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    64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)19. Juni 2020Keine Kommentare6 min Lesezeit
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    Frank Penny (Aaron Eckhart) läuft über eine Straße. Sein Gesicht ist sehr fokussiert.
    Frank Penny (Aaron Eckhart) kommt in 64 Minutes - Wettlauf gegen die Zeit nicht zur Ruhe © Koch Films
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    64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit ist ein Actionfilm mit Aaron Eckhart als ein in Ungnade gefallener Polizist. Ob der in Echtzeit gedrehte Actionthriller von Steven C. Miller Spannung erzeugen kann oder Action allerlei ist, erfahrt ihr hier.

    [su_youtube URL=“https://www.youtube.com/watch?v=1JA_TKgFJ-o&t=58s“]

    Das deutsche Blu-ray Cover von64 Minutes - Wettlauf gegen die Zeit zeigt Hauptdarsteller Aaron Eckhart in Polizeiuniform. Er ist am Laufen. Man sieht ihn nur von der Hüfte an aufwärts. Die untere Hälfte wird verdeckt von dem Schriftzug des Filmtitels. Darunter ist ein Geländewagen zu sehen, der in zwei Polizeiwagen fährt und explodiert.
    Das deutsche Blu-ray Cover von 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit © Koch Films

    Worum geht es in 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit?

    Kyle Penny (Aaron Eckhart) ist ein in Ungnade gefallener Polizist, der seine Streifengänge alleine absolviert. Dabei trifft er häufig den jungen D’Brickshaw, kurz „D“ (Elijah M. Cooper), mit dem er beispielsweise über Basketball redet. Als er über Funk hört, dass ein Mann auf der Flucht ist, der zudem einen Kollegen verletzt hat, nimmt Penny die Verfolgung auf. Dabei tötet er versehentlich den Mann, der wie sich später herausstellt, die einzige Verbindung zur entführten Tochter des Polizeichefs Volk (Giancarlo Esposito) ist, der ebenfalls einst Pennys Partner war. Er wird suspendiert, aber Volks Tochter ist immer noch an einem unbekannten Ort eingesperrt und hat nur noch 64 Minuten Zeit, bevor sie zu ertrinken droht. Penny verbündet sich widerwillig mit der Online-Reporterin Ava (Courtney Eaton), um Volks Tochter das Leben zu retten.

    Penny und D'Brickshaw, kurz "D", stehen angelehnt an einer Hauswand und reden. Der junge "D" trägt ein ärmelloses buntes Shirt.
    Penny und D’Brickshaw, kurz „D“ © Koch Films

    Der Anspruch an einen Actionfilm

    Die wichtigste Frage, die man sich vorab stellen sollte, ist, wie ernst möchte ich den Film nehmen? Im Idealfall sollte man nicht zu viel Realismus erwarten, oder sogar manche Handlungen hinterfragen. Mit Szenen, die realistisch und bodenständig erscheinen und welchen, die es weniger sind, spielt 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit nämlich regelrecht Seilspringen. Nicht selten schlägt man die Hände vor seinem Gesicht zusammen.

    Das spiegelt sich mal in unglaublich dummer und schwachsinniger Polizeiarbeit wider, wenn bei einer Beschattung ganz offenkundig der Verdächtige ständig direkt angesehen wird, oder auch wenn kein Polizist weit und breit zur Hilfe kommt, aber der kleine Kumpel auf seinem Fahrrad schneller Aaron Eckharts Figur zur Hilfe kommt als sämtliche Polizisten der Stadt. Vermutlich ist es in anderen Filmen nicht anders, aber es fiel wiederholt enorm auf, dass wirklich jeder Mensch schneller vor Ort war als die Polizei selber. Ob es eine Art Seitenhieb der Filmemacher sein sollte oder man offenbar keinen anderen Weg fand, um den Hauptdarsteller ins Geschehen zu bekommen und die Spannung oben zu halten, bleibt offen.

    Aaron Eckhart, die coole Socke

    Mit Hauptdarsteller Aaron Eckhart hat man jedenfalls einen sehr sympathischen wie charismatischen Schauspieler für die Rolle der Polizisten Frank Penny bekommen können. Eckharts Filmagenda reicht von hochgelobten Filmen wie The Dark Knight zu Actionfilmen wie Olympus Has Fallen oder World Invasion: Battle Los Angeles und wieder zurück zu Satiren wie Thank You For Smoking. Nun verirrt er sich einmal mehr zum Actionkino, genauer gesagt zu einem Actionthriller. Und es macht wirklich Spaß mit Eckhart. Besonders seine trockenen Sprüche wissen immer wieder zu unterhalten. Als sein Sidekick fungiert Courtney Eaton, die in Mad Max: Fury Road sowie Gods of Egypt eine Nebenrolle hatte. Die Figur der jungen und ehrgeizigen Online-Reporterin Ava Brooks fühlt sich zu Beginn ähnlich an wie Justin Long in Stirb Langsam 4.0. Ein anfänglicher leichter Anflug von Unerträglichkeit verfliegt recht schnell und ihre Figur entwickelt sich zu einem annehmbaren Teil des Ganzen.

