Gut funktioniert zumindest die Figurenchemie unter den weitestgehend unbekannten Jungdarstellenden der Academy-Studenten. Auch hier wird man den Verdacht nicht so, dass man immer wieder bewusst verschiedenste Rassen interagieren lässt, um die Diversitätsbotschaften noch zu unterstreichen, aber der grundpositive Ansatz von Star Trek per se wird so gut ins Heute konserviert. Nicht alle Figuren sind dabei gleichermaßen gut geschrieben und auch die ein oder andere Schauspielleistung fällt hinter den starken Performances im Cast auffällig zurück. Aber einen kompletten Ausfall gibt es nicht und auch wenn die ein oder andere Figur einem auf den Zeiger gehen kann, überwiegen doch die Sympathien für die aufrichtig wirkenden Charaktere.

    Alles in allem aber hinterlässt diese neue Serie einen irgendwie unausgewogenen Eindruck, eine gewisse Ziellosigkeit lässt sich nicht unter den Tisch kehren. Einzelmomente überzeugen, aber dann brechen immer wieder eher peinliche Sequenzen auch vereinzelte Anflüge von Innovation und Tiefgang. Letztlich ist Starfleet Academy keine Katastrophe, wie manche es nach den Trailern befürchtet hatten, aber im Vergleich mit Strange New Worlds fällt der neueste Franchise-Beitrag doch merklich ab. Kein Tiefpunkt, aber eher ein Ärgernis als ein Format, das man zur Berieselung noch so mitnehmen kann.

    © Paramount Plus/ CBS Studios

    Unser Fazit zu Starfleet Academy - Staffel 1:

    2.0 Tut nicht weh

    Starfleet Academy ist eine tonal, inhaltlich und inszenatorisch unausgewogene Star Trek-Serie, die zwar an einer Katastrophe vorbeischrammt, aber alles in allem wohl weder Fans zufriedenstellen wird noch angemessen die Wartezeit auf die nächste Staffel Strange New Worlds versüßt. Die namhaften Stars wirken verschenkt, die neuen Ansätze verpuffen und immer wieder wähnt man sich eher in der Parodie als im "echten" Star Trek.

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    Jan Werner

    Daheim in Oberfranken und in nahezu allen Film- und Serienfranchises, schaut Jan mehr als noch als gesund bezeichnet werden kann. Gäbe es nicht schon den Begriff Serienjunkie, er hätte bei über 200 Staffeln im Jahr für ihn erfunden werden müssen. Doch nicht nur das reine Konsumieren macht ihm Spaß, das Schreiben und Sprechen über das Gesehene ist mindestens eine genauso große Passion. Und so ist er inzwischen knapp fünf Jahre bei Filmtoast an Bord und darf hier seine Sucht, ähm Leidenschaft, ausleben. Die wird insbesondere von hochwertigen HBO- und Apple-Serien immer wieder aufs Neue angefacht und jeder Kinobesuch hält die Flamme am Lodern. Es fällt Jan, wie ihr euch bestimmt wegen der Masse an Geschautem vorstellen könnt, schwer, Lieblingsfilme, -serien oder auch nur Genres einzugrenzen. Er ist und bleibt offen für alles, von A wie Anime bis Z wie Zack Snyder.

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