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    IF: Imaginäre Freunde

    Christian Willach (Chrischi)von Christian Willach (Chrischi)28. August 2024Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Bea (Cailey Fleming) und der flauschige Blue in "IF: Imaginäre Freunde".
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    Bevor sich Ryan Reynolds dieses Jahr mal wieder im Superheldenkostüm austobte, war er im Kino mit IF: Imaginäre Freunde neben anderen Kreaturen zu sehen. Ob er in John Krasinskis Familiendrama ebenfalls überzeugen konnte, erfahrt ihr hier. 

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    Worum geht es bei IF: Imaginäre Freunde?

    Die zwölfjährige Bea (Cailey Fleming) kehrt in die Wohnung ihrer Großmutter zurück, da ihr Vater im ortsansässigen Krankenhaus vor einer schweren OP steht. Als sie eines Abends eigenartige Kreaturen beobachtet, entdeckt Bea, dass im selben Haus wie ihre Großmutter imaginäre Wesen leben. Nach zögerlichem Start freundet sie sich mit den verschiedenen imaginären Begleitern an und versucht diesen zu helfen, ein neues Kind für die „arbeitslosen“ wie freundlichen Fantasiewesen zu finden. Während ihrer Aufgabe lernt sie wichtige Lektionen über Freundschaft, Mut und die Kraft der Vorstellungskraft. 

    Das 4K Cover zu „IF: Imaginäre Freunde“ © Paramount

    08/15-Familienfilm?

    Schaut man nur den Trailer, wirkt es zunächst als wäre IF: Imaginäre Freunde nur ein weiterer 08/15-Familienfilm. Doch statt Klamauk kratzt der Film häufig Themen an, wie Verlust und Erwachsenwerden. Damit hebt es sich schon deutlich von den meisten Filmen des Genres ab, da diese oft nur einfache Geschichten mit klaren moralischen Botschaften bieten. Dagegen gelingt es IF: Imaginäre Freunde deutlich mehr seine Botschaften auf eine recht simple und größtenteils unterhaltsame Weise zu vermitteln. Zwar klappt das nicht immer so tiefgreifend wie vermutlich von Regisseur und Drehbuchautor John Krasinski erhofft, aber gut genug, um die Gefühlswelt von Hauptfigur Bea nachvollziehen zu können. Dabei wird zunächst natürlich viel auf Humor und die fantasievollen Wesen gesetzt. 

    Liebenswerte Figuren

    Die Art und Weise wie die imaginären Freunde dargestellt sind, ist schon alleine ein Merkmal, durch das sich IF: Imaginäre Freunde von einigen „Kinderfilmen“ absetzt. Die Charaktere sind zum Einen recht kreativ und herrlich bunt, so dass man kaum anders kann als die IFs ins Herz zu schließen. Insbesondere der groß und flauschig geratene Blue steht hierfür, der bei der 4K UHD Version durch die lebendigen Farben und die beeindruckende Detailtiefe noch mehr beeindruckt. Die hohe Bildqualität rundet so das Filmerlebnis ab und lässt die fantasievolle Welt der imaginären Freunde noch mehr zum Leben erwachen.

    Doch nicht nur optisch, sondern vor allem mit ihren tiefgründigen und facettenreichen Charakterzügen wissen diese zu überraschen. Eben jene Züge spiegeln sich dann auch in Bea Entwicklung wider. Mit der Zeit entsteht so auch ein emotionaler Ansatz, den man anfänglich nicht unbedingt erwartet hat. Sofern man sich also darauf einlassen kann, gehen hier Witz aber eben besonders Themen wie Trauer und Hoffnung Hand in Hand. Auf diese Weise bekommen vor allem die kleinen Zuschauer:innen ein gewisses Gefühl vermittelt, aber auch Erwachsene dürften sich berührt fühlen. Besonders zum Finale hin, holt IF: Imaginäre Freunde nochmal alles aus sich raus und wird so zu einem emotionalen Erlebnis für groß und klein. 

    Ryan Reynolds and Cailey Fleming in „IF: Imaginäre Freunde“.