    Den beiden gegenüber steht Ben McKenzie als schießwütiger Entführer. Spielte dieser sonst in Serien wie O.C. California oder Gotham den Helden, versteckt er in 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit sein Milchbuben-Gesicht hinter einem Bart. Als psychopathischer Ex-Soldat kann dieser bedingt überzeugen. Bei Kampfszenen merkt man schon mal die fehlenden Kampferfahrungen, wenn der kleingewachsene McKenzie den stabil gebauten Eckhart ohne besondere Techniken in die Schranken weist. Aber das macht er weitestgehend mit einem sehr guten Engagement wieder wett. Man merkt ihm den Spaß an seiner Rolle an und besonders mit Waffe wirkt er bedrohlich. Giancarlo Esposito (Breaking Bad, Better Call Saul) oder Dina Meyer (Starship Troopers, Saw) sind zwar weitere namenhafte Darsteller im Cast, aber haben wenig relevante Szenen im Film.

    Ava (Courtney Eaton) und Penny (Aaron Eckhart) sitzen in 64 Minutes - Wettlauf gegen die Zeit in einem Auto. Beide haben sehr angespannte Gesichter. Penny sitzt am Steuer. Ava auf dem Beifahrersitz und hält vor sich ihr kleines Stativ mit ihrem Smartphone, welches als Kamera dient. Auf der Armatur steht eine gelbe Plastik-Sonnenblume in einem roten Topf.
    Ava (Courtney Eaton) und Penny (Aaron Eckhart) © Koch Films

    Spannung und Action in Echtzeit

    Das Besondere an der Inszenierung ist, dass 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit in Echtzeit abläuft. Ab dem Zeitpunkt, wenn der 64 Minuten Countdown beginnt, läuft der Film tatsächlich beinahe genau diese Zeit. Ein ähnliches Modell kennt man bereits aus der Serie 24 oder aus dem deutschen Film Victoria, der sogar ohne Schnitte gedreht wurde. 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit hat im Gegensatz zu Victoria einige Schnitte. Nicht zuletzt bei den vielen actionreichen Szenen. Glücklicherweise sind diese aber nicht verschnitten worden und des Öfteren gibt es einige sehr schöne Sequenzen zu sehen.

    Insgesamt hat Regisseur Steven C. Miller nach einem sehr grausigen Escape Plan 2: Hades einen sehr guten Actioner inszeniert. Vor allem die Action selbst ist sehr gelungen, auch wenn diese keinen Meilenstein fürs Actionkino selber darstellt. Es gibt nicht zu viele Schnitte in den Aktionen als dass man diesen nicht folgen könnte und die Mehrheit der Szenen zeigen handgemachte Effekte und wie Explosionen. Ebenfalls wird auch mehr Spannung erzeugt als man es erwarten könnte. Alleine die erste Verfolgung ist, obwohl der Ausgang vorauszusehen ist, sehr spannend gehalten. Als Zuschauer kann man sehr gut mitfiebern.

    Polizist Frank Penny (Aaron Eckhart) hat in 64 Minutes - Wettlauf gegen die Zeit zwei deutliche Kratzer im Gesicht von einem Kampf. Er unterhält sich mit Ava (Courtney Eaton) die man aber nur von hinten sieht. Sein Gesichtsausdruck wirkt resigniert.
    Polizist Frank Penny (Aaron Eckhart) © Koch Films

    Unser Fazit zu 64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit

    64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit ist von vorne bis hinten ein Actionfilm. Wer Action-Knaller mag, der wird hier auf seine Kosten kommen. Dadurch dass der Film nicht ganz nach dem typischen Schema verläuft, schafft er es, über die gesamte Laufzeit ein sehr gutes Spannungslevel zu erzeugen. Mit Hauptdarsteller Aaron Eckhart hat man zudem einen enormen Sympathieträger, der sowohl Härte als auch Witz hervorragend vereint bekommt. Ein Kommentar im Chat des Online Feeds von Figur Ava bringt es vermutlich am besten auf den Punkt: „Ziemlich unterhaltsam“.

    64 Minutes – Wettlauf gegen die Zeit ist ab dem 18. Juni 2020 auf DVD und Blu-ray erhältlich.


    © Koch Films

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

    • Christian Willach (Chrischi)
      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
      Something in the Water
    • Christian Willach (Chrischi)
      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
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      https://www.filmtoast.de/author/christian-willach/
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