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Thanos als Erzfeind der Avengers, Film-Podcast © Marvel Studios 2019

Kunst- vs. Unterhaltungsfilm

2008 gelang Marvel mit Iron Man der Startschuss für das erfolgreiche Marvel Cinematic Universe. Seitdem sind bis zum finalen Avengers: Endgame über zwanzig weitere Filme erschienen, die in ihrer Darstellungsweise prägend für die heutige Form von Unterhaltungsfilm sind. Ein Ende scheint dabei noch nicht in Sicht, weswegen wir den Vergleich „Kunst- vs Unterhaltungsfilm“ betrachten.

Regielegende Martin Scorsese äußerte vor einigen Wochen in einem Interview, dass die Marvel-Filme „kein Kino seien“.

Stefan und Onno haben sich Teamneuling Chrischi dazu geholt und sprechen in der neuesten Film-Podcast-Folge Filmfrühstück – Ein Toast auf den Film über Scorseses Aussagen und stellen sich die Frage: Hat er damit vielleicht Recht?

SCORSESE – Eine Name der für großes Kino steht

Der 1942 in New York geborene Martin Scorsese gilt als einer der erfolgreichsten Regisseure des amerikanischen Kinos. Neben Filmen wie Taxi Driver oder The Departed ist vermutlich vor allem Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia sein bekanntestes Filmwerk. Doch auch in den letzten Jahren konnte Scorsese mit Shutter Island oder The Wolf of Wall Street einige Erfolge vorweisen. Schon jetzt in einigen Kinos und ab dem 27. November auf Netflix, läuft sein neuester Film The Irishman mit Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci, sowie Harvey Keitel.

Infolgedessen kam es zu dem bereits erwähnten Interview bei dem Scorsese seine Kritik äußerte.

Tony Stark (Robert Downey Jr.) in Avengers: Endgame: Kunst- vs. Unterhaltungsfilm
Marvel Studios‘ AVENGERS: ENDGAME..Tony Stark/Iron Man (Robert Downey Jr.)..Photo: Film Frame..©Marvel Studios 2019

Kino oder Freizeitpark – Berechtigte Kritik?

„Ich schaue keine Marvel-Filme. Ich habe es versucht, aber das ist kein Kino. […] Sie sind für mich mehr Freizeitparks als Filme.“

Aber ist der Vergleich mit einem Freizeitpark etwas Schlimmes? Schließlich gewährt dieser seinen Besuchern Unterhaltung und Spaß – eben das, was die Marvel-Filme ebenfalls bieten.




Mit seiner kritischen Ansicht ist Scorsese jedoch nicht alleine. Mit Francis Ford Coppola (Der Pate) sprang ihm eine andere Regielegende zur Seite und bezeichnete die Filme sogar als „abscheulich“.

Zerstören die Marvel-Filme wirklich das Bild von Kino und bildet sich eine Generation, die damit aufwächst, dass dies die typische Art von Kino ist? Wieviel Schuld trägt Disney, die scheinbar nur noch risikofreie Filme nach ihrer Erfolgsformel machen und somit die Kinolandschaft prägen? (Hierzu als Empfehlung unsere Podcast-Folge Die Geldmaschine Disney)

Sven, Kristoff, Olaf, Anna und Elsa staunen über etwas - Kunst- vs. Unterhaltungsfilm
Die fünf Freunde entecken den magischen Wald in Die Eiskönigin 2 © 2019 The Walt Disney Company Germany

Kunst- vs Unterhaltungsfilm? Warum nicht Beides?

Während des Plausches stellen Stefan, Onno und Chrischi fest, dass das Thema wesentlich problematischer ist, als sich nur für eine Seite zu entscheiden, und es kamen immer mehr Fragen auf:

Geht die Kluft „Kunst- vs. Unterhaltungsfilm“ immer weiter auseinander oder gibt es noch die Mitte? Wie sieht die Zukunft des Kunstfilms aus? Schafft dieser überhaupt noch den Sprung in die Kinos oder landen diese nur noch beim Streaminganbieter?

Was denkt Ihr darüber? Gerne würden wir erfahren, was Eure Gedanken dazu sind. Schreibt uns in die Kommentare oder teilt es uns auf unseren Social-Media-Kanälen mit. Viel Spaß bei der neuesten Folge unseres Film-Podcasts. Wir hören uns später. Bis dahin … macht’s gut!

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