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    Startseite » Collateral
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    Collateral

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)28. August 2024Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Killer Vincent (Tom Cruise) steht in einem Nachtclub zwischen mehreren Menschen und hält eine Waffe in beiden Händen, während sein Blick offenkundig nach seinem Ziel sucht.
    Killer Vincent (Tom Cruise) ist auf der Jagd © Paramount
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    Zum 20 jährigen Jubiläum erscheint Michael Manns Thriller Collateral als 4K Steelbook. Warum der Film mit Jamie Foxx und Tom Cruise als Bösewicht nach wie vor einer der besten Thriller ist, erfahrt ihr hier. 

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    Worum geht es bei Collateral?

    Max (Jamie Foxx) ist seit zwölf Jahren Taxifahrer in Los Angeles. Eines Nachts nimmt er den mysteriösen Vincent (Tom Cruise) als Fahrgast auf, welcher das Taxi und Max für die ganze Nacht anmieten möchte. Was als vermeintlich gewöhnliche Fahrt beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum, als sich herausstellt, dass Vincent ein Auftragskiller ist. Vincent zwingt Max, ihn die ganze Nacht zu verschiedenen Orten zu fahren, an denen er seine tödlichen Aufträge ausführt. Die Situation eskaliert, als Max versucht, sich und die Ziele zu retten, während Vincent seine Mission um jeden Preis erfüllen will.

    Das Cover zum 4K Steelbook von „Collateral“ © Paramount

    Bedrückend und faszinierend zugleich

    Rein von seiner Handlung, hätte Collateral auch ein 08/15-Thriller werden können. Doch es sind so viele Elemente, die hier stimmig zusammenfinden und sich gegenseitig ergänzen, so dass der Film von Michael Mann eher in den oberen Rängen seines Genres einzuordnen ist. Zunächst sei hier die meisterhafte Regiearbeit von Mann erwähnt, der hier vermutlich neben Heat seines größtes Sahnestück abliefert. Dieser nutzt die nächtliche Kulisse von Los Angeles als idealen Schauplatz, um eine spannungsgeladene und im gleichen Maß eine dichte und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. 

    Die nächtlichen Straßen, die Lichter und die urbane Kulisse tragen entscheidend zur Stimmung des Films bei. Besonders mit der Auffrischung des Bildes in 4K und den entsprechenden Anstrich der Farben entsteht nochmals eine verstärkte Intensität der nächtlichen mit teils Neonlichtern getränkten Großstadt. 

    Mehr Thrill als Action

    Die narrative Struktur des Films ist ebenfalls bemerkenswert. Collateral hebt sich von anderen Thrillern durch seine einzigartige Kombination aus tiefgründiger Charakterstudie und Spannung ab. Anstatt sich auf klischeehafte Handlungsmuster oder auf übermäßige Action-Szenen zu verlassen, baut Collateral seine Spannung durch die intensive Interaktion zwischen den beiden Hauptcharakteren auf. Die komplexe Dynamik zwischen Max und Vincent, das moralische Dilemma und die Entwicklung der Charaktere stehen im Vordergrund, was dem Film erst diese Tiefe verleiht, was schon ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Genre ist.

    Die Interaktion zwischen dem charismatischen, aber skrupellosen Vincent, und dem moralisch aufrichtigen, jedoch verängstigten Max, ist intensiv und vielschichtig. Diese Beziehung wird durch das herausragende Drehbuch und die kluge Regie unterstützt, die es verstehen, Spannung und Charakterentwicklung in Einklang zu bringen. Jeder Dialog, aber auch jedes nicht gesprochene Wort, sitzen auf den Punkt genau. Gepaart mit der langsamen, aber stetig zunehmenden Eskalation der Ereignisse und der ständigen Bedrohung in diesem atmosphärischen Setting, wird eine unglaublich bedrückende Spannung erzeugt, die die Zuschauer:innen in ihren Bann zieht.

    Taxifahrer Max (Jamie Foxx) im Gespräch mit Fahrgast Vincent (Tom Cruise) während der Fahrt.
    Taxifahrer Max (Jamie Foxx) im Gespräch mit Fahrgast Vincent (Tom Cruise) © Paramount

    Tom Cruise, der Bösewicht?

    Das vielleicht hervorstechendste Alleinstellungsmerkmal, das Collateral inne hat, ist die Besetzung von Tom Cruise als Antagonist. Bekannt für seine Heldenrollen, geht Cruise in der Rolle als Vincent überraschend überzeugend auf und liefert mit eine seiner stärksten Karriereleistungen ab. Er verkörpert den eiskalten, berechnenden Auftragskiller mit einer Intensität und Präsenz, die sowohl faszinierend als auch beängstigend ist. Cruise gelingt es, Vincent nicht nur als unbarmherzigen Killer, sondern auch als komplexe Persönlichkeit darzustellen, deren Motive und innere Konflikte nach und nach enthüllt werden.

    Mit seiner nuancierten Darstellung eines einfachen Mannes, der in eine außergewöhnliche und lebensbedrohliche Situation gerät, bietet Jamie Foxx das ideale Gegenstück zu Cruise Charakter. Vor allem war es auch für Foxx erstmals eine ungewohnte Rolle, bei der er nicht einen eher großmäuligen Charakter spielt.  Doch auch er überzeugt in der ungewohnten Rolle als Max und zeigt eine 1A Charakterdarstellung. Die Entwicklung von einem ängstlichen und unsicheren Taxifahrer zu einem mutigen und entschlossenen Überlebenskämpfer meistert er ebenfalls sehr überzeugend. 

    Unser Fazit zu Collateral

    Collateral ist ein von Michael Mann meisterhaft inszenierter Thriller, der durch seine dichte Atmosphäre, seine spannende Handlung sowie vielschichtige Charaktere mit herausragenden schauspielerischen Leistungen besticht. Mann gelingt es, einen Film zu schaffen, der sich deutlich von anderen Vertretern des Genres absetzt. Tom Cruise und Jamie Foxx liefern beeindruckende Performances ab und besonders die Chemie zwischen den beiden ist herausragend und trägt maßgeblich zur Spannung und Emotionalität des Films bei, was den Film zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

    Collateral ist seit dem 08. August 2024 als 4K Steelbook erhältlich.


    Hier geht’s zu unserem Unboxing des 4K Steelbooks:

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    © Paramount

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

    • Christian Willach (Chrischi)
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