    Der vielseitige John Krasinski

    Das John Krasinski in mehrfacher Funktion zu überzeugen weiß, zeigte er bereits bei A Quiet Place. Nun zeigt mit IF: Imaginäre Freunde erneut sein Talent als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Seine Regiearbeit ist sowohl einfühlsam als auch dynamisch, und er schafft es, eine Geschichte zu erzählen, die sowohl kindgerecht als auch tiefgründig ist. Krasinski meistert die Balance zwischen humorvollen und emotionalen Momenten und sorgt dafür, dass die Geschichte meist packend bleibt. 

    Die emotionalen Höhen und Tiefen der Geschichte werden authentisch inszeniert und sowohl die Kinder- als auch die erwachsenen Darsteller zu leiten, trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit des Films bei. Zu den Erwachsenen zählt mit Ryan Reynolds ein großer Name, der natürlich vor allem den Film tragen sollte. In seiner Rolle als geheimnisvoller Cal besticht er dieses Mal allerdings mit einer für seine Verhältnisse sehr ruhigen und zurückhaltenden Leistung. Dennoch büßt er dabei nichts von seinem Charisma ein und lässt so in erster Linie genügend Raum, damit die imaginären Freunde und vor allem seinem jungen Co-Star genügend Platz zur Entfaltung lässt.

    Die junge Hauptdarstellerin Cailey Fleming, die Bea spielt, liefert eine bemerkenswerte Leistung ab. Erstmals mehr im Rampenlicht (zuvor Rollen in The Walking Dead und Loki) behauptet sie sich neben Reynolds und den imaginären Figuren und zeigt eine natürliche und einfühlsame Darstellung. Mit ihrer authentischen Leistung hält sie den Fokus der Zuschauer:innen auf sich gerichtet und sorgt dafür, dass die Entwicklung ihres Charakter gerne mitverfolgt wird.

    Unser Fazit zu IF: Imaginäre Freunde

    Regisseur John Krasinski zeigt einmal mehr sein vielseitiges Talent. Sein neuestes Werk IF: Imaginäre Freunde ist ein wunderbarer Film für die ganze Familie, bei dem Kinder als auch Erwachsene sich gleichermaßen an einer schönen Geschichte und liebreizenden Figuren erfreuen können. Besonders zum Finale hin holt IF: Imaginäre Freunde nochmal alles aus sich raus und wird so zu einem emotionalen Erlebnis für groß und klein, auch dank der tollen darstellerischen Leistungen von Ryan Reynolds und Cailey Fleming.

    IF: Imaginäre Freunde ist seit dem 15. August 2024 als DVD, Blu-ray und 4K UHD sowie digital erhältlich.


    © Paramount

    Christian Willach (Chrischi)

    Von seinem Kennenlernen mit dem Mauswanderer in einem Land vor unserer Zeit über seinen ersten Kinobesuch mit der rothaarigen Meerjungfrau, hat sich bis heute eines nie geändert: Die Film- und Fernsehwelt ist ein fester Bestandteil von Chrischi. Das steht nicht immer ganz im Einklang mit seiner hauptberuflichen Beschäftigung im öffentlichen Dienst, doch ein Blick in Chrischis „Cave“ mit inzwischen weit über 3.000 Medienträgern und einigen schicken Sondereditionen offenbart seine eigentliche Berufung. Auf der Suche nach Gleichgesinnten fand er schließlich Ende 2019 zu Filmtoast und ist seitdem fleißig am texten und quatschen im Zeichen des Toasts. So mancher Psychologe würde vermutlich beim Anblick auf Chrischis Filmauswahl mit der Stirn runzeln, doch fühlt sich Chrischi eben in nahezu jedem Genre wohl; außer vielleicht Horror. Seine Favoriten: Warrior, Kingsman, Lucky Number Slevin und Ratatouille sowie Filme von Nolan, Villeneuve, Anderson (Wes!) bzw. mit Robin Williams oder Kevin Costner (beide werten für ihn jeden Film auf). Sein Guilty Pleasure: Howard the Duck.

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