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    Startseite » Scream 7
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    Scream 7

    Stefan Brüningvon Stefan Brüning26. Februar 2026Keine Kommentare5 min Lesezeit
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    Ghostface in Paramount Pictures and Spyglass Media Group's "Scream 7." © 2025 Paramount Pictures. Ghost Face is a Registered Trademark of Fun World Div., Easter Unlimited, Inc. ©1999. All Rights Reserved.”.
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    Auch in Scream 7 hält Ghostface wieder einige hieb- und stichfeste Argumente für seine Erzfeindin Sidney Prescott bereit. Kann er sie mithilfe der vermeintlichen Glückszahl im Titel endlich besiegen oder muss er sich erneut vor ihr in Acht nehmen?

    Darum geht’s im siebten Scream

    Als in der ruhigen Stadt, in der Sidney Prescott (Neve Campbell) sich ein neues Leben aufgebaut hat, ein neuer Ghostface-Killer auftaucht, werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr, denn ihre Tochter (Isabel May) ist sein nächstes Ziel. Entschlossen, ihre Familie zu beschützen, muss Sidney sich den Schrecken ihrer Vergangenheit stellen, um dem Blutvergießen ein für alle Mal ein Ende zu setzen. 

    Lasst sie besser nicht rein © 2026 Paramount Pictures

    Goodbye Sam – Hello Sidney!

    Endlich können Scream-Fans ihr Äquivalent zum Stab-A-Thon aus Scre4m veranstalten. Auf dieses Event mussten sie allerdings länger warten als ursprünglich geplant, denn die siebte Iteration hatte – wie einst Stab 3 – mit erheblichen Produktionsproblemen zu kämpfen.

    Zunächst zog sich Radio Silence vom Regiestuhl zurück, dann wurde Hauptdarstellerin Melissa Barrera aufgrund ihrer kontroversen Aussagen zur erneuten Eskalation des Israel-Gaza-Konflikts entlassen, und zu guter Letzt verließ auch Wednesday-Star Jenna Ortega infolge personeller Veränderungen die Produktion. Dies rief wiederum einige Internettrolle auf den Plan, welche die Botschaft von Scream (2022) offenbar nicht verstanden haben, dafür jedoch Billy Loomis’ These bestätigten, dass Filme Psychopathen kreativer machen. Sie entluden ihren Zorn auf den ursprünglich angedachten Regisseur Christopher Landon (Happy Death Day2U), der allerdings in die Personalentscheidungen gar nicht involviert war. Statt die Morddrohungen eines fiktiven Killers zu inszenieren, bekam er selbst welche und nahm frustriert Abstand vom Projekt.

    Da man mit dem Wegfall von Barrera und Ortega zwei Gehaltsschecks einsparen konnte, war genug Geld für Neve Campbells Rückkehr übrig. Den Regiezuschlag bekam der ursprüngliche Drehbuchautor der Reihe Kevin Williamson – seine zweite Regiearbeit nach Tötet Mrs. Tingle. Diese erneute Besinnung auf die Wurzeln wirkt sich negativ auf das Skript und die Inszenierung aus; beidem fehlt es spürbar an frischem Blut.

    Die Liebe zu den Vorgängern zu weit getrieben

    Dabei macht der Anfang noch Hoffnung: Ghostface attackiert erneut ein Paar in Stu Machers altem Haus, brennt dieses jedoch anschließend nieder. Wer darin eine Metapher für einen Neuanfang sieht, irrt gewaltig. Stattdessen handelt es sich lediglich um eine von vielen Reminiszenzen an die Vorgänger. Williamson erzählt zu keinem Zeitpunkt eine eigenständige Geschichte und baut zu allem Überfluss auch noch Fan-Fiction ein. Man könnte argumentieren, dass Rückgriffe schon immer ein Teil der Scream-Fortsetzungen waren, doch in den bisherigen Teilen fügten sie sich wenigstens stimmig in die Metaebene ein. Da man sich hier jedoch entschieden hat, diese vollständig auszublenden, bleibt nur ein sentimentales Suhlen in alten Erinnerungen übrig.

    Neben den Anspielungen auf Horrorklischees fehlen auch weitere zentrale Zutaten der Reihe: Timing, Witz und Thrill. Zwar gibt es zwei oder drei gelungene Mordszenen – Ghostface schenkt uns einmal richtig einen ein – und für eine FSK-16-Freigabe ordentlich Gewalt, doch eine wirklich bedrohliche Atmosphäre kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Sieht man vom Auftakt und einer Fluchtszene in der Wand mal ab, gelingt es Williamson bei nahezu jeder Konfrontation mit Ghostface, der Figur sowohl ihrer Bedrohlichkeit als auch ein Stück ihrer Ikonographie zu berauben. Wenigstens gibt er uns nach der Hälfte zu verstehen, dass hier mitraten bestraft wird, denn eine clevere Auflösung sucht man ebenfalls vergebens.

