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    Startseite » Election
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    Election

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)28. August 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Mr. McAllister (Matthew Broderick) und Schülerin Tracy (Reese Witherspoon) im Gespräch
    Mr. McAllister (Matthew Broderick) und Schülerin Tracy (Reese Witherspoon) im Gespräch © Paramount
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    Mit Election bekommt ein viel zu wenig beachteter Film eine Auffrischung in 4K. Dabei zeigte Reese Witherspoon einmal mehr eine hervorragende Leistung auf ihrem Weg vom Kinderstar zur Oscarpreisträgerin. Warum Election zu Unrecht unter Radar fliegt und warum sich die Satire lohnt, erfahrt ihr hier.  

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    Worum geht es bei Election?

    An der Carver High School stehen mal wieder die Wahlen zum Amt der Schulsprecher:in an. Die ehrgeizige Schülerin Tracy Flick (Reese Witherspoon) möchte unbedingt gewählt werden und setzt alles daran, damit sie ihr Ziel erreicht. Ihr Lehrer Jim McAllister (Matthew Broderick) ist jedoch von Tracys Ehrgeiz und Überheblichkeit dermaßen genervt, dass er beschließt die Kandidatur zu sabotieren. Er bringt den beliebten jedoch naiven und nicht sonderlich engagierten Footballspieler Paul Metzler (Chris Klein) dazu, sich ebenfalls zur Wahl aufstellen zu lassen. Was als einfacher Plan beginnt, entwickelt sich zu einer Aneinanderreihung von Ereignissen an, die das Leben aller Beteiligten auf den Kopf stellt.

    Das 4K Cover zu „Election“ © Paramount

    Warum sich Election lohnt

    Obwohl in Election durchaus bekannte Darsteller:innen in den tragenden Rollen zu sehen sind, fliegt die bissige Satire noch heute eher unter dem Radar. Reese Witherspoon hatte zwar gerade erst mit Pleasantville und Eiskalte Engel auf sich richtig aufmerksam machen können. Der Film blieb jedoch nur eine Randnotiz auf dem Weg vom Kinderstar zur Oscarpreisträgerin. Matthew Broderick war dagegen schon mehr als bekannt. Doch der Ferris Bueller-Star besaß spätestens nach Emmerichs Godzilla immer weniger Anziehungskraft für ein Publikum. Und Chris Klein hat in Election gar erst sein Filmdebüt gefeiert und erlangte erst ein Jahr später durch American Pie größere Bekanntheit. Hinzu kommt, dass der Film zum Release nicht im Kino lief, sondern direkt auf den Heimkinomarkt geschmissen wurde. Dabei lohnt sich die Satire in mehrerer Hinsicht.

    Mit einer Menge scharfsinnigen und schwarzen Humor, punktet Election auf ganzer Linie. Leicht verfällt man als Zuschauer:in in den Glauben, dass hier nur stereotype Charaktere in einer normalen Highschool Komödie der Ende 90er zum Vorschein kommt, wie man sie zuvor vielleicht mit Eine wie Keine oder 10 Dinge, die ich an der hasse zu sehen bekam. Doch Regisseur Alexander Payne, der auch das Drehbuch zur Romanvorlage schrieb, nutzt Voice-Over-Erzählungen der Charaktere, um einen Einblick in die Gedankenwelt der Protagonisten zu geben. Mit diesem Kniff verliert sich schnell das zuvor begonnene Schubladendenken und man kann die Handlungen der Protagonist:innen besser verstehen. Doch nicht nur durch dieses narrative Stilmittel setzt sich Election von den genannten Beispielen deutlich ab, sondern besonders durch die Tonalität und Aussagen, die der Film offenkundig wie unterschwellig vermitteln möchte. 

    Zeitloses Werk 

    Election hebt sich durch seinen scharfsinnigen und oft zynischen Humor ab. Einerseits wird das amerikanische Bildungssystem aufs Korn genommen, insbesondere werden Parallelen zwischen den Machtspielen an der Highschool und denen in der erwachsenen Welt gezogen. Die satirische Darstellung der Highschool-Politik an der Carver High kann man gerne als Spiegelbild realer politischer Geschehnisse sehen, was den Film nach wie vor aktuell und zeitlos erscheinen lässt. Die universellen Themen wie Ehrgeiz, Moral und Machtstreben sowie Ethik werden behandelt und immer wieder scharfsinnig und zynisch abgehandelt. So bleibt Election auch viele Jahre nach der Veröffentlichung aktuell und ansprechend. 

    Dass Election nun erstmals in 4K erscheinen wird, untermauert diesen Status. Auch wenn sich zu Beginn des Films etwas Skepsis breitmacht, da die ersten Bilder farblich blass und verschwommen wirken, wurde der Film optisch größtenteils gut aufgefrischt. Dies lässt sich sich in Form von meist scharfen Bildern und zeitgemäßer und nicht zu intensiver Aufbesserung der Farbe festmachen.

    Tracy Flick (Reese Witherspoon) auf Stimmenfang © Paramount

    Charakterdarstellung als Prunkstück

    Die Darstellung der Charaktere von ihren äußeren bis zu ihren inneren Konflikten ist unabhängig seines 90er-Zeitgeistes nachvollziehbar. Die unterschiedlichen Perspektiven und Motivationen der Protagonist:innen sind vielschichtig und authentisch, was besonders dem Cast zu verdanken ist. Insbesondere Reese Witherspoon liefert in Election als Tracy Flick eine herausragende Performance ab. Sie verkörpert die ehrgeizige und manipulative Schülerin mit einer solchen Überzeugung, dass man gar nicht anders kann als die Abneigung von Brodericks Charakter nachzuvollziehen. 

    Und dennoch herrscht hier dank der Voice-Overs genügend Verständnis für den Menschen hinter der Fassade. Matthew Broderick überzeugt ebenfalls als Lehrer Jim McAllister und vermittelt den inneren Konflikt und die aufkeimende Verzweiflung sehr überzeugend. Mit den in Nebenrollen besetzten Chris Klein als naiv gutmütiger Paul und Jessica Campbell als seine rebellische Schwester Tammy, werden die erstgenannten optimal unterstützt und machen Election zum runden und ungerecht verschmähten Filmwerk.

    Unser Fazit zu Election

    Election ist eine brillante Satire, die mit scharfem Witz und tiefgründigen Charakterzügen glänzt. Die starken schauspielerischen Leistungen von Reese Witherspoon und Matthew Broderick sowie Alexander Paynes Arbeit am Drehbuch und auf dem Regieposten, machen diesen Film zu einem absolut lohnenswerten Film, der zu Unrecht nur wenig bekannt ist.

    Election ist seit dem 08. August 2024 als 4K UHD erhältlich.


    © Paramount

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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