    Tatum muss Mamas alte Klamotten auftragen © 2026 Paramount Pictures

    Die Scream-Queen und ihr Gefolge

    Neben den Urgesteinen Campbell und Cox gibt es auch ein Wiedersehen mit den Zwillingen Mindy (Jasmin Savoy Brown) und Chad (Mason Gooding) aus den letzten beiden Teilen. Erstere haben ihre Rollen nach 30 Jahren unweigerlich verinnerlicht und beweisen, dass sie diese auch im Schlaf beherrschen. Chad und Mindy hingegen werden vom Drehbuch wie ein lästiges Überbleibsel der „Core Four“ behandelt. Sie sind so überflüssig, dass es selbst den anderen Figuren auffällt.

    Isabel May (1923) hätte als Spross des wohl beliebtesten Final Girls nach Jamie Lee Curtis theoretisch die Möglichkeit, den Staffelstab zu übernehmen. Sie zeigt im Gegensatz zu ihrer müden Mutter den nötigen Einsatz – dass man ausgerechnet ihr Energielosigkeit und fehlenden Biss vorwirft, soll womöglich ein humorvoller Schachzug des Drehbuchs sein. Dennoch möchte Sidney ihre Tochter so wenig wie möglich mit ihrer Vergangenheit konfrontieren und hält sie möglichst in ihren übergroßen Schatten.

    Ein weiteres Markenzeichen der Scream-Reihe sind die prominent besetzten Nebenrollen. So stoßen etwa Joel McHale (Community) als Sidneys Ehemann Mark Evans – offenbar hatte Patrick Dempsey kein Interesse an einer Rückkehr – sowie Mckenna Grace (Ghostbusters: Legacy) als Hannah zur bekannten Riege. Ihre Gesichtsprominenz verhindert immerhin, dass sie völlig verblassen wie so manch anderer Debütant.

    Neu ist das im Scream-Universum nicht. Gutes Schauspiel war schließlich noch nie der Hauptgrund, warum man sich stärker an Sarah Michelle Gellars Auftritt in Teil 2 erinnert als an Deon Richmond in Scream 3 oder Marielle Jaffe in Teil 4. Das Desinteresse an den Neuzugängen erreicht jedoch ein neues Niveau, seitdem man beschlossen hat, dass nicht einmal mehr ein sicherer Kopfschuss zuverlässig vor einer Rückkehr schützt.

    © Paramount Pictures Germany

    Unser Fazit zu Scream 7

    2.0 Tut Nicht Weh

    Wenn man beim Scream-A-Thon einen Teil getrost auslassen kann, dann diesen. Durch den Verzicht auf sämtliche Kernelemente der Reihe erhält man lediglich eine maue Zusammenfassung der bisherigen Geschichte, unterbrochen von belanglosen Ghostface-Cameos und versehen mit einer an Arbeitsverweigerung grenzenden Auflösung. Zwischendurch gibt es ein paar nette Mordszenen, und Williamson findet vereinzelt auch mal eine gelungene Einstellung in einer ansonsten langweiligen Jagd nach einem Serienkiller. Sein neuester Beitrag im Franchise wird – im Gegensatz zum achten Teil der Stab-Reihe – keinen Fan aus purer Wut in ein Ghostface-Kostüm treiben, doch auch hier wird niemand die Frage nach seinem Lieblingshorrorfilm mit Scream 7 beantworten.

    • User Ratings (10 Votes) 2.1
    Stefan Brüning

    Stefan ist in der Nähe von Wolfenbüttel beheimatet, von Beruf Lehrer und arbeitet seit Mai 2024 bei Filmtoast mit. Seit seiner Kindheit ist er in Filme vernarrt. Seine Eltern haben ihn dankenswerterweise an Comics und Disneyfilme herangeführt. Bis zu seinem 8. Lebensjahr war es für ihn nicht nachvollziehbar, wie man Realfilme schauen kann. Aber nach der Sichtung des Films Police Academy und natürlich der Star Wars- Filme hat sich das geändert. Natürlich waren in seiner Kindheit auch die Supernasen, die Otto- und Didifilme Pflichtprogramm, denn worüber sollte man sonst mit den Anderen reden? Deswegen mag er einige dieser Filme bis heute und schämt sich nicht dafür.

    Stefan setzt sich für die Erhaltung der Filmwirtschaft ein. Sei es durch Kinobesuche, DVD/ Blu- Ray/ UHD oder Streaming, je nach dem welches Medium ihm geeignet erscheint. Sein filmisches Spektrum und seine Filmsammlung hat sich dadurch in den letzten 30 Jahren deutlich erweitert, weswegen er sich nicht auf ein Lieblingsgenre festlegen kann.

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